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28. Oktober 2012

(Jung)Kunst und ich. Plus: Songs für den Sonntag

In Laos am meisten vermisst habe ich Kunst und Kultur. In Paksé gibt es nicht einmal einen Buchladen. An meinem zweiten Tag zu Hause besuchte ich eine Ausstellung im nahegelegenen Kantonsspital (leider inzwischen vorbei). Viele der Werke berührten mich sehr. Max Matters Tuschebilder auf Japanpapier, mit denen er seine Migräneschmerzen bildlich darstellen will, geben mir das Gefühl, ansatzweise nachvollziehen zu können, was bei einem solchen Anfall abgeht.

Max Matter "Vorbot". Bildnachweis: KSA
Bitte auch weiterlesen - oder die nächsten Abschnitte übergumpen -, wenn du nichts mit bildender Kunst am Hut hat. Es kommt noch mehr.

Virginie Balabauds dokumentarischer Kurzfilm über eine alte Frau, die nichts wegwerfen kann und ganz vieles sammelt, weil sie gelernt hat, dass man es noch brauchen kann, wirkte auf mich sehr ambivalent: Einerseits stempelt man die Frau sehr schnell als "Messie" ab, andererseits hinterfragt man auch unsere Kultur des Wegwerfens und schnellen Konsumierens. Balabaud stellt die Frau so einfühlsam vor, dass es mich nicht kalt liess.

Filmstill aus Virginie Balabauds "Objets petit tas". Bild: KSA
Und Sonja Kretz' Werke, so rätselhaft sie auch sind, sprechen mich immer an. Die Lebendigkeit in ihnen, weil sie menschlichen oder tierischen Körpern gleichen, das Verletzte auch, weil sie oft zerschnitten sind, das rührt eine Saite in mir an und löst etwas aus, das ich ganz schlecht in Worte fassen kann.

Sonja Kretz "Hautschichten". Bild: KSA

So war ich gestern an der Jungkunst, einer Gruppenausstellung mit jungen Schweizer Künstlern in Winterthur (läuft noch heute Sonntag). Ich freute mich auf die Begegnung mit der Kunst, mit neuen Ansätzen und Perspektiven. Doch ich wurde enttäuscht - vieles liess mich kalt, und fast nichts packte mich so richtig.

Sarah Parsons' farbige Bilder im Raum freuten mich zwar, und wie präzis und zeichnerisch brillant Kornel Stadler Leute porträtiert und Fassaden erbarmungslos herunterreisst, ist erheiternd und beachtenswert. Michel Kiwics Kurzfilm im Kabäuschen berührte mich; seine "Misserfolge" und "Erfolge", kleine Skulpturen aus Gips, die er mit einem Assistenten vor Ort herstellt, gefallen mir. Weil sie aber so seriell sind, wird ihre Aussage gleich wieder in Frage gestellt. Philipp Hängers Drucke auf Gips/Holz finde ich visuell interessant. Doch sie lösen bei mir wenig aus.

Vieles fand ich gleich völlig irrelevant oder zumindest nur vordergründig interessant. Erwähnenswert ist Julia Geröcs' Malerei: Sie ist technisch hervorragend und inhaltlich vielschichtig. Vieles bleibt offen, geheimnisvoll oder nur angetönt, es geht um Macht, Sexualität, Körperlichkeit und die Bilder haben mich unweigerlich in ihren Bann gezogen.

Julia Geröcs, Bildtitel mir nicht bekannt. Bild: www.jungkunst.ch
Ähnlich ging es mir bei den Fotografien von Dominique Fleury:

Dominique Fleury, aus der Serie "The Robe". Bild: www.jungkunst.ch
Hier gehts weiter für die, die runtergescrollt haben. 

Bildende Kunst muss mich mittlerweile ganz tief berühren, damit ich sie gut finde. Hingegen begegne ich in letzter Zeit sehr viel Musik, die dies ganz einfach zu tun scheint. Wo ich vor ein paar Jahren noch wenig mit Musik anfangen konnte, ist sie mir heute sehr wichtig. Hier ein paar Songs für den Sonntag.






Übrigens auch ein toller Film: "Last Night".






6. September 2012

Please send music and...

Endlich wieder selber kochen! Vergangene Woche habe ich unter anderem Folgendes gemacht:

- Gemüselasagne mit Kürbis, Zucchini und Rüebli
- Indisches Gemüse-Tandoori mit Naan-Broten und Joghurt-Ananas-Raitha
- Grüner Salat mit Stangensellerie, Apfelschnitzli, Walnüssen, Ziegenfrischkäse an Apfelvinaigrette
- Dorschfilets auf Polenta-Käse-Plätzli, mit Ratatouille
- Kürbis-Knoblauch-Pasta

Bild und Rezept: www.saison.ch
 

Aber: Ich brauche neuen Sound zum Kochen! Vorschläge gesucht.

**

Finally back in the kitchen! Last week's menus included:

- veggie lasagna with pumpkin, zucchini and carrots
- vegetable tantoori with naan breads and yoghurt/ananas raitha
- green salad with celery, apples, walnuts, goat cheese and an apple vinaigrette
- codfish filets on polenta cakes with cheese, plus ratatouille
- pasta with pumpkin/garlic cream sauce

My only problem: I need new sound for when I'm cooking! Please send music.

19. August 2008

Fünfzig und nervig

Schön, sie ist 50 und immer noch sportlich und gertenschlank. Aber muss Madonna sich deshalb nur noch in Unterhose ablichten lassen? Finde ich einfach nicht stylish. Und nach solchen Bildern will ich ja nicht wirklich sehen, wie ihr Arsch unretouchiert aussieht.

9. August 2008

pi, x und y

Ein Bereich, in dem ich wohl am meisten Bildungslücken habe - mal abgesehen von Nanotechnologie oder Sport - ist die Musik. Es gibt "grosse Namen", von denen ich keine Ahnung habe, wie sie klingen. Zum Beispiel The Who, Stephan Eicher oder Frank Zappa.

Die Berner Sängerin Natacha gehörte
bei mir bis grad vorher auch zu den Namen-ohne-Musik. Gerade habe ich sie aber bei glanz&gloria gesehen und beschlossen, mir ihre neue CD zu kaufen. Eine unheimlich sympathische Frau. Ihr Outfit fand ich ein wenig seltsam, aber: sie trug ein violettes Glasstein-armband, das ich auch habe :)

(Und jetzt, beim Müsterli-hören auf ihrer Website, merke ich, dass ich sie ja doch kenne. Wie wohl auch die meisten anderen musikalischen Unbekannten auf meiner Rechnung.)

16. März 2008

Tittenhits

Ich weiss ja nicht, ob es daran liegt, dass es schon nach 1 ist und ich, nicht mehr die Jüngste, müde bin - aber als ich gerade erfahren habe, dass es tatsächlich ein Lied gibt, das "Doktorspiele" heisst, brauchte ich volle zweieinhalb Minuten, um meine Cornflakes zu schlucken und hab mir dabei erst noch die Hälfte davon auf den Pulli gespuckt. Vor Lachen, versteht sich, nach der Lektüre von Charlotte Roches "Feuchtgebiete" kann mich gar nichts mehr schocken. (Frag mich, wie viel Traffic mir die beiden Begriffe nun einbringen :) )

Wie alt sind wir eigentlich. Aber wenn sich in den Charts auch Lieder mit den sinnigen Namen "Du hast den schönsten Arsch der Welt", "Ich bin ein Döner" oder "Hol das Lasso raus" tummeln, darf man sich ja über nichts wundern.

22. Januar 2008

Jipeeee - Lenny is back!















Wahrscheinlich wissen das eh schon alle von euch, aber da ich weder fernsehe noch viel Radio höre, ist mir seine wunderschöne, romantische, supertolle Single "I'll be waiting" entgangen... Auf seiner Website gibts diesen und andere Songs von seinem neuen Album in voller Länge zu hören.





*Seufz, schmacht, träum, sing* ... Noch 14 Tage, bis es das Album zu kaufen gibt.
Bilder ausgeliehen von www.lennykravitz.com

17. Dezember 2007

Poetische Alltagsbetrachtungen

Ich bin ein grosser Fan von Mani Matter. Die einfache, aber hintergründige Poesie seiner Liedtexte, seine subtile Gesellschaftskritik und die bescheidene Art des Juristen, mit einer Gitarre und ein paar wenigen Akkorden seine Bärndütschen Lieder auf die Bühne zu bringen, haben es mir angetan. Leider ist Matter elf Jahre vor meiner Geburt tödlich verunglückt, doch seine Lieder faszinieren auch heute noch, als Tonaufnahmen. Ich liebe die Geschichte vom "Löl, blöden Siech, Glünggi und Sürmu", weiss alle sieben Strophen vom "Dr Wilhälm Täll" auswendig und habe diesen Sommer meinen kanadischen Cousins, die noch nie etwas vom Schweizer Barden gehört hatten, zu ihrem grossen Vergnügen "Betrachtige öber nes Sandwich" abgespielt.



















Bild ausgeliehen von deaddodo.org

Dieses Jahr habe ich noch eine andere Art der poetischen Alltagsbetrachtung kennen gelernt: Den Poetry Slam. Und möchte allen, die noch nie an einem solchen Event waren, unbedingt empfehlen, sich dieses Audiofile anzuhören. :) Der Poet ist Gabriel Vetter, Slamer, bisher jüngster Gewinner des Kabarettpreises Salzburger Stier und Besitzer einer toll gestalteten Website.














Und hier zum Dessert noch ein Fötteli, das ich heute auf
20min.ch gefunden habe: es ging im dazugehörigen Artikel darum, dass mit dem Löschvorgang Fotos auf Speicherkarten von Digicams nicht wirklich gelöscht werden - und zum Beweis wurden einige vermeintlich gelöschte Bilder gezeigt. Natürlich unkenntlich gemacht. Die armen Hündli könnten ja einen Imageschaden davontragen:



9. Oktober 2007

Murphys Law - bis zum Letzten

Hey, heute war wieder einer der verdammten Tage, die ich kaum ertrage, weil sie damit beginnen, dass ich um ein Haar den Bus verpasse und wegen der ganzen Rennerei zur Haltestelle und darauf folgenden Schwitzerei meine ganze Morgentoilette umsonst war. Erstaunlich, dass ich immer noch so gut gelaunt vor dem Laptop sitze, obwohl das Internet nicht läuft und irgendwo in der Nachbarschaft geschossen wird (klingt jedenfalls so).

Der Morgen war gar nicht übel, abgesehen vom Bus-Nachrennen. Ich hatte im Büro ordentlich zu tun, was mich immer freut, weil ich dann nicht jeden um Arbeit anbetteln muss. Dann bekam ich noch ein Kompliment für ein Porträt eines Künstlers (das übrigens am Donnerstag im LIVE der AZ erscheinen wird, für die, die’s intressiert), und es gab gratis Birnen und Äpfel auf der Redaktion.

Am Mittag wollte ich am Bankomaten Geld holen, um in Moser’s Café eine Gulaschsuppe essen zu gehen und dabei gemütlich an meinem Roman, der von siamesischen Zwillingsschwestern handelt, weiterzulesen. Nachdem mir letzte Woche bereits meine lila EC-Karte den Dienst versagte (sie lässt sich nicht mal mehr in den Schlitz schieben), spuckte der Automat nun auch meine blaue Karte wieder aus, bevor ich überhaupt dazu kam, den PIN einzugeben. Nach etlichen Versuchen gab ich auf, kratzte all mein Münz zusammen und kaufte mir einen Kebab.

Am Nachmittag ging mir die Arbeit aus, nicht, weil ich so früh fertig gewesen wäre, sondern weil schlicht und einfach die Journalisten nicht lieferten, wann sie sollten. Beziehungsweise war die eine Kolumne, die eine fixe Länge hat, viel zu kurz (und überdies schlecht), und der Schreiber konnte erst gegen Abend eine längere Version schicken, weil er noch unterwegs war. Nun denn – ich nutzte die Zeit, um schnell zur Bank zu gehen und wegen dem Kärtchen-Spuk nachzufragen. Es stellte sich heraus, dass einerseits meine monatliche Limite wegen der Lohnpause während meiner Kanada-Ferien auf lächerliche 300 Franken heruntergesetzt worden war, aber abgesehen davon meine EC-Karte tatsächlich nicht mehr funktionierte. Wenigstens war mein Konto nicht von Unbekannten geplündert worden, und so kam ich trotzdem zu ein wenig Bargeld, bis meine neue Karte ankommt.

Zurück auf der Redaktion wurde mir mitgeteilt, dass einer der vorgesehenen Artikel ersetzt werden müsse, weil sich die Faktenlage geändert hatte und die Neuigkeit deswegen geplatzt war. Glücklicherweise gestaltete meine Chefin die Seite selbst neu, während ich immer noch auf die verlängerte Version der Kolumne wartete. Eine halbe Stunde nach meinem gewöhnlichen Arbeitsschluss kam der Artikel – drei Zeilen länger als zuvor (bestellt gewesen wären 850 zusätzliche Zeichen – etwa 25 Zeilen mehr). Krisensitzung, Notlösung.

Endlich konnte ich mich nun auf den Weg machen, doch der Zug, mit dem ich noch pünktlich für meinen Spanischkurs nach Aarau gekommen wäre, war längst abgefahren. Der Bummler war noch nicht im Bahnhof, also kaufte ich mir im Interdiscount noch schnell neue Stöpseli für den iPod. Als ich im Zug sass und sie ausprobieren wollte, war natürlich der Akku leer. Und wen überrascht’s, dass der Zug wegen einer technischen Störung zwischen Lupfig und Birr eine halbe Stunde warten musste. Trotzdem ging ich noch in den Spanischkurs, eine Dreiviertelstunde zu spät. Wenigstens konnte ich inzwischen im Zug ein schönes Sätzli vorbereiten: „Perdon, tenìa que trabajar hasta mas tarde.“

Zuhause angekommen erwartet mich nicht nur im Kühlschrank gähnende Leere, weil meine neue Mitbewohnerin offenbar nicht zum Einkaufen gekommen ist, sondern auch an der Stelle, wo normalerweise unser Modem steht, ein leerer Fleck. Und die Nachbarn, in deren Wireless-LAN man sich gelegentlich einschleichen kann, sind nicht online. Kein gemütliches Surfen also, und diesen Eintrag schreibe ich nun auch im Word statt direkt im Blogger, während draussen immer noch diese Pressslufthammer/Maschinengewehr-Geräusche lärmen. Schon fast wie im Krieg. Wenigstens stand noch Mineralwasser im Kühlschrank und ich hab mir letzte Woche tolle Musik runtergeladen, die mir nun fröhlich den Abend würzt. Feist: „Take it slow, take it easy, please“. De Soundtrack zum Läbe.

Ich wundere mich, dass mich mein Laptop bis jetzt nicht im Stich gelassen hat.

6. Juli 2007

Weltschmerz

Heute mal ein Thema, womit ich mich auf richtig dünnes Eis begebe: Musik. Manchmal schäme ich mich ein wenig für meinen Geschmack diesbezüglich. Denn, ich gebe es hier mal zu, auf meinem iPod hat es - um nur die schlimmsten Musiksünden zu nennen - immer noch einige der alten Backstreet Boys-Schnulzen drauf (aus purer Nostalgie natürlich), ein paar Songs von Christina Aguilera und sogar mehrere vollständige Alben von Robbie Williams (obwohl, ich glaube, den darf man auch gut finden). Mitsingen tu ich natürlich nur zu Hause, doch unterwegs achte ich jeweils darauf, dass man mir nicht aufs Display schauen kann. Man hat ja schliesslich einen Ruf (hüstel) zu verlieren.

Es ist ja schon schlimm: Da gibt es auf der Welt unzählige super Künstler, die sich für ihre Musik ins Zeug legen, tiefgründige Texte schreiben und ihr Instrument total beherrschen - und ich lade mir so doofe Hitparaden-Songs herunter, weil ich zu faul bin, die "guten" Musiker ausfindig zu machen. (Wen ich aber überhaupts nicht mag sind diese Musik-Snobs, die aus Prinzip nur die "Geheimtipps" hören und gegenüber "kommerzieller" Musik total überheblich tun. Denn warum soll es nicht auch unter den erfolgreichen gute Musiker geben?)


Ich bin ja nicht unmusikalisch. Ich kann Klavier spielen, Blockflöte und sogar ganz ganz wenig Gitarre, und singen tu ich auch nicht allzu falsch. Und, was wohl das wichtigste Argument für meine Musikalität ist, ich lasse mich von Musik bewegen. (Das klingt jetzt pathetisch. Naja.) Deswegen heute mal eine Liste von Songs, die zum Weinen bringen. Und zwar nicht schnulzenhaft oder kitschig, sondern die, passend zum Herbstwetter, richtig traurig machen. Frei nach High Fidelity: meine Top Five.

5. Du hast mein Herz geklaut - Thomas D. featuring Nina Hagen


4. Calling All Angels - Lenny Kravitz

3.
Autumn Leaves - Eva Cassidy

2. This Love - Craig Armstrong


1. Ne me quitte pas - Edith Piaf













(Wer noch etwas im süssen Weltschmerz schwelgen möchte, soll sich die beiden Alben von Skin oder den Soundtrack zu One Way anhören. Und ja, natürlich habe ich auch eine Top Five Liste der aufmunterndsten Stücke. Weil ich es aber schön finde, vor allem bei diesem Wetter, zwischendurch mal ein wenig traurig zu sein und ein paar Tränen zu vergiessen, stelle ich sie jetzt nicht hier rein. Vielleicht später. Aber wer es gar nicht aushält mit so viel Melancholie, kann sich ja melden.)

11. Juni 2007

Des iPods neue Kleider

Nur kurz heute, ich bin nämlich eigentlich steinhässig.

Was mich ein bisschen aufgemuntert hat: Zuerst habe ich ein Glas in der Küche mit voller Wucht zu Boden geschmissen (ich lege die Gläser mit einem Sprung für solche Fälle immer zur Seite). Danach sind mir aber wieder an die Sch*-Busverbindungen von Bern Hauptbahnhof zum
Zentrum Paul Klee in den Sinn gekommen, wo ich morgen früh (früh!) an eine Pressekonferenz muss, nein, sagen wir, soll, und da war ich schon wieder auf Hundertachzig. Auf 170 bin ich wieder runtergekommen, indem ich mich an den süssen Walliser-Dialekt des SBB-Telefon-Hotliners erinnert und das Bild der Katze mit der Wollperücke angeschaut habe, aber weiter hat's nicht gereicht.






Bild: www.craftzine.org







Schliesslich habe ich ein bisschen in der
annabelle geblättert und bin auf den Link zu Gelaskins gestossen. Und werde nun ein wenig frustshoppen, meinem geliebten iPod ein neues Kleidchen verpassen. Momentan trägt er ja - ganz trendy - eines von Volcom. Auf dem Bildchen das oben links.








(ja, man erkennt fast nichts, aber mit draufklicken wirds grösser)



Aber jetzt wird es ja wärmer, und deshalb ist die Lederhülle vielleicht etwas zu warm. Ich hab mich noch nicht ganz entschieden, aber eines von diesen schicken Teilen wird mein Schätzchen wohl bald tragen:









Bilder: www.gelaskins.com

9. Februar 2007

Feuertaufe

Ich mag Datteln ja eigentlich sehr. Sie gehören zu meinen liebsten nebenbei-schmausereien bei der Arbeit. Doch wenn ich dann in dieses Plastiktütchen sehe, muss ich mich oft überwinden, eines dieser Früchtchen raus und in den Mund zu nehmen. Sie sehen ja wirklich etwas unappetitlich aus, etwas wie grosse Käfer ohne Beine. Und so verschrumpelt.










Soweit meine nachmittäglichen Beobachtungen. Vorher hatte ich ein sehr interessantes Telefongespräch. Für die "Meine Woche"-Rubrik in der AZ muss ich ein Porträt über den Hauptdarsteller des Musicals schreiben, das schon über hunderttausend Menschen nach Zürich gelockt hat. Und ich bin fast ein wenig erschrocken, als ich den Hörer auflegte und sah, dass ich soben mehr als eine halbe Stunde mit Ser.kan Kaya über Queen, Hermann Hesse und Damien Rice geplaudert hatte. Ein sehr sympathischer und bescheidener Mensch.


Und jetzt Wochenende - bis Sonntag Mittag, danach muss ich ins Büro zu meiner Feuertaufe - Sonntagsdienst. Bin schon ganz nervös deswegen. Beruhige mich momentan mit der perfekten Weekend-Einstimmungsmusik: "Fotografia" von Nelly Furtado und Juanes, das ist der mit dem schwarzen Hömmli. Camisa negra, für die nicht-Spanischsprechenden. So - hasta la próxima.