17. Dezember 2007

Poetische Alltagsbetrachtungen

Ich bin ein grosser Fan von Mani Matter. Die einfache, aber hintergründige Poesie seiner Liedtexte, seine subtile Gesellschaftskritik und die bescheidene Art des Juristen, mit einer Gitarre und ein paar wenigen Akkorden seine Bärndütschen Lieder auf die Bühne zu bringen, haben es mir angetan. Leider ist Matter elf Jahre vor meiner Geburt tödlich verunglückt, doch seine Lieder faszinieren auch heute noch, als Tonaufnahmen. Ich liebe die Geschichte vom "Löl, blöden Siech, Glünggi und Sürmu", weiss alle sieben Strophen vom "Dr Wilhälm Täll" auswendig und habe diesen Sommer meinen kanadischen Cousins, die noch nie etwas vom Schweizer Barden gehört hatten, zu ihrem grossen Vergnügen "Betrachtige öber nes Sandwich" abgespielt.



















Bild ausgeliehen von deaddodo.org

Dieses Jahr habe ich noch eine andere Art der poetischen Alltagsbetrachtung kennen gelernt: Den Poetry Slam. Und möchte allen, die noch nie an einem solchen Event waren, unbedingt empfehlen, sich dieses Audiofile anzuhören. :) Der Poet ist Gabriel Vetter, Slamer, bisher jüngster Gewinner des Kabarettpreises Salzburger Stier und Besitzer einer toll gestalteten Website.














Und hier zum Dessert noch ein Fötteli, das ich heute auf
20min.ch gefunden habe: es ging im dazugehörigen Artikel darum, dass mit dem Löschvorgang Fotos auf Speicherkarten von Digicams nicht wirklich gelöscht werden - und zum Beweis wurden einige vermeintlich gelöschte Bilder gezeigt. Natürlich unkenntlich gemacht. Die armen Hündli könnten ja einen Imageschaden davontragen:



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