I love teaching young adults with intermediate English skills. Reason 1: I learn a lot about the lives of young Lao people. 2: Most of them are really motivated to study English, you don't have to kick their a* all the time. 3: They ask tricky questions.
In my evening class, most of the students are between 16 and 20 years old. Some of them there are really bright, and I just had quite a long conversation with a guy whose main hobby it is to study English. He really challenged me, in a very polite and interested way! Not someone to be satisfied with half-baked answers.
So now I've got some questions to the native English speakers among you guys. Help - I need the answers until Monday!!
* How would you explain the use of the word "basically"?
* Can you say that someone is "practical"? (My guess: Yes, if this person can do things like fix a lamp or weld metal)
* Why does English have so many phrasal verbs? :)
* Is a "tendency" the same as a "habit"? (OK, I was able to explain that one...)
He even taught me an idiom: "put all eggs in one basket". Apparently it means the same as "go all in", or "risk everything". I like the expression!
27. Juni 2013
26. Juni 2013
Hassliebe.
"That's really German", befand meine Kollegin Asia, als ich ihr sagte, dass wir im Deutschen das Wort "Hassliebe" haben. Auf Englisch gibt es kein spezielles Wort für dieses Gefühl - man würde einfach "hate and love" sagen.
Josh sagte mir, er habe laut lachen müssen, als er die Klassenzuteilung sah. Tatsächlich, als ich erfuhr, dass ich dieses Semester jeden Nachmittag eine Horde Kinder unterrichten würde, schluckte ich erst mal leer. The thing is: Ich mag Kinder nicht so. Diejenigen, für die das neu ist, werden mich jetzt vielleicht für einen schlechten Menschen halten. Aber ganz ehrlich: Kinder im Allgemeinen, wie sie einem im Migros, auf der Strasse oder im Zug begegnen, finde ich nervig und störend. Ganz besonders im Klassenverband frühmorgens im Bus oder am Sonntagmorgen im engen Aarauer Bahnhof-Coop. Ebenso nervig sind oft ihre Eltern: (schneidende Stimme, kurz vor dem Nervenzusammenbruch) "Kevin/Fabian/Chantal!!! Jetz isch ändgültig Schluss! Legg die Schoggi wieder häre!!". Noch schlimmer ist es aber, wenn andere Mitreisende milde lächeln, wenn Kinder im Zug mit maximaler Lautstärke irgendwelche doofen Spongebob-PSP-Games spielen oder, ebenfalls in maximaler Lautstärke, rumnörgeln, während mein Aggressivitätspegel langsam, aber sicher ins Unermessliche steigt. Das Kondensat von nervigen Kindern sind übrigens nervige Kinder in Filmen und ihre auswendig gelernten neunmalklugen Bemerkungen.
Oft frage ich mich ernsthaft, ob ich mir das eines Tages tatsächlich auch antun möchte oder ob es nicht viel einfacher und relaxter wäre, keine Kinder zu bekommen. (Jaja, ich höre die Antwort schon: "Einfacher wäre es sicher, aber nichts gibt dir so viel Freude wie ein Kind.")
Die Einzige, die mir bisher überzeugend erklären konnte, warum Kinder all den Aufwand und Ärger wert sind, ist meine Freundin Tamar. Als Mutter von fünf Kindern, die ich übrigens allesamt wunderbar finde, muss sie es wissen. Während ich dies schreibe, fällt mir auch noch mein Kollege R. und seine absolut liebenswürdige Tochter Lily ein. Damit stosse ich auf des Pudels Kern: Wenn ich Kinder nämlich nicht nur von Weitem erlebe, sondern sie als Individuen kennenlerne, liebe ich sie. Allerallermeistens. Meine Kiwi-Kinder (Sonntagschule) oder auch die herzige kleine Tochter meiner Freunde, die als erste Eltern wurden: Bei ihnen kann ich gar nicht anders, als sie sofort zu mögen. Und nun also die rund zehn Kinder und Teenager in meiner Nachmittagsklasse - innert Minuten hatte ich jeden und jede ins Herz geschlossen.
Trotzdem hatte ich anfangs dieser Woche einen mittleren Nervenzusammenbruch, als mir dämmerte, dass ich die wohl ungeeignetste Person überhaupt für diesen Job bin. Während meine Kolleginnen und Kollegen rundherum nämlich vor Ideen nur so sprudeln, sass ich hilflos und aufgelöst über meiner Unterrichtsplanung. Gleich nach Beginn der Schulstunde an besagtem Tag fiel mir aber Gott sei Dank ein, dass ich ja leidlich gut zeichnen kann. Ich zeichnete also eine Landschaft mit einem Fluss (river. Ri-ver.), Fischen (small fish, big fish), Fröschen (biiiig frog, small frog with umbrella) und Regen (Pasa Lao: fun tòk, English: RRRAAAIIINN) ans Whiteboard und die Stunde war gerettet.
Obwohl die bisherigen Stunden ganz gut liefen und sowohl ich als auch die Kinder Spass hatten, ist diese Aufgabe eine Hassliebe. Der Hass, und zwar nicht gegen die Kinder, sondern gegen meinen Job, sie zu unterrichten, kommt in dem Moment ins Spiel, wenns ums Vorbereiten geht. Exakt dann nämlich, wenn ich "Jazz Chants" heraussuche.
Wenn ich zum Beispiel den "Hi-Song" höre, sehe ich vor meinem inneren Auge die Lehrerin mit angespanntem Stepford-Wife-Lächeln und irrem Blick und würde am liebsten rhythmisch meinen Kopf auf die Tischplatte hauen. "You don't need a whiteboard, you don't need resources, you just need yourself and the rhythm." And a psychiatrist.
Erst recht, wenn sich vier Stunden später in meinem Kopf immer noch "Hi Scott, how are you? - I'm fine, thank you!" in Endlosschleife wiederholt.
Josh sagte mir, er habe laut lachen müssen, als er die Klassenzuteilung sah. Tatsächlich, als ich erfuhr, dass ich dieses Semester jeden Nachmittag eine Horde Kinder unterrichten würde, schluckte ich erst mal leer. The thing is: Ich mag Kinder nicht so. Diejenigen, für die das neu ist, werden mich jetzt vielleicht für einen schlechten Menschen halten. Aber ganz ehrlich: Kinder im Allgemeinen, wie sie einem im Migros, auf der Strasse oder im Zug begegnen, finde ich nervig und störend. Ganz besonders im Klassenverband frühmorgens im Bus oder am Sonntagmorgen im engen Aarauer Bahnhof-Coop. Ebenso nervig sind oft ihre Eltern: (schneidende Stimme, kurz vor dem Nervenzusammenbruch) "Kevin/Fabian/Chantal!!! Jetz isch ändgültig Schluss! Legg die Schoggi wieder häre!!". Noch schlimmer ist es aber, wenn andere Mitreisende milde lächeln, wenn Kinder im Zug mit maximaler Lautstärke irgendwelche doofen Spongebob-PSP-Games spielen oder, ebenfalls in maximaler Lautstärke, rumnörgeln, während mein Aggressivitätspegel langsam, aber sicher ins Unermessliche steigt. Das Kondensat von nervigen Kindern sind übrigens nervige Kinder in Filmen und ihre auswendig gelernten neunmalklugen Bemerkungen.
Oft frage ich mich ernsthaft, ob ich mir das eines Tages tatsächlich auch antun möchte oder ob es nicht viel einfacher und relaxter wäre, keine Kinder zu bekommen. (Jaja, ich höre die Antwort schon: "Einfacher wäre es sicher, aber nichts gibt dir so viel Freude wie ein Kind.")
Die Einzige, die mir bisher überzeugend erklären konnte, warum Kinder all den Aufwand und Ärger wert sind, ist meine Freundin Tamar. Als Mutter von fünf Kindern, die ich übrigens allesamt wunderbar finde, muss sie es wissen. Während ich dies schreibe, fällt mir auch noch mein Kollege R. und seine absolut liebenswürdige Tochter Lily ein. Damit stosse ich auf des Pudels Kern: Wenn ich Kinder nämlich nicht nur von Weitem erlebe, sondern sie als Individuen kennenlerne, liebe ich sie. Allerallermeistens. Meine Kiwi-Kinder (Sonntagschule) oder auch die herzige kleine Tochter meiner Freunde, die als erste Eltern wurden: Bei ihnen kann ich gar nicht anders, als sie sofort zu mögen. Und nun also die rund zehn Kinder und Teenager in meiner Nachmittagsklasse - innert Minuten hatte ich jeden und jede ins Herz geschlossen.
Trotzdem hatte ich anfangs dieser Woche einen mittleren Nervenzusammenbruch, als mir dämmerte, dass ich die wohl ungeeignetste Person überhaupt für diesen Job bin. Während meine Kolleginnen und Kollegen rundherum nämlich vor Ideen nur so sprudeln, sass ich hilflos und aufgelöst über meiner Unterrichtsplanung. Gleich nach Beginn der Schulstunde an besagtem Tag fiel mir aber Gott sei Dank ein, dass ich ja leidlich gut zeichnen kann. Ich zeichnete also eine Landschaft mit einem Fluss (river. Ri-ver.), Fischen (small fish, big fish), Fröschen (biiiig frog, small frog with umbrella) und Regen (Pasa Lao: fun tòk, English: RRRAAAIIINN) ans Whiteboard und die Stunde war gerettet.
Obwohl die bisherigen Stunden ganz gut liefen und sowohl ich als auch die Kinder Spass hatten, ist diese Aufgabe eine Hassliebe. Der Hass, und zwar nicht gegen die Kinder, sondern gegen meinen Job, sie zu unterrichten, kommt in dem Moment ins Spiel, wenns ums Vorbereiten geht. Exakt dann nämlich, wenn ich "Jazz Chants" heraussuche.
Wenn ich zum Beispiel den "Hi-Song" höre, sehe ich vor meinem inneren Auge die Lehrerin mit angespanntem Stepford-Wife-Lächeln und irrem Blick und würde am liebsten rhythmisch meinen Kopf auf die Tischplatte hauen. "You don't need a whiteboard, you don't need resources, you just need yourself and the rhythm." And a psychiatrist.
Erst recht, wenn sich vier Stunden später in meinem Kopf immer noch "Hi Scott, how are you? - I'm fine, thank you!" in Endlosschleife wiederholt.
25. Juni 2013
It's always wrong. But sometimes it's right.
Tuesday Randoms
Für Deutsch runterscrollen
* What stupid person came up with the idea to measure cooking ingredients in cups? Made play dough today and found at least two different measurements. At home it says "cups" on the rice packages, for example, and I always cook too much or too little - depends on if I use coffee mugs to measure or smaller cups... In Switzerland "Tasse" (cup) can be any size! If I cook the right amount it's just by chance. (Or, as our Lao office manager Thak put it today: "It's always wrong. But sometimes it's right.")
* Play dough!!! It's so simple to make and great to work with. I taught my teenage class colours today, made red, yellow and blue play dough (Thank you, Paul and Alison!) and had the students mix it to get orange, green and purple. I used the play dough to teach fruit, too, but in the end my favourite student work was this little pig:
* Turns out that buying poker cards is illegal here. I'm positive we'll get them somewhere, but three shops turned us down today. Learned what "cards" mean in Lao, though: "saw" like in "chainsaw". (Recap: Josh and I had a six week long Euchre match last year. I lost and had to buy him dinner at Pakses fancy French restaurant. Have to beat him this time!!)
* Rainy season doesn't mean that it rains all the time. But it does mean that all the dust and dirt turns into red mud. When the bakery boys came back from sports yesterday I couldn't tell if they'd been swimming, running or mud catching. (They had been playing football.) That's what shoes look like after a match like that:
* Got to speak French today, with tourists at the local restaurant. Somehow it feels more special here.
* Probably someone just pulled my leg, but I thought it's still funny enough to share: I learned the typical Australian way of making up swearwords: You combine a swearword with a food. E.g. F*muffin. Or Sh*pizza.
* There's a thunderstorm coming up. The loudest thunder I've ever heard and amazing lightning.
Dienstag.
* Welcher Idiot kam auf die Idee, Zutaten in "Tassen" zu messen? Habe heute Knetmasse gemacht und mindestens zwei verschiedene Messbecher gefunden. Zu Hause koche ich regelmässig zu viel oder zu wenig Reis, weil es auf der Packung heisst "1/2 Tasse pro Person". Kaffeetasse oder Teetasse? Wenn ich doch mal die richtige Menge koche, ist es pures Glück. (Oder, wie es unsere laotische Administrationsleiterin Thak heute ausdrückte: "Es ist immer falsch. Aber manchmal ist es richtig.")
* Knetmasse! So einfach zu machen (2 Tassen Mehl, 2 Tassen Wasser, 1 Tasse Salz, 2 Esslöffel Öl und 1 Esslöffel Weinstein) und super zum Basteln. Ich habe meiner Teenagerklasse heute die Farben auf Englisch beigebracht, habe rote, gelbe und blaue Knete gemacht und sie haben es zu Orange, Grün und Violett gemischt. Danach habe ich die Knete benutzt, um die englischen Namen von Früchten und Gemüse zu unterrichten, aber schlussendlich war mein liebstes Kunstwerk der Schüler dieses kleine Schweinchen:
* Offenbar ist der Kauf von Pokerkarten hier illegal. Ich bin sicher, wir kriegen irgendwo welche, aber drei Läden hatten heute keine. (Was bisher geschah: Josh und ich hatten letztes Jahr einen sechs Wochen dauernden Wettkampf in einem Kartenspiel. Er gewann und ich musste ihn in Pakses fancy Französisches Restaurant einladen. Dieses Mal gewinne ich!!)
* Regenzeit bedeutet nicht, dass es ständig regnet. Aber aller Staub und Dreck wird zu rotem Schlamm. Als die Bäckerjungs gestern vom Sport zurückkamen, war es unmöglich zu sagen, ob sie schwimmen, laufen oder Schlammcatchen waren. (Sie hatten Fussball gespielt.) So sehen Schuhe nach einem solchen Match aus:
* Konnte heute mit Touristen in unserem Lieblingsrestaurant Französisch sprechen. Irgendwie fühlt sich das hier spezieller an als zu Hause.
* Ein Sturm zieht auf. Regnen tut es schon länger, aber jetzt knallt der lauteste Donner, den ich je gehört habe, und aus meinem Fenster sehe ich tolle Blitzgewitter...
Für Deutsch runterscrollen
* What stupid person came up with the idea to measure cooking ingredients in cups? Made play dough today and found at least two different measurements. At home it says "cups" on the rice packages, for example, and I always cook too much or too little - depends on if I use coffee mugs to measure or smaller cups... In Switzerland "Tasse" (cup) can be any size! If I cook the right amount it's just by chance. (Or, as our Lao office manager Thak put it today: "It's always wrong. But sometimes it's right.")
* Play dough!!! It's so simple to make and great to work with. I taught my teenage class colours today, made red, yellow and blue play dough (Thank you, Paul and Alison!) and had the students mix it to get orange, green and purple. I used the play dough to teach fruit, too, but in the end my favourite student work was this little pig:
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| I think it's a hybrid between pig and bird, since it doesn't have legs but big Dumbo ears. |
* Turns out that buying poker cards is illegal here. I'm positive we'll get them somewhere, but three shops turned us down today. Learned what "cards" mean in Lao, though: "saw" like in "chainsaw". (Recap: Josh and I had a six week long Euchre match last year. I lost and had to buy him dinner at Pakses fancy French restaurant. Have to beat him this time!!)
* Rainy season doesn't mean that it rains all the time. But it does mean that all the dust and dirt turns into red mud. When the bakery boys came back from sports yesterday I couldn't tell if they'd been swimming, running or mud catching. (They had been playing football.) That's what shoes look like after a match like that:
* Got to speak French today, with tourists at the local restaurant. Somehow it feels more special here.
* Probably someone just pulled my leg, but I thought it's still funny enough to share: I learned the typical Australian way of making up swearwords: You combine a swearword with a food. E.g. F*muffin. Or Sh*pizza.
* There's a thunderstorm coming up. The loudest thunder I've ever heard and amazing lightning.
Dienstag.
* Welcher Idiot kam auf die Idee, Zutaten in "Tassen" zu messen? Habe heute Knetmasse gemacht und mindestens zwei verschiedene Messbecher gefunden. Zu Hause koche ich regelmässig zu viel oder zu wenig Reis, weil es auf der Packung heisst "1/2 Tasse pro Person". Kaffeetasse oder Teetasse? Wenn ich doch mal die richtige Menge koche, ist es pures Glück. (Oder, wie es unsere laotische Administrationsleiterin Thak heute ausdrückte: "Es ist immer falsch. Aber manchmal ist es richtig.")
* Knetmasse! So einfach zu machen (2 Tassen Mehl, 2 Tassen Wasser, 1 Tasse Salz, 2 Esslöffel Öl und 1 Esslöffel Weinstein) und super zum Basteln. Ich habe meiner Teenagerklasse heute die Farben auf Englisch beigebracht, habe rote, gelbe und blaue Knete gemacht und sie haben es zu Orange, Grün und Violett gemischt. Danach habe ich die Knete benutzt, um die englischen Namen von Früchten und Gemüse zu unterrichten, aber schlussendlich war mein liebstes Kunstwerk der Schüler dieses kleine Schweinchen:
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| Eine Kreuzung zwischen Schwein und Vogel, es hat nämlich keine Beine, dafür Dumbo-Ohren. |
* Offenbar ist der Kauf von Pokerkarten hier illegal. Ich bin sicher, wir kriegen irgendwo welche, aber drei Läden hatten heute keine. (Was bisher geschah: Josh und ich hatten letztes Jahr einen sechs Wochen dauernden Wettkampf in einem Kartenspiel. Er gewann und ich musste ihn in Pakses fancy Französisches Restaurant einladen. Dieses Mal gewinne ich!!)
* Regenzeit bedeutet nicht, dass es ständig regnet. Aber aller Staub und Dreck wird zu rotem Schlamm. Als die Bäckerjungs gestern vom Sport zurückkamen, war es unmöglich zu sagen, ob sie schwimmen, laufen oder Schlammcatchen waren. (Sie hatten Fussball gespielt.) So sehen Schuhe nach einem solchen Match aus:
* Konnte heute mit Touristen in unserem Lieblingsrestaurant Französisch sprechen. Irgendwie fühlt sich das hier spezieller an als zu Hause.
* Ein Sturm zieht auf. Regnen tut es schon länger, aber jetzt knallt der lauteste Donner, den ich je gehört habe, und aus meinem Fenster sehe ich tolle Blitzgewitter...
23. Juni 2013
21. Juni 2013
Mosquito Sickness
Dengue Scare Sweeps Southeast Asia
"Laos may experience 'worst dengue epidemic in its history'"
Dengue endemic in more than 100 countries
The outbreak of Dengue fever (facts on Wikipedia here und hier in Deutsch) here is very severe. Many of the staff here got sick. I'm using mosquito repellent and hope not to get it...
20. Juni 2013
The bakery.
There's NOTHING like a ripe mango that melts sweetly in your mouth. Nothing.
Just after I typed this, I went to get ant spray downstairs and found out that they'd just baked pains au chocolat at the bakery next door. So now:
There's nothing, absolutely NOTHING like a freshly baked pain au chocolat.
Aren't I just REALLY lucky finding the one place in South East Asia where there's real wholewheat bread, pastries, croissants?! I'll tell you a bit about it. The school where I teach English has a couple of students who learn a trade here: The girls learn housekeeping, cooking and childcare (1 yr.) and the young men bakery (2 yrs.). They also get to go to hotels for work experience and study English with us. At the end of their time here they should be able to get a job and know about work ethics, English, hygiene and all sorts of other useful things. It offers them a future they probably wouldn't have otherwise.
I love that part of the school, not only for the bread and pastries but because I can see the young men and women grow in their personality. It's amazing to be with them again. I'm stunned about how good their English is and how confident they are now compared to when I first arrived here 14 months ago.
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| and papaya and dragonfruit and nashi pear... |
Just after I typed this, I went to get ant spray downstairs and found out that they'd just baked pains au chocolat at the bakery next door. So now:
There's nothing, absolutely NOTHING like a freshly baked pain au chocolat.
Aren't I just REALLY lucky finding the one place in South East Asia where there's real wholewheat bread, pastries, croissants?! I'll tell you a bit about it. The school where I teach English has a couple of students who learn a trade here: The girls learn housekeeping, cooking and childcare (1 yr.) and the young men bakery (2 yrs.). They also get to go to hotels for work experience and study English with us. At the end of their time here they should be able to get a job and know about work ethics, English, hygiene and all sorts of other useful things. It offers them a future they probably wouldn't have otherwise.
I love that part of the school, not only for the bread and pastries but because I can see the young men and women grow in their personality. It's amazing to be with them again. I'm stunned about how good their English is and how confident they are now compared to when I first arrived here 14 months ago.
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| Proud baker with ham and cheese croissants |
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| Freshly baked pastries every day... |
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| The first wedding cake they made |
18. Juni 2013
Erste Eindrücke.
Jaja, jammert ihr nur schön über die Hitze in der Schweiz. Während sich bei mir Mini-Ameisen im Laptop einnisten und es auch ohne Sonne drückend heiss ist. Alle 10 Sekunden streift mich ein kühler Luftzug vom Dreh-Ventilator und diejenigen Ameisen, die nicht gerade unter meine Tastatur zu schlüpfen versuchen, tun sich an den Kondenswassertropfen an meiner Wasserflasche gütlich.
Das erste Mal joggen hier heute Morgen, entlang des Mekong, vorbei an noch leeren Nudelrestaurants und staubigen Abfallhaufen. Dieses Jahr muss ich nicht alleine gehen: Gleichzeitig mit mir ist meine Zimmergenossin Olivia aus Australien angekommen und sie ist ziemlich fit. Yay! Mit uns im Haus gleich gegenüber der Schule wohnt eine junge Engländerin, die schon zwei Jahre hier ist, sowie zwei Laotinnen vom Team. Momentan ist Full House: Die eine Laotin hat über den Sommer ihre zwei kleinen Kinder und ihre beiden Nichten zu Besuch, ein neuseeländisches Paar ist ebenfalls noch zwei Wochen hier und unser Wohnzimmer ist zur Krankenstation umfunktioniert worden mit ein bis drei Patientinnen.
Momentan haben hier ganz viele Leute Dengue-Fieber, weil die Regenzeit so früh begonnen, dann aber wieder aufgehört hat. Dadurch konnten sich die Mücken stark vermehren und es gibt eine regelrechte Epidemie. Dengue äussert sich durch Müdigkeit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit, später kommt ein Ausschlag dazu, der aber offenbar kein richtiger Ausschlag ist, sondern Blutungen unter der Haut. Wenn Dengue nicht behandelt wird oder von selber abklingt, kann man innerlich daran verbluten. Ich schmiere mich fleissig mit Moskito-Spray ein...
Am Wochenende gibts hier im Blog eine Tour durch unser Haus!
Das erste Mal joggen hier heute Morgen, entlang des Mekong, vorbei an noch leeren Nudelrestaurants und staubigen Abfallhaufen. Dieses Jahr muss ich nicht alleine gehen: Gleichzeitig mit mir ist meine Zimmergenossin Olivia aus Australien angekommen und sie ist ziemlich fit. Yay! Mit uns im Haus gleich gegenüber der Schule wohnt eine junge Engländerin, die schon zwei Jahre hier ist, sowie zwei Laotinnen vom Team. Momentan ist Full House: Die eine Laotin hat über den Sommer ihre zwei kleinen Kinder und ihre beiden Nichten zu Besuch, ein neuseeländisches Paar ist ebenfalls noch zwei Wochen hier und unser Wohnzimmer ist zur Krankenstation umfunktioniert worden mit ein bis drei Patientinnen.
Momentan haben hier ganz viele Leute Dengue-Fieber, weil die Regenzeit so früh begonnen, dann aber wieder aufgehört hat. Dadurch konnten sich die Mücken stark vermehren und es gibt eine regelrechte Epidemie. Dengue äussert sich durch Müdigkeit, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit, später kommt ein Ausschlag dazu, der aber offenbar kein richtiger Ausschlag ist, sondern Blutungen unter der Haut. Wenn Dengue nicht behandelt wird oder von selber abklingt, kann man innerlich daran verbluten. Ich schmiere mich fleissig mit Moskito-Spray ein...
Am Wochenende gibts hier im Blog eine Tour durch unser Haus!
Back to school.
Funktionierende Whiteboard-Marker, eine Tüte Süssigkeiten, ein tadelloses Outfit und die Kiste mit den Lehrmitteln: in den nächsten sechs Wochen mein Arbeitsmaterial.
Sofern meine drei weissen Blusen, die ich letztes Jahr für meinen nächsten Aufenthalt hier in einem der Schränke deponiert habe, diese Woche wieder auftauchen und nicht wie befürchtet an irgendwelche Leute ausserhalb der Schule abgegeben wurden, sollte alles klappen. Zum Glück habe ich in der Schweiz noch zwei Blusen secondhand gekauft, sonst wäre das gestern ein schlechter Start gewesen.
Sofern meine drei weissen Blusen, die ich letztes Jahr für meinen nächsten Aufenthalt hier in einem der Schränke deponiert habe, diese Woche wieder auftauchen und nicht wie befürchtet an irgendwelche Leute ausserhalb der Schule abgegeben wurden, sollte alles klappen. Zum Glück habe ich in der Schweiz noch zwei Blusen secondhand gekauft, sonst wäre das gestern ein schlechter Start gewesen.
17. Juni 2013
Where the magic happens.
I don't like flying. It's boring, you've got no leg space and there's always a chance that the smelliest person on the flight is sitting in the seat right next to you. On the first flight (Zurich-Amsterdam) I sat next to an elderly Dutch guy who trades in weapons and in his free time works as a policeman. True story. He was a nice person. We didn't talk politics, though…
On the second flight there was a crazy guy: While everyone tried to catch some sleep after they'd served dinner, he talked non-stop in a very loud voice, in French and English. To himself. Sidenote: I do that, too, when I'm a little tipsy and on my way home by bicycle at night. But I'm not THAT crazy - wait for what's next.) First, I thought he was just annoying, then my seat neighbour told me the guy was probably really scared of flying, but when he started standing up DURING landing and taking his clothes off right afterwards, while two flight attendants tried to get him back into his seat, I was glad we'd arrived safely on the ground. Later we saw him being escorted through the airport by six Thai policemen. All smaller than him, but still quite scary.
My seat row? Jackpot: a friendly Thai lady and a nice young Frenchman. We chatted for hours and had a really good time together. In Bangkok I had to change airports, but I had the whole day to get there. So Nat (the Thai girl) asked me if I'd like to come to her place, take a shower, have lunch together and then take a taxi to the other airport. I hesitated - after all, I used to be quite a control freak for many years and I really didn't want to miss my evening flight. But:
I took the risk and had a wonderful afternoon. Nat's dad, a taxi driver, picked us up and drove us back to her place, where I took a nice cool shower. Later we went for an awesome lunch at a local restaurant: Som Tam (papaya salad), Lab Gai (remember? Minced chicken), Khao Niao (sticky rice), sour soup with chicken, a grilled fish, bamboo salad and some barbecued chicken, too. "Phet Noy", a little spicy, just perfect. I'm so happy to be back in Asia, where the food is THE. BEST. EVER!
(And yes, I know, I was supposed to be a vegetarian. Let's just forget that while I'm here, OK?)
Remember what comes after lunch in South East Asia? Right, "Phak Phon", siesta. We all went back to Nat's room, where we watched some TV, ate fresh pineapple and mango and took a nap until it was time to leave to get me back to the airport.
I've not even arrived in Laos and already, the magic happens.
On the second flight there was a crazy guy: While everyone tried to catch some sleep after they'd served dinner, he talked non-stop in a very loud voice, in French and English. To himself. Sidenote: I do that, too, when I'm a little tipsy and on my way home by bicycle at night. But I'm not THAT crazy - wait for what's next.) First, I thought he was just annoying, then my seat neighbour told me the guy was probably really scared of flying, but when he started standing up DURING landing and taking his clothes off right afterwards, while two flight attendants tried to get him back into his seat, I was glad we'd arrived safely on the ground. Later we saw him being escorted through the airport by six Thai policemen. All smaller than him, but still quite scary.
My seat row? Jackpot: a friendly Thai lady and a nice young Frenchman. We chatted for hours and had a really good time together. In Bangkok I had to change airports, but I had the whole day to get there. So Nat (the Thai girl) asked me if I'd like to come to her place, take a shower, have lunch together and then take a taxi to the other airport. I hesitated - after all, I used to be quite a control freak for many years and I really didn't want to miss my evening flight. But:
I took the risk and had a wonderful afternoon. Nat's dad, a taxi driver, picked us up and drove us back to her place, where I took a nice cool shower. Later we went for an awesome lunch at a local restaurant: Som Tam (papaya salad), Lab Gai (remember? Minced chicken), Khao Niao (sticky rice), sour soup with chicken, a grilled fish, bamboo salad and some barbecued chicken, too. "Phet Noy", a little spicy, just perfect. I'm so happy to be back in Asia, where the food is THE. BEST. EVER!
(And yes, I know, I was supposed to be a vegetarian. Let's just forget that while I'm here, OK?)
Remember what comes after lunch in South East Asia? Right, "Phak Phon", siesta. We all went back to Nat's room, where we watched some TV, ate fresh pineapple and mango and took a nap until it was time to leave to get me back to the airport.
I've not even arrived in Laos and already, the magic happens.
5. Juni 2013
My Asian Adventure continues
From mid-June until the beginning of August I'll be back in Pakse.
New blog posts coming up soon!!!
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