Das frischgebackene 3+-Supermodel Nathalie hat laut Interview auf 20min.ch noch keine Weihnachtsgeschenke. Wem es gleich geht oder wer noch auf der Suche nach dem letzten, ultimativen Geschenk für in den Weihnachtsstrumpf einer speziellen Person ist, hier ein paar Tipps.
Den Kalender von 12 jungen Schweizer Fotografen mit einem schönen, berührenden, lustigen oder rätselhaften Abreiss-Bild für jeden Tag:BLOCK2008 für 38.- über www.editionfink.ch, oder direkt in dieser Buchhandlung.
Lush Badekometen, z.B. den Champagne Supernova mit Badekonfetti für 7.20, z.B. aus dem Lush-Shop an der Ecke Globus-Mc Donalds in Zürich.
Wer was Sinnvolles, Selbstgebasteltes verschenken will, findet hier eine einfache Anleitung für einen speziellen USB-Memory-Stick. Der Preis variiert je nach USB-Stick (im Interdiscount gibt's zum Beispiel einen 1GB Aktion für 14.95), für das Plüschtier muss man mit ungefähr 10 bis 15.- rechnen.
Gutscheine für einen Eintritt ins Hamam Baden und damit für ein unglaublich erholsames, unvergessliches Erlebnis gibt's hier ab 38.-.
Und die supertolle, fast ein wenig weihnächtliche CD "Once Again" von John Legend kann man bei Exlibris für 26.90 kaufen.
Ich bin ein grosser Fan von Mani Matter. Die einfache, aber hintergründige Poesie seiner Liedtexte, seine subtile Gesellschaftskritik und die bescheidene Art des Juristen, mit einer Gitarre und ein paar wenigen Akkorden seine Bärndütschen Lieder auf die Bühne zu bringen, haben es mir angetan. Leider ist Matter elf Jahre vor meiner Geburt tödlich verunglückt, doch seine Lieder faszinieren auch heute noch, als Tonaufnahmen. Ich liebe die Geschichte vom "Löl, blöden Siech, Glünggi und Sürmu", weiss alle sieben Strophen vom "Dr Wilhälm Täll" auswendig und habe diesen Sommer meinen kanadischen Cousins, die noch nie etwas vom Schweizer Barden gehört hatten, zu ihrem grossen Vergnügen "Betrachtige öber nes Sandwich" abgespielt.
Dieses Jahr habe ich noch eine andere Art der poetischen Alltagsbetrachtung kennen gelernt: Den Poetry Slam. Und möchte allen, die noch nie an einem solchen Event waren, unbedingt empfehlen, sich dieses Audiofile anzuhören. :) Der Poet ist Gabriel Vetter, Slamer, bisher jüngster Gewinner des Kabarettpreises Salzburger Stier und Besitzer einer toll gestalteten Website.
Und hier zum Dessert noch ein Fötteli, das ich heute auf 20min.ch gefunden habe: es ging im dazugehörigen Artikel darum, dass mit dem Löschvorgang Fotos auf Speicherkarten von Digicams nicht wirklich gelöscht werden - und zum Beweis wurden einige vermeintlich gelöschte Bilder gezeigt. Natürlich unkenntlich gemacht. Die armen Hündli könnten ja einen Imageschaden davontragen:
Heute brauche ich wieder mal eure Hilfe. Und zwar geht es um meine Diplomarbeit. Letzte Woche musste ich eine erste Fassung des Konzepts abgeben. Ich werde als Diplomarbeit einen Blog aufschalten, auf dem Ausstellungen in Zürichs kleinen Kunsträumen journalistisch besprochen werden und darüber diskutiert werden kann. Arbeitstitel: OFF-Blog Zürich. Nun experimentiere ich mit all den Möglichkeiten, die wir Blogger Ende des Jahres 2007 haben - und natürlich auch damit, wie man den Blog möglichst leserfreundlich gestalten kann.
Technorati, Wordpress, Bloglines, RSS-Feeds, Atom, slug.ch, Podcasts, Kommentarfunktionen - wie lest/schreibt ihr Blogs? Was mögt ihr an den Feedreadern/Providern/Browsern, die ihr benutzt? Gibt es klare Vor- und Nachteile? Was findet ihr an einem Blog leserfreundlich? Gibt es einen Blog, den ihr besonders mögt (hmhm...), oder fällt euch ein Negativ-Beispiel ein?
Und schlussendlich noch: Schreibwütige, kunstaffine, neugierige (Neu-)Blogger gesucht! Der "OFF-Blog Zürich" soll auch nach meinem Diplom im Juni 2008 weiter bestehen, das geht aber nur, wenn ich die Einträge nicht alleine verfassen muss. Also suche ich Leute, die nächstes Jahr regelmässig (ab 1x monatlich?) eine Ausstellung besuchen und darüber schreiben. Bitte weitersagen und bei Interesse bei mir melden!
leider kam ich in letzter Zeit nicht so zum Bloggen. Das hing einerseits damit zusammen, dass ich momentan sehr viel arbeite, wie schon mal gesagt, doch trägt auch meine Mitbewohnerin Schuld an meiner fehlenden Blog-Lust: Sie kauft immer wieder die neueste Staffel von "Scrubs- die Anfänger" auf DVD. Und weil ich euch ja nicht nur mit meinen Entschuldigungen, weshalb ihr nichts mehr von mir zu lesen kriegt, langweilen will, hier sieben goldene Gründe, weshalb Scrubs die beste Serie aller Zeiten ist.
1. Das Intro ist sehr kurz, man hat also nichts zu fwd-en, wenn man alle Folgen am Stück anschaut (wie etwa bei Sex and the City, wo das Intro mindestens eine halbe Minute dauert, oder bei Serien wie Grey's Anatomy oder Six Feet Under, bei denen es sogar noch länger geht, bis die Serie anfängt)
2. Auch die einzelnen Folgen sind relativ kurz. Wenn mich also mein Freund anruft und mir sagt, "Schatz, ich komme zwanzig Minuten zu spät", kann ich mir getrost noch eine Folge Scrubs reinziehen, ohne das Ende zu verpassen.
3. Es ist die einzige Serie, bei der ich laut loslache (Röntgenbild, Becken mit Glühbirne drin: "Entweder, der Typ hat eine Glühbirne im Arsch, oder sein Enddarm hat gerade eine gute Idee")
4. Es macht nichts, wenn meine Mitbewohnerin eine DVD weiter ist als ich, da es immer um die gleichen Leute geht und ihr Leben nicht wirklich weitergeht, spielt die Reihenfolge der Folgen keine Rolle. Wo man zum Beispiel bei "Lost" immer konzentriert wegsehen muss, um sich die Überraschungen nicht zu verderben.
5. Es gibt Szenen, wo man JD's Gedanken in Bildern sieht. Das mochte ich schon bei Ally McBeal.
6. Dr. Cox (der übrigens ein wenig aussieht wie der Bruder meines Freundes, der ebenfalls Locken und einen unglaublich trockenen Humor hat).
7. Der Hausmeister. Böse, aber irgendwie doch lieb.
Seltsam. Vor gut einer Woche hatte ich die Gelegenheit, mit der deutschen Schauspielerin Mari.a Schra.der ein Interview zu führen. Sie hat soeben als Regisseurin "Liebesleben" verfilmt, einen Roman der israelischen Autorin Zeruya Shalev. Der Film ist sehr gut, aber regelrecht schmerzhaft anzuschauen - es geht um eine junge Frau, Ja'ara, die sich in einen viel älteren Mann verliert. Er nutzt sie skrupellos aus und bringt sie dazu, ihr ganzes Leben, so wie es ist, zu zerstören. Ich verliess den Kinosaal ziemlich verstört, denn die Szenen sind teilweise sehr heftig, und die ganze Zeit tut Ja'ara genau das Gegenteil von dem, was vernünftig wäre, und das kann ich mir in egal welchen Filmen jeweils fast nicht mit ansehen.
Mar.ia Schra.der erzählte mir von ihrer ersten "Begegnung" mit dem Roman. Frau Schrader, stimmt es, dass Sie zuerst vom Roman „Liebesleben“ gar nichts wissen wollten? Ich wurde von meiner Agentur angefragt, ob ich eine Lesereise mit einer israelischen Autorin machen würde. Damit hatte ich überhaupt keine Erfahrung, ich hatte auch weder von Zeruya noch von ihrem Buch je gehört und habe deshalb einfach abgesagt. Damit hat sich der Verlag aber nicht zufrieden gegeben und mir das Buch geschickt.
Was hat Sie daran derart fasziniert, dass Sie die Geschichte schliesslich sogar verfilmt haben? Eine ähnlich schwierige Frage wie, warum man sich in jemanden verliebt... Beim ersten Lesen habe ich nicht mehr rechts und links geschaut. Ich bin in diese Geschichte versunken und musste wissen, wohin sie führt, diese Achterbahnfahrt von Jara. Wie man manchmal so unerklärlicherweise von Menschen gefangen wird, von einem Musikstück oder einem Bild, ohne das man genau sagen kann, weshalb. Das finde ich immer etwas sehr Besonderes und Schönes, auch ein bisschen Geheimnisvolles...
(Das Interview wurde in der Aargauer Zeitung vom Dienstag, 20. November, abgedruckt)
Soviel erst mal dazu. Gestern, nach der Arbeit, hatte ich nichts zu Lesen dabei und ging deshalb noch in den Buchladen am Bahnhof, um mir "ein Buch zu gönnen". Und was lag da, auf dem Tisch mit den neuen Paperbacks? Genau: "Liebesleben". Ich nahm das Buch in die Hand, las die Zitate auf dem Buchrücken und blätterte darin, legte es wieder hin und ging um den Tisch herum. Ich nahm andere Bücher zur Hand, und trotzdem war ich nur noch halbherzig dabei - schliesslich konnte ich gar nicht anders, als "Liebesleben" zu kaufen.
Keine Ahnung, was dieses Buch an sich hat. Obwohl ich die Geschichte schon kenne, obwohl ich weiss, dass sie Szenen enthält, die mich emotional sehr mitnehmen werden, musste ich es kaufen. Ich habe dann auf dem Heimweg begonnen zu lesen, diese langen, verschachtelten Sätze - oft besteht ein ganzer Abschnitt nur aus einem Satz -, und konnte gar nicht mehr aufhören. Zuvor hatte ich gedacht, Mar.ia Schra.der übertreibt ein wenig, weil sie wohl eine spezielle Beziehung zu dieser Geschichte hat. Doch es ging mir ganz genau so, wie sie es von sich beschreibt. Ich habe es selten erlebt, dass ein Buch mich von Anfang an, ja, schon bevor ich es überhaupt begonnen habe zu lesen, so fasziniert. Mal sehen, ob sich das Geheimnis im Laufe des Lesens lüftet.
Endlich mal wieder bloggen. (Schon fast hätte ich "endlich" mit "t" geschrieben, so lang ist's her...) Dass ich so lange weg war, hängt einerseits damit zusammen, dass ich viel gearbeitet habe, andererseits mit einer neuen Freizeitbeschäftigung (und hier hab ich jetzt zuerst "Fraizeit" geschrieben - was ist eigentlich los mit mir?): Mein Freund, sein Bruder und ich haben das grösste Puzzle der Welt gekauft und sind jetzt seit einem Monat regelmässig am Zusammensetzen der 24 000 Teile. Als müsste ich nicht an meinem Diplomprojekt arbeiten. Aber dies nur nebenbei.
Immer wieder sind mir letzte Woche Themen zum Bloggen untergekommen, etwa, als der Kollege schräg vis-a-vis sich am Telefon mit "Kantonspolizei Aargau, Meier" vorstellte und gleich danach schelmisch lachte wie ein kleiner Junge - warum machen das Männer so gerne? Oder, als Nachtrag zu einem der letzten Posts, die 12 Metro-, 8 Chicoree-, 1 Hydee- und 5 Zebra-plastiktaschen, die ich an einem Tag am Aarauer Bahnhof zählte (zweimal vom Bus zum Perron bzw. retour). Als drittes ist mir der iPod-Klopapierhalter von iCarta aufgefallen. Schon verrückt, aber nichts Neues in der Blogosphäre.
Das Rennen gemacht hat nun etwas, was ich heute bei meinem Blitz-Durchgang durch die Ausstellung "Nature Design" im Zürcher Museum für Gestaltung entdeckt habe: Eine Parfümlinie, die neben Düften wie "Ivy" (also Efeu, riecht herb, bitter), "Bamboo" (frisch, süsslich) und "Sweet Orange" auch andere Naturdüfte verkauft: Da gibt es "Ocean" (riecht aber eher nach Swimming Pool), "Rain" oder "Snow" (naja...), "Tomato", "Celery" und "Beet Root" - aber auch ganz abgefahrene wie etwa "Earthworm" (sehr erdig). Weiter bietet die Demeter Fragrance Library zu moderaten Preisen auch Düfte wie "Play Doh" (oooh...), "Sex On The Beach", "Vinyl", "Paperback", und für alle, die den Geruch von frischer Wäsche lieben: "Laundromat". Und, wohl nur dank der "100% no questions asked money back guarantee" in den "Top 30 Fragrances": "Dirt".
Ich glaube, man kann auf der Welt zwei Sorten von Menschen unterscheiden: Solche, die mit Tieren sprechen, und solche, die das nicht tun. Beispielsweise hat meine jahrelange Höflichkeit einer Nachbarskatze gegenüber heute Früchte getragen. Ich habe die weisse Schönheit jedesmal gegrüsst, wenn ich an ihr vorbeigegangen bin, sie hat meist indigniert weggeblickt. Heute aber hat sie, als ich ihr "Hallo" gesagt habe, angefangen zu miauen, ist auf mich zugekommen, hat ausgiebig meine Hand beschnuppert und sich schliesslich streicheln lassen. Allerdings nur kurz - meinerseits. Es war einfach zu kalt und im Kühlschrank standen Reste des herrlichen Znachts vom Samstag, die in die Mikrowelle - und jetzt in meinen Magen - wollten. Auch Bienen sind bei mir beliebte Gesprächspartner, natürlich auch, wenn es sich ergibt, Pferde, und auch unsere WG-Wüstenrennmäuse haben oft das Vergnügen, mit mir zu diskutieren.
Es gibt aber noch eine zweite Art, die Menschen (oder zumindest die Frauen) zu unterscheiden: in solche, die diese grässlichen metro- (chicoree-/zebra-)Taschen aus Plastik tragen, und solche, die das nicht tun. Ich wette, jedes einzelne dieser Chicks (es ist meist die gleiche Sorte Frau; zwischen 16 und 20 und sichtlich Kundinnen besagter Läden) hat eine genügend grosse Handtaschensammlung zu Hause, um ihr Hab und Gut nicht diesen unsäglichen Dingern anzuvertrauen, aber nein - es scheint Mode zu sein. Aber wie schon Oscar Wilde sagte: "Mode ist eine so unerträgliche Form der Hässlichkeit, dass wir sie alle sechs Monate ändern müssen." Hoffen wir's...