28. Februar 2008
'achnöwe!!
Anfangs verlief das Gespräch, das ich im Zug aus dem Nebenabteil mitverfolgte, noch sehr normal. Die Oma nahm aus einem blauen Beutel kleine Plüschtiere, der kleine Leonard (sie nannte ihn weder Leo noch Lenny) strahlte übers ganze Gesicht und benannte die Tierchen. "Iiiiigel!!!" schrie er durch den ganzen Wagen, oder " 'atte!!!", zog an der kleinen Knautschnase des Igelchens und am Schwanz der Ratte. Dann wurde es komplizierter.
"puchadlo", sagte er, etwas leiser, und ich schaute hinüber. Irgend ein Vogel, ein Geier oder so. "Pfüüü-pfüüü" machte der kleine Leonard, hielt das Plüschtier an den Flügeln und flog mit ihm durchs Abteil. "Wiis-chopf-see-ad-ler", erklärte die Oma, schööön laangsaam. "puchadlo", sagte Leonard. "Adler" hätte mir als Dreijähriger ja als Bezeichnung für so einen Vogel gereicht, aber naja - ich schaute wieder zum Fenster heraus, bis plötzlich ein Geschrei losging. " 'achnöwe!!!" rief Klein-Lenny, worauf seine Oma berichtigte: "Nei, Leonard, das isch kei Lachmöwe. Das isch e Mittelmeermöwe." - " 'achnöwe!!!!", kam es lauter. "Nei, Leonard, Lachmöwe händ im Sommer en schwarze Tupf do (zeigt auf Schwanz des Plüschtieres) und ganz en schwarze Chopf." - " 'ACHNÖWE!!!" Wow. Andere Kinder ziehen Katzen am Schwanz und streiten sich um das Lieblingsspielzeug.
Und weils grad passt, eine Ode an die lieben Bus- und Bahnangestellten: Ursprünglich war ich ja der Meinung, sie wären alle abgrundtief verbittert und böse. Mehr als einmal ist mir der Bus vor der Nase weggefahren, obwohl ich an die Scheibe gleich beim Chauffeur klopfte. Nicht heute: Ich lief auf den Bus zu, dieser fuhr schon an, der Fahrer öffnete die Türen nochmal für mich und lächelte mich sogar ganz nett an. DANKE! Aber noch unglaublicher ist, was mir letzte Woche passiert ist: Mein Portemonnaie ist kaputt, das Münzfach ist an der Aussenseite aufgerissen und deshalb purzelt mir ständig Geld raus, wenn ich nicht täglich ein neues Chläbi über der Naht fixiere. So wollte ich also frühmorgens mein GA zeigen, holte schwungvoll das Portemonnaie aus der Tasche und verstreute mein ganzes Münz im Zug. Was tat der liebe Kontrolleur? Er setzte sich mir gegenüber hin, meinte "kommen Sie in einem Jahr wieder vorbei, um zu sehen obs gewachsen ist", lacht, bückt sich und klaubt ein Zwänzgi nach dem anderen vom Boden auf. Ich (baff): "Sie, ich kann mich schon selber bücken - das ist doch nicht Ihr Job", er: "Sie können ja dann noch das unter Ihrem Sitz auflesen, da komme ich nicht hin", gibt mir mein Geld, steht auf und wünscht mir einen schönen Tag. Wow.
26. Februar 2008
Wanderzirkus Mister Schweiz-Wahl
Aber wahrscheinlich werden die tourenden Mister-Kandidaten von den Organisatoren auch bewusst als Wanderzirkus inszeniert. Anders kann ich mir diese Fotos (geklaut von 20min.ch) nicht erklären.

21. Februar 2008
Warum nicht nur noch Violett tragen?

Wenn ich mir eine Farbe aussuchen müsste, ich würde wahrscheinlich Violett nehmen. Oder grau. Obwohl ich ja eigentlich sehr gerne Blue Jeans trage. Da müsste ich dann wohl Blau nehmen, aber das mag ich nicht so gerne und das steht mir auch nicht so gut. Vielleicht könnte man ja einen Kompromiss machen: Nur noch Blue Jeans plus eine Farbe. Silber ist toll, so wie auf dem Bild. Oder Weiss. Oder Militärgrün. Hach. Ich könnte mich doch gar nicht entscheiden.
20. Februar 2008
kthxbai
Nachtrag zu den lustigen Kitteehs von icanhascheesburger.com . Kopiert von ebendieser Website, thx to Elfinugget.
Step one: Think of something to say. This is tricky for some people. ![]()
We’ll try a simple, common comment to start:
“That’s a really cute cat. And look, he has a bow on his head!”
Step two: “Engrish” it.
1) Mis-decline verbs, especially misuse the verb “to be”
2) Misuse gerunds
3) Overuse prepositional phrases
4) Blatant rearrangement of syntax
5) Incorrect plurals and past-tense verbs
6) “noun” your adjectives. (For instance, the adjective “blue” can become the noun “blueness”)
7) Improper pronouns
8 ) Drop the articles (”a”, “and”, “the”) in favor of adding “-age” to the end of a noun
9) Use “younger” words (”kitty” versus “cat”, “fuzzy” versus “furry”, etc.)
10) Use the word “with” inappropriately.
11) If you really can’t wrap your head around the concepts behind “Engrish”, try this: Go to babelfish.altavista.com, type your desired comment in, hit “english-to-Japanese”, then re-translate back to English. You have to be able to view special characters (the kanji). If you can’t get that to work, try translating to a different, european-text language, like German.
So, we get:
“That being the kitty very full of cuteness. And to be with looking! Him gots bowage on hims head!”
Step three: Misspell everything. There’s no wrong way to do this, just try not to accidentally correctly spell a completely different word (especially one that’s pronounced differently than your spelling intends). Some words (usually short words) should simply remain spelled correctly for continuity’s sake.
1) Think like a little kid / cat / dog / goldfish, and get hukd on foniks
2) I cannot stress this enough: Vowels are your friends! Do not neglect vowels!! (Erinnert mich an unseren lieben Mathematiklehrer HunHe: "Zahlen sind eure Freunde! Weshalb sträuben Sie sich gegen die Schönheit der Mathematik?!") We’re speaking LolKitteh here, not text messaging! (My advice: use alternate vowels, Y’s are particularly handy, but don’t overuse them.)
3) Extra W’s and H’s (”awl” instead of “all”)
4) Z’s instead of S’s are easy
5) Double-letters versus single letters are always fun
6) Don’t be afraid to further pluralize things, including your verbs
7) Remember that the word “THE” must always be spelled “TEH”
now, we have:
“Dat beesing teh kiti vary ful ov kutenis. An to bees lukingz! Hims gotz bowwagez on hims hed!!”
Step four: Add exclamations and extra words.
1) Use commonly accepted internet abbreviations. Misspell them if necessary. (LOL = lawlz! ROTFL = rofflz! OMG = omgwtfbbq!?! … etc … )
2) Imagine that you’re actually in a crowd of people and you want everyone to look at this particular picture. Extra exclamations are thus necessary.
3) Think Valley Girl. The words “like,” “totally,” etc can be added. Remember to misspell!
4) Some common statements have been severely abbreviated into one single multi-syllabic word. These are good to use. The best example is “Okay, thank you, good-bye!” Which has been shortened to “kthxbye” (or “kthxbai”)
And, we have:
“OMG wau!! Dat beesing a kiti vary ful ov tewtul kutenis!! Bees wif da lukingz! Omg him gotz da bowwagez on himz hed lyk WTF?!?”
Step five: Add additional information. This can be the desire to interact with the subject of the photo, personal information, empathetic or sympathetic statements, responses to other posts, etc. Again, nothing right or wrong here, just whatever comes to mind.
Finally:
“OMG wau!! Dat beesings a kiti vary ful ov tewtul kutenis!! Bees wif da lukingz!! Omg him gotz da bowwagez on himz hed lyk WTF?!? OMG I tewtul wuntz to grabz dat kiti and fuzziez himz awl ovar … him sooooooo mooshy an fullz ov win!! Don werry lil kiti, I no eetz u! I luvz kitiz! I can has bunchiz ov dem! Mah kitiz luvz bowwagez too! YETH!! GIMME!! Kthxbai!”
Remember that all of the above steps are basic guidelines for conversational lol-cat. Some regions do not always rearrange syntax. This a treasure for you. With some practice, you too can be writing (and speaking) in Conversational LolKitteh!
(this class is copyright ELFN 2007, all rights reserved, pliz to be kreditz if u be usingz da verbatumz kthxbai.)
19. Februar 2008
16. Februar 2008
Noch ein Blog . . .
14. Februar 2008
Bilanz
- 1 Steuererklärung plus CD-Rom erhalten
- 3 Franken im Roulette gewonnen - jupidu
- 1 Stunde 23 Minuten mit meiner Schwester geskypt
- 7 DVDs über Exsila bestellt und erhalten (Der englische Patient, Prestige, Amélie, Birthday Girl, The Good Sheperd, Vom Suchen und Finden der Liebe, Pan's Labyrinth)
- 3 Tage superdupergutes Seminar gehabt (und dabei 247 Seiten Kopien zum Studieren erhalten), das mein gesamtes Studium um 1000% (ja, mit 3 Nullen) aufgewertet hat (Kultur- und Projektmanagement), weil ich zum ersten Mal in drei Jahren zur Schule gehen wirklich was für den Beruf gelernt habe (traurig, aber wahr)
- 1 mal die Premiere von "Miami Nights" besucht und dabei 1 Ex-Miss und 1 Mister Schweiz getroffen (mit letzterem hat meine Schwester, ganz unschweizerisch aufdringlich, sogar ein Fötteli gemacht :) )
- 3 Artikel von mir in der Zeitung gehabt (letzten Samstag "Wouldn't it be nice..." Ausstellungsbesprechung und heute Donnerstag, "Photo Art" Buchbesprechung und "Valentin Ha.uri und Marianne Ku.hn im Trudelhaus" im LIVE)
5. Februar 2008
Schreibtisch-Potatoe

Leider zieht die flexible Arbeit auch Nachteile mit sich. Man hat keine geregelten Arbeitszeiten, wird die leise "du-solltest-doch-noch"-Stimme auch abends nicht los und wird ständig abgelenkt, ob nun durch ein SMS, die Zeitung, die Katze, Leute, die auf dem Tennisplatz nebenan am Schwitzen sind (ich hüte gerade bei meinen Eltern besagte Katze, bei uns zu Hause hat es leider keinen Tennisplatz). So bin ich über jede Minute stolz, in der ich es tatsächlich schaffe, zu arbeiten. Und sonst gilt: morgen ist ja auch noch ein Tag.
(Unser Schnüfi, Maybelline.)

