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11. Juni 2012

Random, but from the heart.

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Some of you might enjoy this very random post with some random pictures from Chiang Mai and some even more random (and embarrassingly old) stuff from the internets. If you feel offended by all the randomness, feel free to get out of here. If you're home with a tummy-ache, this goes out to you. If you're bored, filling out tax forms (Schtüürerchlärig ;) ). Or if you happen to be stranded at some airport right now.

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You all probably already know that one. But it's worth remembering.

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"18. Leave a random tip for someone who’s cleaning the streets or a public restroom.
25. Laugh at advertisements, especially ones that teach you that you can by happiness.
47. Eat with someone who does not look like you. Learn from them."

(From: "50 Ways to Become the Answer to our Prayers". All things that you could do at, let's say, an airport. I like number 8 on that list too but I guess you'd have to stay pretty long, wherever you are, to be able to do that.)

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(Would you get arrested if you did that in SE-Asia?)

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I don't. But it sometimes feels as if it was. In the wonderful, funny, weird moments like finding myself in the same Songthaew like sad but precious Drag Queen Rochelle, whom we got to know yesterday. (via Post Secret)

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"40 Of The Most Powerful Photos Ever Taken."

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Full screen, please.

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2012-06-10 21.10.24

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18. August 2008

Kurznachricht

Habe Facebook entdeckt. Bin süchtig.

25. Juni 2008

Separated at Birth

Findet ihr nicht auch, Berti Vogts sieht aus wie Kurt Aeschbacher?















Bilder geliehen bei
sportgate.de und sf.tv.

2. Juni 2008

Ä Ballä Buttär poschtä

Wusstet ihr, dass es eine schweizerdeutsche Wikipedia gibt?

Neben knapp 4000 Artikeln (seit November 2003) gibt es dort unter anderem auch eine Grammatik des Alemannischen (also Schweizerdeutschen). Am lustigsten:

„jugendsproch vermeide“: liädrig: "Textilinduschtrie isch am Arsch gsi" - besser: d Textilinduschtrii isch am Bode gläge

Und es wird auch bestätigt, was mich in SMS von gewissen Leuten immer nervt:
S'Schwa, also s'kurze, unbetonte "e" wird in de meischte Dialäkt als "e" und nid als "ä" gschriibe. So heissts nid: Mammä, i gangä ä Ballä Buttär poschtä, sondern: Mamme, i gange e Balle Butter poschte.

Beispiel für einen Eintrag:

Aarau esch d'Hauptschtadt vom Kanton Aargau.Wäret de Helvetik esch Aarau för es paar Mönet d'Hauptschtadt vo de Schwiz gsi, de Tetel het si aber leider bald weder verlore. D'Schtadt liit ofemene Fels ade Aare, südlech vom Jura. D'Altschtadt esch sehr schön. Vor allem d'Gebel send berüemt, veli send konschtvoll bemolt. Im Schtadtbeld schtäche vor allem d'Schtadtchele, de Torm Rohre (Rotshus), de Obertorm ond leider au s'AEW Hochhus is Aug. Es betzeli osserhalb vode Altschtadt liit s'Schlössli. Es esch öppe om 1200 pout woorde ond esch för d' Bewachig vode Aarebrogg gsii. Dor d'Altschtadt flüüsst de Schtadtbach. Früener het er d'Energii för Möline, Saagine ond anders Gwärb gleferet. Er esch aber scho sed Jorzäänte zueteckt. Vo de Bachschtroossmöndig aa bachufwärts esch er aber no offe. Vo 1904 bes 1981 het Aarau e Glüeberefabrek ghaa.

Feschtbrüüch z'Aarau
Di zwöi wechtigschte Fescht z'Aarau send de Mäjezoog ond de Bachfeschet Mäjezoog heisst's wäge de Bluemeschtrüss (Mäje) wo d'Chend am Omzoog träged. Eimool em Joor het ame de Schtadtbach potzt wäärde müesse. Vorhär het me ne leergfeschet ond Füürli lo abeschwömme. Dezu het me gsonge:
Füürio, de Bach brönnt! D'Soorer händ ne aazöndt. D'Aarauer händ ne glösche. D'Chüttiger, d'Chüttiger riite uf de Frösche!

Schuele
Aarau het alli Schuele vo der Primaarschuel öber Sekondaarschuel ond Bezerksschuel bes zo de Gümnaasie. Es het en alti ond e nöji Kanti (Kantoonsschuel). Wiiter gets de o.a. au no es KV, en Bruefsschuel ond zwöi Ableger vo de FHNW (Pädagogik sowie Konscht ond Gschtaltig).

4. März 2008

Zeitreisen

Obwohl die Blogger-Leiste immer oben an blogspot.com -Blogs schwebt, habe ich noch nie die Funktion "Nächstes Blog" getestet. (Ich weiss jetzt nicht, ob diese Leiste sowieso erscheint, oder nur, wenn man beim Blogger-Konto angemeldet ist...) Beziehungsweise heute zum ersten Mal (noch was). Bei den meisten habe ich gar nicht reingelesen, sondern gleich weitergezappt - und so bin ich auf Nick's Sports Thoughts, den kitschigsten (türkisch?) Craft-Blog, den ich je gesehen habe, diverse Blogs mit Babyfotos, einen Blog, bei dem ich wirklich wünschte, ich könnte - Finnisch?, einen Blog über lange Haare und einen thailändischen Blog gestossen, bei dem ich nicht wirklich drauskam, ob er sich mit Bildern von halbnackten Frauen, den englischen Kronjuwelen oder Hobbybasteleien befasst.

Ich kam mir vor wie in so einem Film, wo der Hauptcharakter durchs Fernsehprogramm zappt, und die unmöglichsten und absurdesten Sendungen hintereinander kamen. Oder wie jemand, der in einer Zeitmaschine sitzt, die spukt, und von einem Ende der Welt ans andere reist und alle drei Sekunden bei jemand anderem im Wohnzimmer sitzt. Seltsames Gefühl.

20. Januar 2008

Becca

Eigentlich mag ich "Tagebücher"-Blogs nicht sonderlich. Ich habe ja mein eigenes Leben, und es interessiert mich nicht, was in dem fremder Leute geschieht. Dachte ich, bis ich vor einigen Wochen über Karen Chengs "Snippets of Life" "Das Becca" entdeckte. Eine junge Frau, bloss zwei Jahre älter als ich, und doch führt sie ein komplett anderes Leben. Zwei kleine Kinder, verheiratet, ein Haus und ein Hund. Und jeden Abend setzt sie sich an den Computer und schreibt auf, wie ihr Tag war. Ein Geheimtipp.

Letzte Woche hat sie von jemandem einen Fragebogen gekriegt, und weil sie die gewöhnlichen Mail-Fragebögen nicht mag (offenbar heissen die auf Englisch "memes"), hat sie kurzerhand selbst einen erfunden. Hier meine Antworten.

BECCA'S FAKE GRAND FINALE COMMENT IT UP MEME!

1. If you could find one childhood toy in the back of your closet, what would it be?
My Barbie horse, or the long white skirt I always wore when Sofie and I played "princesses". But I think my mom threw that away when they moved two years ago.
2. Do you have more dreams or nightmares?
Dreams. I just have nightmares before important events like, the first day at a new job.
3. What film character do you most relate to?
Natalie Portman's character in Garden State
4. If you opened a restaurant chain, it would be called what and serve what?
I don't know what it would be called, but it would serve chewing-gum icecream - I love that and I've never seen it in Europe! And maybe M&M-McFlurrys. So I guess it would be an icecream-corner.
5. What superstition do you believe in?
Don't know. "Bad weather, bad mood", maybe?
6. If you had to be named something else, what would it be?
No idea. But I already picked names for my first baby girl.
7. Jock slash cheerleader or nerd slash geek? Which are you closer to, which are you attracted to?
Attracted to jock, but don't know what I'm closer to.
8. What's the LAST thing you notice about the opposite sex?
The feet. Usually you don't (want to) see them. But the legs are important and something I notice very early.
9. What's the LAST thing you did before you sat down at your computer?
Coming home from my boyfriend.

10. What's your favorite sound?
The sounds little baby-mice make when you haven't seen them yet but know that they exist, somewhere deep under the straw in the mice-cage.
11. Would you rather travel by boat or train?
By train, like I do it every day. I think I get sick on ships.
12. Would you rather have a fast car or a big house?
A big house. I don't get the point of having a fast car.
13. If you could only have one: love or money?
Love - of course. (Who would dare to say "money", anyway?)
14. What's your favorite commercial?
I don't own a TV so I don't know many commercials, but I can tell you the one I hate most: it's "Charming"-toilet paper with this freaky bear.
15. What is your best quality?
I'm optimistic and happy most of the time.

11. Dezember 2007

Kunst-Blogger gesucht!

Heute brauche ich wieder mal eure Hilfe. Und zwar geht es um meine Diplomarbeit. Letzte Woche musste ich eine erste Fassung des Konzepts abgeben. Ich werde als Diplomarbeit einen Blog aufschalten, auf dem Ausstellungen in Zürichs kleinen Kunsträumen journalistisch besprochen werden und darüber diskutiert werden kann. Arbeitstitel: OFF-Blog Zürich. Nun experimentiere ich mit all den Möglichkeiten, die wir Blogger Ende des Jahres 2007 haben - und natürlich auch damit, wie man den Blog möglichst leserfreundlich gestalten kann.

Technorati, Wordpress, Bloglines, RSS-Feeds, Atom, slug.ch, Podcasts, Kommentarfunktionen - wie lest/schreibt ihr Blogs? Was mögt ihr an den Feedreadern/Providern/Browsern, die ihr benutzt? Gibt es klare Vor- und Nachteile?
Was findet ihr an einem Blog leserfreundlich? Gibt es einen Blog, den ihr besonders mögt (hmhm...), oder fällt euch ein Negativ-Beispiel ein?

Und schlussendlich noch: Schreibwütige, kunstaffine, neugierige (Neu-)Blogger gesucht! Der "OFF-Blog Zürich" soll auch nach meinem Diplom im Juni 2008 weiter bestehen, das geht aber nur, wenn ich die Einträge nicht alleine verfassen muss. Also suche ich Leute, die nächstes Jahr regelmässig (ab 1x monatlich?) eine Ausstellung besuchen und darüber schreiben. Bitte weitersagen und bei Interesse bei mir melden!

Der Blog soll spätestens im März 08 online gehen.

18. Oktober 2007

Zu fiele Rechtschreibregeln

Ohne Worte.



















Gesehen bei Exsila, wiedergefunden bei Amazon.

(Könnte David Bowie Deutsch, er hätte es bestimmt richtig geschrieben. Denn, wie wir in der dritten Klasse lernten: "Das Präteritum ist gar nicht schwer, wenn Musik dazu erklingt // Das Präteritum, ach bitte sehr, es wird leichter, wenn man singt")

4. Oktober 2007

Der Jungbrunnen

Soeben habe ich rausgefunden, dass mein biologisches Alter 10 ist. Richtig bin ich ja 23, aber obwohl ich so gut wie nie Sport treibe (im Test trägt das mit +2 Jahren ziemlich auf), ist mein Körper offenbar noch recht jung.

Hier gehts zum Test.

Und hier die Tricks:

Immer den Sicherheitsgurt tragen beim Autofahren macht dich ein Jahr jünger
Täglich frühstücken: - 1 Jahr
Keine Verdauungsprobleme: - 1 Jahr
3x täglich essen: - 1 Jahr
Sich glücklich fühlen: - 1 Jahr (hier bin ich bei 17.5)
Keine Panik- oder Angstgefühle: - 1 Jahr
Enge Freunde: - 1 Jahr

Hm. Ich hab richtig Lust, mir jetzt "Hey Arnold" anzuschauen, meine beste Freundin zum Barbie-Spielen einzuladen und - wo ist eigentlich meine Mami?!

2. Oktober 2007

Nationalratskandidat Schneemann

Endlich wurden gestern auch in meinem Wohnort die Unterlagen für die Parlamentswahlen verteilt. Ich bin froh, wenn diese vorbei sind und man im Bus wieder zum Fenster hinaus schauen kann, ohne sich beobachtet zu fühlen von all den Köpfen auf den Plakaten.

Ich war also überrascht von dem ansprechenden Heftli, dass die Bundesbehörden uns da schicken - "Auf eine farbige Schweiz", mit Töpfchen voller Pigmente auf der Titelseite und auch innen drin schönen Fotos (wie aus dem Boesner-Katalog) von Farbstiften und Pinseln. Jede Partei hat eine Seite, um sich vorzustellen - für einmal ganz einheitlich, ohne grellbunte Balken und Slogans, sondern schwarz auf weiss. Man sollte ganz auf die Propaganda verzichten und vor den Wahlen nur solche Heftli verschicken. Dann würden sich die Leute nicht so belästigt fühlen und aus Protest ihre "Stimme verweigern", wie der Herr in der AZ-Umfrage gestern. Als ob das jemand merken würde - "Ou nei de Herr S. het sini Stimm verweigeret, wie truurig". Geht wählen! In vielen Ländern haben die Leute gar keine politische Stimme - nutzen wir unsere und zeigen wir, dass es uns nicht egal ist, wer "die da oben" sind!

Und weil es ja wirklich schwierig ist, unter den Hunderten von Kandidaten in jedem Kanton "seine" herauszufiltern, hier noch ein nützlicher Link (danke Isa!): Auf Smartvote gibt es einen Test, wo man entweder schnell (5 Minuten) oder ausführlicher (ca. 15 Minuten) ein paar Fragen zu seiner politischen Gesinnung beantworten kann (alles völlig anonym, Registrierung ist zwar möglich, aber nicht erforderlich). Zu jeder Frage gibt's auf Wunsch Infos und Pro-/Kontra-Argumente, und am Schluss wird detailliert ausgewertet, wem man politisch am nächsten steht. Ein kleines Diagramm veranschaulicht, wo die Übereinstimmungen liegen, zudem kann man von den meisten Kandidaten noch ein Fötteli anschauen. Wirklich hilfreich! Und viel spannender und vor allem sinnvoller als die Online-Fragebögen, die wir doch alle schon mal gemacht haben... Trotzdem, der Vollständigkeit halber, und weil es ja jetzt rapide kühler wird, noch ein Link zum "Würdest du als Schneemann überleben?"-Test.

1. Oktober 2007

Fetzy Etsy

Aaaah - tatsächlich habe ich am Samstag nach meinem letzten Blogeintrag einiges Kreatives gemacht: Ich habe feine Brötchen gebacken, seit langem wieder ein wenig gezeichnet (ich selber als Modell bin allerdings ziemlich langweilig - und die Winkel, aus denen ich mich selbst zeichnen kann, ohne mich zu verrenken oder mir diverse Körperteile einzuschläfern, begrenzt. Da muss noch eine Lösung - oder ein(e) Freiwillige(r) - her) und mein Fahrrad aus dem Keller geholt. Zugegeben, letzteres ist auf den ersten Blick wenig kreativ - allerdings musste ich meine Sudoku-erprobten Hirnregionen ziemlich lange bemühen, bis mir der Zahlencode für mein Veloschloss wieder einfiel... und kam mir anschliessend vor wie Danny Ocean nach dem Einbruch ins Belaggio.

Nach einem langen Arbeitstag und anschliessendem "
¡Ayayay, Espanol!" schaue ich aber lieber anderen Leuten beim Kreativ-Sein zu und beschränke meine eigene künstlerische Tätigkeit aufs Salat-Komponieren und Fingernägel-frisch-lackieren. Da kommt mir etsy.com gerade recht: lauter wunderbar talentierte und ideenreiche Menschen präsentieren und verkaufen da ihre Arbeiten. Ein Online-Kunsthandwerkermarkt, schon fast wie die Stände in den Sommerferien, nur im Internet und viel, viel besser.

Die Auswahl ist riesig, doch Hilfe ist schnell zur Stelle: auf "Etsy's most wonderful things" sind einige Trouvaillen aufgelistet. Zum Beispiel dieser tolle Minijupe - ein absolutes will-ich.



















Inspirierend, oder? Meine ersten Etsy-Besuche im Frühling resultierten ja bereits in zwei tollen T-Shirts...

29. Juni 2007

Fotoalbum

Nein, ich arbeite zwar momentan sehr viel, aber ich kann nicht sagen, dass ich Aufmunterung dringend nötig hätte. Allein heute hatte ich drei tolle Erlebnisse: ich war mit meiner Schwester Mittagessen und es gab Chilli Peppers vom Gourmessa, gleich danach schlenderte ich am Ausverkauf vom Pasito vorbei und erstand dieses Paar Schuhe:









Das Foto ist zwar miserabel, sie sind nämlich eher violett, aber
auch in Wirklichkeit ist das Leder des einen Schuhes etwas ausgebleichter als das andere. Und beim Nachhausekommen habe ich bemerkt, dass ich ja schon ein Paar von dieser Farbe besitze. Allerdings sind die aus der Brocki und haben einen etwas merkwürdigen Schnitt, älter halt. Alles in allem aber sind diese Pumps doch wirklich wunderbar. Vor allem: für 19 (!!!) Franken.

Und drittens: ich hatte heute meinen letzten Tag (vorläufig...) auf der Redaktion und habe total Gas gegeben, so dass ich ganze drei Seiten geschafft habe. Drei sind viel.


Überhaupt habe ich in den letzten Wochen einiges Besonderes erlebt, wovon ein paar Bilder in meinem Handy-Album zeugen. Etwa damals, als ich im Zentrum Paul Klee war. Da bin ich nämlich spontan einige Haltestellen vor dem Bahnhof ausgestiegen, um mir den Bärengraben anzuschauen:






















Find ich noch schön. Ich m
ag Bären sehr. Und ich wusste gar nicht, dass diese Bären (es sind übrigens nur 2) so gross sind! So richtig, wie man Braunbären von Fotos kennt!

Oder diese tollen Blumen, ich weiss jetzt nicht, wie sie heissen, aber sie blühen momentan überall. Diese hier gehören unseren Nachbarn, und ich habe sie ganz früh am Morgen fotografiert, als wir nach Kassel zur documenta fuhren. Das Bild sieht irgendwie aus wie ein impressionistisches Gemälde, aus der Nähe, weil es so verpixelt ist.



















Und no es Fötteli, von der documenta. Ich habe, 5 Minuten bevor das Tram zum Bahnhof fuhr, noch schnell den Erdkilometer gesucht. Ich hab den vor 4 Jahren für meine Maturaarbeit "verwendet", wo es um versteckte Kunst ging. Kleine Erklärung: an der documenta 6, 1966, versenkte der amerikanische Konzeptkünstler Walter de Maria Messingstäbe in einem Loch im Boden, die, zusammengesteckt, einen Kilometer tief in die Erde hineinreichten. Nun sieht man einfach eine kleine Messingscheibe am Boden und kann sich ausmalen, dass sie nur das oberste Ende einer 1km-Stange ist... Faszinierend. (Der Kilometer beginnt auf meiner Schulter - es war so hell dass ich nicht genau gesehen habe, was ich knipste.)













Aber worauf ich eigentlich hinauswollte. Vielleicht geht es ja einigen von euch nicht so gut wir mir und ihr benötigt dringend etwas zu Lachen. Dann gibt es etwas, was ich euch wärmstens empfehlen kann: nämlich dieses Video von Will Ferell und Pearl. Absolut herrlich.

25. Juni 2007

Pflanzenkarma

Ein "Mohnfeld", auf dem gerade mal drei Blüten zu sehen sind, eine eingestürzte Skulptur aus chinesischen Holztüren, ein "Reisfeld", das mehr einem Dreckloch ähnelt - neben vielen interessanten, berührenden, poetischen und politischen Kunstwerken sind mir im Moment vor allem die enttäuschenden Freiluftskulpturen und -Installationen an der Documenta 12 in Erinnerung.

Vielleicht sollte man in Kassel ja ein paar Schnecken aussetzen, denn "dass sich hier nicht alle Pflanzen wohl fühlen und gedeihen, versteht sich. Viele serbeln dahin und werden von den Schnecken, welche die Leidenssignale auffangen, verstanden und erlöst." (gelesen auf vegetarismus.ch)

6. Juni 2007

... und ab!

Vor rund zwei Jahren verschwand mein weiss bemaltes und mit einem glitzernden Rosen-Sticker verziertes Handy plötzlich auf - zuerst - unerklärliche Weise. Die Verwirrung dauerte nur etwa eine halbe Sekunde - doch genug, um sein Schicksal zu besiegeln. Nach dieser kurzen, aber verhängnisvollen Zeit des automatisierten Handelns stand ich ungläubig da und wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Das Lachen überwog schliesslich - vor allem das der anderen.

Aber hier der Beweis, dass ich nicht die Einzige bin, die ihr Handy das Klo runterspült. (nämlich!!!)

4. Mai 2007

Urlaub der Kuscheltiere

Ich weiss jetzt nicht, ob es erlaubt ist, dass ich hier Auszüge aus einer Pressemitteilung publiziere, die heute in der Redaktion ankam und die ich vor dem unerbittlichen Delete-Knopf meiner Chefin gerettet habe. Aber sie ist zu gut, um es nicht zu tun, und es wird mich ja wohl niemand verpetzen.

"Essl.ingen heisst eine neue touristische Zielgruppe in der Stadt willkommen - Bei schönem Wetter startete heute die erste Stadtführung nur für Knuddeltiere mit einer Kanutour. (...) Sie kamen alle mit unterschiedlichsten Erwartungen und Wünschen. (...) Einerseits wird es heute um ein gemeinsames Kennenlernen gehen, ausloten von Empfindlichkeiten, andererseits erwartet die Gäste auch schon ein erstes Highlight: Im Canadier paddeln sie auf den idyllischen Esslinger Wasserkanälen. Nach einer Woche Erlebnistour (Das Porto für die Rückreise übernehmen wir, ebenso die Übernachtungen, die Verpflegung und Eintrittspreise.) kehren die kostbaren kuscheligen Plüschtiere mit Souvenir, echte schwäbische Zuckerwibele, und Photoalbum zum Besitzer zurück."

In unserem Kellerabteil liegt eine Schachtel voll mit meinen Pandabären, die ich als einzige Plüschtiere beim Umzug behalten habe. Ich bin mir sicher, sie hätten den Plausch bei einer Woche gemeinsamem Urlaub, aber 90 Euro pro Tier (ob nun mit oder ohne Verpflegung) sind mir da doch etwas zu teuer.

Äxtra för dech, Pesche (di ächt)

my wings:



my koi:



das hani dezue glost ond do chonnt d'inspiration här.

16. März 2007

Silbernes Schuhwerk

Gestern habe ich mir diese unglaublich tollen Schuhe gekauft:










Isn't it beautiful? Die hier von Nike hatte es auch im Laden, doch die sahen in meiner Schuhgrösse so lang aus.






Und soeben habe ich gesehen, dass auch Adidas silberne Sneakers in der aktuellen Kollektion hat.










Das silberne Leder ist supertoll, meine Schuhe gefallen mir allerdings ingesamt besser. Obwohl sie weniger auffallen, als man denken könnte, (etwa viel weniger als knallrote Turnschuhe) läuft es sich damit gleich mit viel mehr Style in den Frühling. Am besten gefällt mir an den Pailletten, dass sie immer die Umgebung spiegeln, das heisst, der Schuh ändert sich ständig. Und ich stand ja schon immer auf glitzernde Schuhe. Wenn ich jetzt nur das Foto von den schwarzen Turnschuhen finden könnte, die ich teilweise rot angemalt und dann mit silbernem Glimmer bestreut habe... Diese Prozedur musste ich jeweils wöchentlich wiederholen, da die Farbe ständig vom Leder abblätterte.

Es gibt übrigens einige tolle Blogs, die sich Trends und Events im Bereich Design widmen. Beispielsweise der Blog vom Hochparterre. Oder, einer meiner Favoriten, The Cool Hunter. Süss und persönlich schreibt Pucchi, Swissmiss ist eine Schweizer Designerin gone New York, wohingegen sich der Blog von Sachenmachen auf Neues aus der Schweiz selbst konzentriert. Am liebsten und längsten lese ich allerdings schon die Einträge der Mädels von Go Fug Yourself, die Fashion (bzw. Fugshion) mit süffigem Klatsch und Tratsch verbinden.

12. März 2007

Schlaflos mit Dave

Ich weiss ja nicht, wie ihr das seht, aber meiner Meinung nach sind die 6.1 Punkte, die "007 - Die Another Day" bei imdb kriegt, noch viel zu viel. Ich kanns ja nicht richtig beurteilen, da ich am Samstag nur die letzten fünf Minuten gesehen habe, aber:

1. warum kann Halle Berry ein Flugzeug (das notabene überall brennt, Löcher wie ein Sieb hat und schon längst auseinanderfallen müsste > siehe Punkt 2) steuern, wenn sämtliche Elektronik am Abkratzen ist?









2. wie kann ein Flugzeug, das überall brennt und Löcher wie ein Sieb hat, noch minutenlang in der Luft bleiben?


3. und das, während Halle Berry die Hälfte der Zeit kämpfend im Lagerraum mit der Bikinidame verbringt?


4. wie können die beiden Frauen und die beiden Männer s
ich überhaupt einfach so im Flugzeug rumbewegen, ohne durch die unzähligen Löcher weggesogen zu werden?

Aber mal abgesehen davon, dass es ja bloss ein Film ist (Pierce besitzt ja darin auch, wie ich beim kurzen Reinzappen sehen durfte, ein durchsichtiges Auto). Muss das billige Bettgeblabber am Schluss wirklich sein? Hatte Halle Berry, die ein Jahr zuvor bei Monster's Ball super gespielt hatte und dafür später einen Oskar abräumte, das wirklich nötig?

Fragen über Fragen. Eigentlich würde ich jetzt gerne auf den tollen Kino-Podcast "Filme und so" verweisen, wo ursprünglich jeden Samstag die neusten Streifen diskutiert wurden. Allerdings hat der gute Timo die letzte Folge Mitte Januar produziert... Seine ehemalige Podcastpartnerin, Annik Rubens
ist jedoch mit ihrem "Schlaflos in München", einem der ersten deutschen Podcasts, immer noch bzw. wieder on air. Mal reinhören lohnt sich.

Überhaupt Podcasts: Eine tolle Sache. Falls ihr mit diesen Internet-Radioshows noch nicht so vertraut seid - ihr habt bestimmt alle iTunes, klickt doch mal den Music Store an und dann links auf "Podcasts". Da gibt es viel zu entdecken, für solche mit Breitband-Anschluss sogar noch mehr - inzwischen produzieren nämlich die meisten Leute Video-Podcasts. Persönlich finde ich, der Charme des Auditiven geht damit etwas verloren, doch andererseits können so wunderbare, kreative Vlogs wie "90 Seconds of Dave" erst existieren. Unbedingt anschauen: "Where does Laughter come from?" rettet jeden noch so versauten Tag. Ja, einfach hier klicken. Jetzt.

Bild von Dave Huth's Seite, www.davemedia.blogspot.com