Was ich mir vornehme:
- Gas geben beim Nachdiplomstudium in Theologie.
Was mir dazwischenkommt:
- Ein Bäbi für mein Gottimeitli nähen.
- Sport.
- Abendessen mit der WG.
- Eine wunderschöne Beziehung.
- Arbeiten.
- Ferien machen.
- Protokolle für die NGO schreiben, in deren Vorstand ich sitze.
- Längere Zwischen-Tür-und-Angel-Gespräche mit WG-Mitbewohnern.
- Für die Arbeit meiner Mama den Flyer texten.
- Sonstiges Zeugs schreiben.
- Bett frisch beziehen und Staub wischen.
- Trauzeugin-sein, sprich:
- Bierdeckel mit Foto bestellen.
- Liedblatt gestalten für die Trauung.
- Mails mit Gästen, die Fragen haben.
Was ich leider/dummerweise gerne verschiebe:
- Mich um einen Krankenkassenwechsel kümmern.
- Ein vorteilhaftes Handy-Abo aushandeln.
- Eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr bestellen.
Wozu ich schon gar nicht komme:
- Eine Deckenlampe aufhängen in dem Zimmer, das ich seit bald zwei Jahren bewohne.
- Besagte Deckenlampe aussuchen und kaufen.
Dabei bin ich gar nicht so schlecht im Planen und Organisieren. Ich bin glaubs einfach zu gut im Leben.
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15. September 2015
27. Juni 2012
Flonerleben.
Vormittag auf der Terrasse. Ich sitze hier seit 8.30 Uhr, lese, höre Musik und Podcasts, zeichne und plaudere mit meinen Kolleginnen und Kollegen, die hier vorbeikommen. Der Morgen gehört mir. Kurz nach 7 joggte ich den Mekong entlang, der in den paar Wochen Regenzeit schon stark angestiegen ist, lief vorbei an gut besuchten Noodle Soup Restaurants, an von Hunden bewachten Barbeque-Lokalen, die erst am späteren Nachmittag öffnen, und wurde überholt von einem meiner Schüler, der mir verwundert zugrinst. Noch wenig Kinder in den Häusereingängen - nur einmal "Falang, hellooooo, helloooo" heute. Zum Zmorge ass ich Müsli mit Papaya und - das erste Mal in meinem Leben - "custard apple".
Während ich das schreibe, hetzt Teacher Paul vorbei und stellt im Vorbeigehen einen Teller mit einem "Spongecake" auf dem Kaffeetisch ab, noch warm, frisch aus unserer Bäckerei.
Fünf solche Kuchen hat er gebacken, weil er und seine Lehrlinge heute Nachmittag Brösmeli brauchen für sogenannte "Eccles Cakes" (die man offenbar in Australien "squashed flies", "zerquetschte Fliegen", nennt...)
Gerade sitzen eine Australierin, eine nach Australien adoptierte Finnin und Paul, der zwar Engländer ist, aber vor langer Zeit Australien zu seiner Heimat machte, um mich herum. Tak stösst dazu, meine ehemalige Lao-Lehrerin, und versucht uns wieder mal weis zu machen, heute sei ihr Geburtstag und Paul habe den Kuchen speziell für sie gebacken. In echt hat sie einen Tag vor mir im November Geburtstag, aber sie hätte gern jede Woche.
Leider zieht Kuchen, aber auch mein tägliches Frühstück, Ameisen an. Sie hausen im Kaffeetisch, unter der Glasplatte und dem geflochtenen Rattan. Das Trackpad an meinem Laptop funktioniert nicht mehr einwandfrei und ich wäre nicht überrascht, wenn der Grund dafür eine Mini-Ameisen-Kolonie unter meiner Tastatur wäre...
Die Schulmaterialien, die wir für unsere Sommerkurse verwenden, machen einen grossen Teil der üblichen Vorbereitungen überflüssig, darum mein Flonerleben. Keine "Grammar Analysis", weil es in den Lektionen vor allem um Conversation geht. So haben meine "Intermediate"-Schüler gestern eine Stunde lang Englisch gesprochen, haben in wechselnden Zweiergruppen Smalltalk über Schule, Familie und Filme gemacht. Ich war sehr stolz auf sie: Ursprünglich hätte das Team, dass das Gespräch am längsten aufrechterhalten kann, Täfeli gekriegt; schliesslich musste ich aber alle unterbrechen, weil sie nicht aufhören wollten zu reden, und ich stellte die Täfelibox einfach offen auf einen Tisch.
Lao-Lektionen habe ich momentan keine - unser Lehrer Mr Keo ist zu beschäftigt mit anderen Sachen. Da ich nur noch einen Monat hier bin, hält sich mein Lerneifer ohnehin in Grenzen. Dass ich auf meinen Marktgängen nach dem Preis fragen, ein bisschen Smalltalk führen, im Restaurant das Menu lesen und mein Zmittag bestellen kann, reicht mir.
Mittlerweile habe ich mindestens fünf Sätze geschrieben und wieder gelöscht, wie toll der folgende Clip zu meinen Zukunftsplänen passt und dazu, dass dann schon alles gut kommt und ich einen Job finde undsoweiter. Denn eigentlich suche ich nur eine Ausrede, um den wunderschönen Animationsfilm zum wunderschönen Song von Josh Garrels zu posten.
Ebenfalls in meinem Morgen-Soundtrack:
Weiter Bowerbirds, Boy, Cat Empire, Dabu Fantastic, M83, First Aid Kit, The Bailey Hounds. Wäre das Internet schnell genug, würde ich ja eine Playlist auf Spotify erstellen. Have a nice day.
![]() |
| Bild: taste.com.au |
Fünf solche Kuchen hat er gebacken, weil er und seine Lehrlinge heute Nachmittag Brösmeli brauchen für sogenannte "Eccles Cakes" (die man offenbar in Australien "squashed flies", "zerquetschte Fliegen", nennt...)
![]() |
| Bild: gooeylewy.wordpress.com |
Leider zieht Kuchen, aber auch mein tägliches Frühstück, Ameisen an. Sie hausen im Kaffeetisch, unter der Glasplatte und dem geflochtenen Rattan. Das Trackpad an meinem Laptop funktioniert nicht mehr einwandfrei und ich wäre nicht überrascht, wenn der Grund dafür eine Mini-Ameisen-Kolonie unter meiner Tastatur wäre...
Die Schulmaterialien, die wir für unsere Sommerkurse verwenden, machen einen grossen Teil der üblichen Vorbereitungen überflüssig, darum mein Flonerleben. Keine "Grammar Analysis", weil es in den Lektionen vor allem um Conversation geht. So haben meine "Intermediate"-Schüler gestern eine Stunde lang Englisch gesprochen, haben in wechselnden Zweiergruppen Smalltalk über Schule, Familie und Filme gemacht. Ich war sehr stolz auf sie: Ursprünglich hätte das Team, dass das Gespräch am längsten aufrechterhalten kann, Täfeli gekriegt; schliesslich musste ich aber alle unterbrechen, weil sie nicht aufhören wollten zu reden, und ich stellte die Täfelibox einfach offen auf einen Tisch.
Lao-Lektionen habe ich momentan keine - unser Lehrer Mr Keo ist zu beschäftigt mit anderen Sachen. Da ich nur noch einen Monat hier bin, hält sich mein Lerneifer ohnehin in Grenzen. Dass ich auf meinen Marktgängen nach dem Preis fragen, ein bisschen Smalltalk führen, im Restaurant das Menu lesen und mein Zmittag bestellen kann, reicht mir.
Mittlerweile habe ich mindestens fünf Sätze geschrieben und wieder gelöscht, wie toll der folgende Clip zu meinen Zukunftsplänen passt und dazu, dass dann schon alles gut kommt und ich einen Job finde undsoweiter. Denn eigentlich suche ich nur eine Ausrede, um den wunderschönen Animationsfilm zum wunderschönen Song von Josh Garrels zu posten.
Ebenfalls in meinem Morgen-Soundtrack:
Weiter Bowerbirds, Boy, Cat Empire, Dabu Fantastic, M83, First Aid Kit, The Bailey Hounds. Wäre das Internet schnell genug, würde ich ja eine Playlist auf Spotify erstellen. Have a nice day.
24. Juni 2012
New Friends.
*Scroll down for English
Etwas vom Inspirierendsten überhaupt ist es, Menschen zu treffen, die nach anderen Werten leben, als es in Westeuropa üblich ist.
Für die das Wohl der Mitmenschen mehr zählt als die eigenen Wünsche. Egal, ob sie vor der eigenen Haustür oder Tausende von Kilometern vom eigenen Zuhause entfernt leben.
Die Vorurteile gegenüber einem fremden Land, fremden Menschen und einer fremden Kultur überwinden. Und deren Offenheit sogar soweit reicht, dass sie mehrere neue Sprachen lernen, um Kontakt aufzunehmen.
Denen Glaube mehr wert ist als Geld und Vertrauen wichtiger als Sicherheit.
Neben interessanten Begegnungen gabs an der Konferenz "meiner" Freiwilligenorganisation viel zu viel feines Essen, einen wunderschönen Park, eine schnelle Internetverbindung und Zikaden, die so ohrenbetäubend laut zirpten, dass sie sogar ein Skype-Gespräch unterbrachen. Und: einen Pool.
One of the things that inspires me most is meeting people who live by other standards than the average Western European.
To whom the well-being of other people is more important than their own dreams. Even if those people live Thousands of kilometers away from their own home.
To meet people who actively break down barriers and prejudices towards a foreign country, its people and culture. Who would even learn more than one foreign language in order to make contact.
People to whom faith matters more than money and trust is more important than security.
Besides meeting people like that, at the conference of "my" volounteer agency I ate way too much good food, there was a wonderful park at the resort, a fast internet connection and ear-piercing cicadas who interrupted Skype calls. And: a swimming pool.
19. Juni 2012
June Randoms.
Scroll down for English.
Meine neuen Schüler sind toll! Eine Klasse mit 6 Schülern, eine mit 12, richtig kuschlig. Was noch etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist, dass ich mit der geplanten Lektion tatsächlich durchkomme! (Also, die Schmetterlinge sind nicht meine Klasse. Die sind nur fürs Foto da. Aufgenommen in einem Insektenmuseum in Chiang Mai, Bericht folgt.)
Ich schaffe es nicht, nach vier Wochen Pause wieder mit Joggen anzufangen. Und dann liefert mir diese blöde Regensaison auch noch eine Ausrede. Ich probiers morgen nochmal. Und übermorgen. Und überübermorgen.
Unglaublich: Auf Google Maps kann man das dreieckige, weisse Sonnensegel sehen, dass ich eigenhändig auf der Terrasse meiner alten a.k.a. zukünftigen WG installiert habe! Irgendwie das Gefühl, eine Spur in der Welt hinterlassen zu haben. Also doch schon was erreicht. (Und... bin ich das nur oder sieht es aus wie ein Bikini? Passend, was? Kunst?)
Bin neu auch mit Instagram unterwegs.
Wie konnte Zooey Deschanel so schnell so nervig werden?!
Es regnet und es sieht aus wie in der Schweiz, normalerweise. Wie ich höre, habt ihrs aber jetzt grad schön. Einen Aarejump auf mich, bitte!
I like #hashtags. #hashtagsforever, #tellijugend, #twitteristaberimmernoch, #blödsinn, #tageverything, #warumzeigtmeineblogschriftartdietagsnichtrichtigan
Auf Jobsuche. Wie viele Kompromisse muss man eingehen, bezüglich Einkommen, Pensum...?
Den ganzen Sonntag Karten gespielt. Bitte lernt alle auch Euchre (sprich Yuuca) spielen! Regeln hier. #Spieleabend, #ichschlageuchalle, #wartetnur
Und dann bin ich wieder mal meine Frau gestanden: Nachts aufgewacht vom Geräusch kleiner Beinchen im Stapel von Heftli und Kartonverpackungen (an dieser Stelle DANKE an R.D. und L.D. aus O., die mich so liebevoll mit Klatsch, Tratsch, Fashion und Sudokus aus dem deutschsprachigen Raum versorgt haben. Möge auf-wen-auch-immer-ihr-euch-schlussendlich-einigen-müsst die EM gewinnen.) Jedenfalls, Licht an, ein Kissen fest umklammert, hoffen, dass es nur ein Gecko ist, der bald seinen Kopf rausstreckt. Leider nein: dicke, fette Kakerlake. Ich bin sie dann aber einfacher als erwartet losgeworden: Sie hat sich in einem zusammengeknüllten Plastiksack verkrochen (zum Glück hab ich nicht aufgeräumt) und ich konnte schnell einen Plastikeimer darüberstellen, den ich seit dem Kranksein vor drei Wochen noch neben dem Bett stehen hatte (nochmals). #theresahero, #mariahcarey, #kitschigichweiss, #gibtseigentlichmehrwörtrigehashtags
*
I'm not able to take up running again after almost 4 weeks without. Can't get myself out of bed in the morning. Rainy season's not helping. Will try again tomorrow. And the day after tomorrow. And the day after the day after tomorrow.
My new students are nice! One class of 6, one class of 12. What feels strange is that I can actually do all the stuff I planned for one lesson and don't have to postpone half of it...
You can follow me on Instagram now, too.
How could Zooey Deschanel get so annoying so quickly?
Amazing: On Google Maps you can see the triangular sunshade that I installed on the terrace of my old a.k.a. future apartment! Kinda feels like having left a footprint in the world, sigh. My life hasn't been a waste. (And, is it just me or does it look like a bikini? Perfect, huh?)
It's raining and the world outside looks grey like Switzerland on a usual day.
Spent all Sunday playing cards. So much fun! I want to battle you all, ha!
I like #hashtags. #hashtagsforever, #twitterisstillbullshit, #tageverything, #whydoesn'tmyblogfontdisplaythetagscorrectly
Starting to look for a job. How many compromises should I have to make, concerning income, working hours...?
Being my own knight in shining armor: Last night I woke up from a clack-clacking sound from the stack of magazines and cardboard envelopes near my bed. Turned on the light, hold on to one of my pillows, hoped for a gecko to come out... Nope. Big fat cockroach. Got rid of it easier than I expected - it hid in a plastic bag that was lying on the floor (good thing I'm rather messy...) and I could put a bucket over it that was still in my room from the sickness episode three weeks ago (again...). #theresahero, #mariahcarey, #cheesyiknow, #aretheremultiwordhashtags
Meine neuen Schüler sind toll! Eine Klasse mit 6 Schülern, eine mit 12, richtig kuschlig. Was noch etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist, dass ich mit der geplanten Lektion tatsächlich durchkomme! (Also, die Schmetterlinge sind nicht meine Klasse. Die sind nur fürs Foto da. Aufgenommen in einem Insektenmuseum in Chiang Mai, Bericht folgt.)
Ich schaffe es nicht, nach vier Wochen Pause wieder mit Joggen anzufangen. Und dann liefert mir diese blöde Regensaison auch noch eine Ausrede. Ich probiers morgen nochmal. Und übermorgen. Und überübermorgen.
Unglaublich: Auf Google Maps kann man das dreieckige, weisse Sonnensegel sehen, dass ich eigenhändig auf der Terrasse meiner alten a.k.a. zukünftigen WG installiert habe! Irgendwie das Gefühl, eine Spur in der Welt hinterlassen zu haben. Also doch schon was erreicht. (Und... bin ich das nur oder sieht es aus wie ein Bikini? Passend, was? Kunst?)
Bin neu auch mit Instagram unterwegs.
Wie konnte Zooey Deschanel so schnell so nervig werden?!
Es regnet und es sieht aus wie in der Schweiz, normalerweise. Wie ich höre, habt ihrs aber jetzt grad schön. Einen Aarejump auf mich, bitte!
I like #hashtags. #hashtagsforever, #tellijugend, #twitteristaberimmernoch, #blödsinn, #tageverything, #warumzeigtmeineblogschriftartdietagsnichtrichtigan
Auf Jobsuche. Wie viele Kompromisse muss man eingehen, bezüglich Einkommen, Pensum...?
Den ganzen Sonntag Karten gespielt. Bitte lernt alle auch Euchre (sprich Yuuca) spielen! Regeln hier. #Spieleabend, #ichschlageuchalle, #wartetnur
Und dann bin ich wieder mal meine Frau gestanden: Nachts aufgewacht vom Geräusch kleiner Beinchen im Stapel von Heftli und Kartonverpackungen (an dieser Stelle DANKE an R.D. und L.D. aus O., die mich so liebevoll mit Klatsch, Tratsch, Fashion und Sudokus aus dem deutschsprachigen Raum versorgt haben. Möge auf-wen-auch-immer-ihr-euch-schlussendlich-einigen-müsst die EM gewinnen.) Jedenfalls, Licht an, ein Kissen fest umklammert, hoffen, dass es nur ein Gecko ist, der bald seinen Kopf rausstreckt. Leider nein: dicke, fette Kakerlake. Ich bin sie dann aber einfacher als erwartet losgeworden: Sie hat sich in einem zusammengeknüllten Plastiksack verkrochen (zum Glück hab ich nicht aufgeräumt) und ich konnte schnell einen Plastikeimer darüberstellen, den ich seit dem Kranksein vor drei Wochen noch neben dem Bett stehen hatte (nochmals). #theresahero, #mariahcarey, #kitschigichweiss, #gibtseigentlichmehrwörtrigehashtags
*
I'm not able to take up running again after almost 4 weeks without. Can't get myself out of bed in the morning. Rainy season's not helping. Will try again tomorrow. And the day after tomorrow. And the day after the day after tomorrow.
My new students are nice! One class of 6, one class of 12. What feels strange is that I can actually do all the stuff I planned for one lesson and don't have to postpone half of it...
You can follow me on Instagram now, too.
How could Zooey Deschanel get so annoying so quickly?
Amazing: On Google Maps you can see the triangular sunshade that I installed on the terrace of my old a.k.a. future apartment! Kinda feels like having left a footprint in the world, sigh. My life hasn't been a waste. (And, is it just me or does it look like a bikini? Perfect, huh?)
It's raining and the world outside looks grey like Switzerland on a usual day.
Spent all Sunday playing cards. So much fun! I want to battle you all, ha!
I like #hashtags. #hashtagsforever, #twitterisstillbullshit, #tageverything, #whydoesn'tmyblogfontdisplaythetagscorrectly
Starting to look for a job. How many compromises should I have to make, concerning income, working hours...?
Being my own knight in shining armor: Last night I woke up from a clack-clacking sound from the stack of magazines and cardboard envelopes near my bed. Turned on the light, hold on to one of my pillows, hoped for a gecko to come out... Nope. Big fat cockroach. Got rid of it easier than I expected - it hid in a plastic bag that was lying on the floor (good thing I'm rather messy...) and I could put a bucket over it that was still in my room from the sickness episode three weeks ago (again...). #theresahero, #mariahcarey, #cheesyiknow, #aretheremultiwordhashtags
15. Juni 2012
Home is...
**scroll down for English**
Seltsam, wie ein Ort nach nicht einmal drei Monaten zu einem neuen Zuhause werden kann. Als die Tuktukfahrer an der Bushaltestelle frech 20 000 Kip für die kurze Fahrt zu meiner Schule verlangten (und ich schliesslich widerwillig 10 000 bezahlte), kam es mir zwar noch nicht so vor. Beim Aufschliessen meines Zimmers jedoch, der ersten Dusche in "meinem" Bad, dem vertrauten Geruch nach Moskitospray - das wohlige Gefühl des Nach-Hause-Kommens. Dann die fröhlichen Stimmen meiner Kollegen und Freunde, die ein paar Meter weiter nach dem gemeinsamen Zmittag den Abwasch machten, und ich wollte nur noch rüber zu ihnen.
Nach drei Wochen Rumreisens und insgesamt viereinhalb Monaten in Südostasien hatte mich Mitte dieser Woche das Heimweh gepackt - nicht nach der Schweiz, sondern nach Paksé. Obwohl ich in den letzten Wochen immer wieder neue Leute kennengelernt habe, von denen einige sogar zu Freunden wurden, vermisste ich es, mit Menschen zu leben.
In einer Bar in Luang Prabang stand auf einer Schiefertafel: "Es gibt keine Fremden - nur Freunde, die wir noch nicht kennen." Obwohl sehr vereinfacht, hat der Spruch einen wahren Kern - vor vier Monaten kannte ich noch keinen dieser Menschen, über deren Wiedersehen ich mich heute so gefreut habe.
Andere reisen monatelang alleine durch die Welt. Ich glaube, ich bin nicht dafür gemacht.
Isn't it strange how a place can become a home after not even three months? It didn't feel like that, though, when the Tuktuk drivers at Paksé bus station boldly asked for 20 000 Kip for the short ride to the school (and I reluctantly paid 10 000). But turning the key in the lock of my room door, taking the first shower in "my" bathroom, smelling the familiar scent of mosquito repellent - it was the warm feeling of coming home. Then to hear the cheerful voices of my fellow staff and friends who were washing the dishes after their lunch together just next-door - I only wanted to go over and see them.
After three weeks of travelling and in total four and a half months in South East Asia, I finally got homesick last week - not for Switzerland, but for Paksé. Even if I got to know many nice people during the past three weeks and some of them even became friends; I miss sharing everyday life with people I love.
In a bar somewhere in Luang Prabang there was a poster that said: "There are no strangers; just friends you haven't met yet." Although this is very simplified, there's a grain of truth to it: Three months ago I didn't know any of the people whom to see again made me so happy today.
Others travel the world for months, years; on their own. I guess I'm not cut out for that.
Seltsam, wie ein Ort nach nicht einmal drei Monaten zu einem neuen Zuhause werden kann. Als die Tuktukfahrer an der Bushaltestelle frech 20 000 Kip für die kurze Fahrt zu meiner Schule verlangten (und ich schliesslich widerwillig 10 000 bezahlte), kam es mir zwar noch nicht so vor. Beim Aufschliessen meines Zimmers jedoch, der ersten Dusche in "meinem" Bad, dem vertrauten Geruch nach Moskitospray - das wohlige Gefühl des Nach-Hause-Kommens. Dann die fröhlichen Stimmen meiner Kollegen und Freunde, die ein paar Meter weiter nach dem gemeinsamen Zmittag den Abwasch machten, und ich wollte nur noch rüber zu ihnen.
Nach drei Wochen Rumreisens und insgesamt viereinhalb Monaten in Südostasien hatte mich Mitte dieser Woche das Heimweh gepackt - nicht nach der Schweiz, sondern nach Paksé. Obwohl ich in den letzten Wochen immer wieder neue Leute kennengelernt habe, von denen einige sogar zu Freunden wurden, vermisste ich es, mit Menschen zu leben.
In einer Bar in Luang Prabang stand auf einer Schiefertafel: "Es gibt keine Fremden - nur Freunde, die wir noch nicht kennen." Obwohl sehr vereinfacht, hat der Spruch einen wahren Kern - vor vier Monaten kannte ich noch keinen dieser Menschen, über deren Wiedersehen ich mich heute so gefreut habe.
Andere reisen monatelang alleine durch die Welt. Ich glaube, ich bin nicht dafür gemacht.
Isn't it strange how a place can become a home after not even three months? It didn't feel like that, though, when the Tuktuk drivers at Paksé bus station boldly asked for 20 000 Kip for the short ride to the school (and I reluctantly paid 10 000). But turning the key in the lock of my room door, taking the first shower in "my" bathroom, smelling the familiar scent of mosquito repellent - it was the warm feeling of coming home. Then to hear the cheerful voices of my fellow staff and friends who were washing the dishes after their lunch together just next-door - I only wanted to go over and see them.
After three weeks of travelling and in total four and a half months in South East Asia, I finally got homesick last week - not for Switzerland, but for Paksé. Even if I got to know many nice people during the past three weeks and some of them even became friends; I miss sharing everyday life with people I love.
In a bar somewhere in Luang Prabang there was a poster that said: "There are no strangers; just friends you haven't met yet." Although this is very simplified, there's a grain of truth to it: Three months ago I didn't know any of the people whom to see again made me so happy today.
Others travel the world for months, years; on their own. I guess I'm not cut out for that.
15. Mai 2012
Wasser und Fleisch
Ich liebe Fleisch. Ein saftiges Pouletflügeli vom Grill, ein Steak, medium, mit Gemüse und Nudeln, Ghackets in der Spaghettisauce, gar nicht zu sprechen von einem guten Stück Rindsfilet oder Rehrücken. Leberli, Saucisson, Rindszunge - da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Und hier in Laos gibt es Lab Kai, das feine Rindsgehackte, getrocknetes Fleisch zum Draufrumkauen und Village Chicken (vor zwei Wochen sah ich zu, wie ein Huhn nach einem sehr glücklichen Leben ebendieses für unseren Znacht liess).
Trotzdem: Wenn ich nach Hause komme, werde ich Vegetarierin. Zumindest hauptsächlich, vielleicht ein bis zwei besondere Anlässe im Monat ausgenommen. Der Grund ist nicht Tierliebe und schon gar nicht, dass mir Fleisch verleidet ist. Der Grund ist mein ökologischer Fussabdruck.
Ich will hier nicht predigen, aber wenn ich mir Artikel wie diesen hier anschaue, fange ich an, mir über meine und unsere Zukunft Sorgen zu machen. Mir zu überlegen, wo ich sparen kann. Und ein Kilo Rindfleisch verbraucht laut einer WWF-Studie nun mal 15 500 Liter Wasser in der Herstellung, Schweinefleisch immerhin ein Drittel davon. Auch für die Produktion von Eiern, Käse, Kaffee und Bier wird viel Wasser verbraucht - aber irgendwo muss man ja anfangen, und Fleisch ist mit Abstand der grösste Punkt auf der ökologisch-kulinarischen Sündenliste.
Wir wissen zwar, dass wir Strom und Wasser sparen und nicht zu oft in die Ferien fliegen sollten. Aber ich glaube, wir sind uns nicht bewusst, wie sehr unser Essen jeden Tag ein Stück der Erde verbraucht.
Wie wärs mit einem Vegi-Tag jeden zweiten Tag? Oder nur noch zweimal Fleisch pro Woche?
Ich mache mir keine Illusionen. Ganz ehrlich? Ich glaube nicht, dass sich der ökologische Fussabdruck global verkleinern wird, dafür sind wir Menschen zu genussorientiert. Doch ich finde, den Versuch ist es trotzdem wert. Wir sind die Konsumenten - wir bestimmen die Nachfrage, und wenn wir weniger Fleisch essen, geht da auch weniger Wasser drauf.
Bis ich wieder in der Schweiz bin und effektiv meinen Alltag etwas umstellen kann, geniesse ich noch, was Laos fleischmässig zu bieten hat. Wem läuft bei diesem gespaltenen, grillierten Schweinekopf schon nicht das Wasser im Mund zusammen?
Trotzdem: Wenn ich nach Hause komme, werde ich Vegetarierin. Zumindest hauptsächlich, vielleicht ein bis zwei besondere Anlässe im Monat ausgenommen. Der Grund ist nicht Tierliebe und schon gar nicht, dass mir Fleisch verleidet ist. Der Grund ist mein ökologischer Fussabdruck.
Ich will hier nicht predigen, aber wenn ich mir Artikel wie diesen hier anschaue, fange ich an, mir über meine und unsere Zukunft Sorgen zu machen. Mir zu überlegen, wo ich sparen kann. Und ein Kilo Rindfleisch verbraucht laut einer WWF-Studie nun mal 15 500 Liter Wasser in der Herstellung, Schweinefleisch immerhin ein Drittel davon. Auch für die Produktion von Eiern, Käse, Kaffee und Bier wird viel Wasser verbraucht - aber irgendwo muss man ja anfangen, und Fleisch ist mit Abstand der grösste Punkt auf der ökologisch-kulinarischen Sündenliste.
Wir wissen zwar, dass wir Strom und Wasser sparen und nicht zu oft in die Ferien fliegen sollten. Aber ich glaube, wir sind uns nicht bewusst, wie sehr unser Essen jeden Tag ein Stück der Erde verbraucht.
Wie wärs mit einem Vegi-Tag jeden zweiten Tag? Oder nur noch zweimal Fleisch pro Woche?
Ich mache mir keine Illusionen. Ganz ehrlich? Ich glaube nicht, dass sich der ökologische Fussabdruck global verkleinern wird, dafür sind wir Menschen zu genussorientiert. Doch ich finde, den Versuch ist es trotzdem wert. Wir sind die Konsumenten - wir bestimmen die Nachfrage, und wenn wir weniger Fleisch essen, geht da auch weniger Wasser drauf.
Bis ich wieder in der Schweiz bin und effektiv meinen Alltag etwas umstellen kann, geniesse ich noch, was Laos fleischmässig zu bieten hat. Wem läuft bei diesem gespaltenen, grillierten Schweinekopf schon nicht das Wasser im Mund zusammen?
| (Beide Fotos: Corinne B.) |
14. Mai 2012
Bucket List
Eineinhalb Jahre noch, ziemlich genau. Dann ist er da: Der Tag, an dem ich 30 werde. "Das ging ja schnell", werde ich wohl sagen.
"Have you ever drunk Absinth?", fragte mich Josh heute, als wir an der Kasse des "Friendship"-Supermarktes standen. Ich war in Gedanken versunken darüber, wie erstaunlich gross der Backpacker war, der nach uns den Laden betreten hatte, woher er wohl kam und ob sein roter Rucksack zu seinem roten Haar passte oder nicht. Joshs Frage, weil er eine Flasche Absinthe im Spirituosenregal stehen sah, liess mich schmunzeln. "Yes", sagte ich, und erzählte, dass "Absinth trinken" auf meiner 30-Jahre-Bucket-List weit oben gestanden hatte. Eigentlich ist es ja nichts Spezielles, aber der Mythos der grünen Fee hatte mich neugierig gemacht und weil unsere Hausbar keinen Absinth enthielt, kam er kurzerhand auf die Bucket List. Und wurde kurz darauf nach einem Besuch in einer Solothurner Absinthe-Bar wieder gestrichen.
Ich liebe Listen. Packlisten, To-do-Listen, Einladungslisten, Einkaufslisten, Listen für meine Schüler, was geprüft wird, Listen, wann ich wie viel Sport gemacht habe. Ist es da verwunderlich, dass ich eine Bucket List habe mit Dingen, die ich in meinem Leben bzw. vor meinem 30. Geburtstag tun will? (Ja, ich habe tatsächlich zwei verschiedene Listen.)
Nun machen Listen ja nur Sinn, wenn man Dinge darauf durchstreichen oder abhaken kann. 5 von 16 Dingen auf meiner 30-Bucket-List sind erledigt; darunter "nach Irland gehen", "mich wieder mal verlieben" und eben, "Absinthe trinken". "Ein neues Zuhause finden", "Vegetarierin werden" und "allein backpacken" sind in greifbarer Nähe und "regelmässig joggen" zurzeit sogar erfüllt.
Gleich noch einmal am gleichen Tag musste ich vorher an meine Bucket List denken: In meinem aktuellen Hörbuch gingen zwei in ein Pub in London. Ach, prompt tauchten vor meinem inneren Auge dunkle Holzwände auf, überschwappende Guinness-Gläser, eine ziemlich volle Bar und die wippenden Füsse eines älteren Mannes, der zusammen mit seinem Bandkollegen fröhliche Musik machte und der so klein war, dass seine Füsse nur bis zur Mitte des Barhockers reichten. Ein beissend kalter Wind, gut gelaunte Menschen und archaische Steinmauern - Punkt 11 auf meiner Liste ist "nochmal nach Irland gehen". Doch wie heisst es? Man will immer das, was man gerade nicht hat - Punkt 11 wird bis nächstes Jahr warten müssen. Und dann durch "wieder nach Laos gehen" ersetzt werden.
"Have you ever drunk Absinth?", fragte mich Josh heute, als wir an der Kasse des "Friendship"-Supermarktes standen. Ich war in Gedanken versunken darüber, wie erstaunlich gross der Backpacker war, der nach uns den Laden betreten hatte, woher er wohl kam und ob sein roter Rucksack zu seinem roten Haar passte oder nicht. Joshs Frage, weil er eine Flasche Absinthe im Spirituosenregal stehen sah, liess mich schmunzeln. "Yes", sagte ich, und erzählte, dass "Absinth trinken" auf meiner 30-Jahre-Bucket-List weit oben gestanden hatte. Eigentlich ist es ja nichts Spezielles, aber der Mythos der grünen Fee hatte mich neugierig gemacht und weil unsere Hausbar keinen Absinth enthielt, kam er kurzerhand auf die Bucket List. Und wurde kurz darauf nach einem Besuch in einer Solothurner Absinthe-Bar wieder gestrichen.
Ich liebe Listen. Packlisten, To-do-Listen, Einladungslisten, Einkaufslisten, Listen für meine Schüler, was geprüft wird, Listen, wann ich wie viel Sport gemacht habe. Ist es da verwunderlich, dass ich eine Bucket List habe mit Dingen, die ich in meinem Leben bzw. vor meinem 30. Geburtstag tun will? (Ja, ich habe tatsächlich zwei verschiedene Listen.)
Nun machen Listen ja nur Sinn, wenn man Dinge darauf durchstreichen oder abhaken kann. 5 von 16 Dingen auf meiner 30-Bucket-List sind erledigt; darunter "nach Irland gehen", "mich wieder mal verlieben" und eben, "Absinthe trinken". "Ein neues Zuhause finden", "Vegetarierin werden" und "allein backpacken" sind in greifbarer Nähe und "regelmässig joggen" zurzeit sogar erfüllt.
Gleich noch einmal am gleichen Tag musste ich vorher an meine Bucket List denken: In meinem aktuellen Hörbuch gingen zwei in ein Pub in London. Ach, prompt tauchten vor meinem inneren Auge dunkle Holzwände auf, überschwappende Guinness-Gläser, eine ziemlich volle Bar und die wippenden Füsse eines älteren Mannes, der zusammen mit seinem Bandkollegen fröhliche Musik machte und der so klein war, dass seine Füsse nur bis zur Mitte des Barhockers reichten. Ein beissend kalter Wind, gut gelaunte Menschen und archaische Steinmauern - Punkt 11 auf meiner Liste ist "nochmal nach Irland gehen". Doch wie heisst es? Man will immer das, was man gerade nicht hat - Punkt 11 wird bis nächstes Jahr warten müssen. Und dann durch "wieder nach Laos gehen" ersetzt werden.
4. Januar 2012
5. November 2008
Ein heller Morgen, ohne Sorgen
(Ja, Barbara, es gibt mich noch. Und dein Kommentar war grad der Tritt in den Allerwertesten, den ich brauchte.)
Heute morgen wurde ich um halb 6 von einer SMS geweckt und es machte mich nicht mal hässig, obwohl ich erst um 1 ins Bett kam und danach bis halb 7 nicht mehr einschlafen konnte:

Und ich weiss gar nicht, was ich jetzt dazu schreiben soll, ausser: YES! Heute morgen konnte ich gar nicht morgenmufflig sein.
Heute morgen wurde ich um halb 6 von einer SMS geweckt und es machte mich nicht mal hässig, obwohl ich erst um 1 ins Bett kam und danach bis halb 7 nicht mehr einschlafen konnte:

Und ich weiss gar nicht, was ich jetzt dazu schreiben soll, ausser: YES! Heute morgen konnte ich gar nicht morgenmufflig sein.
18. September 2008
ICH BIN JUNG, HOLT MICH HIER RAUS!
"Mädchen wollen immer Mädchen haben." Jepp. Aber am liebsten gar keine Kinder. Uäääh.
Mann, warum will eigentlich niemand mit mir ausgehen? "Böööh müde", "nöö, muss früh ins Bett", "och nein, nicht tanzen". Bitte meldet euch. Ich schlafe ja auch für mein Leben gerne. Aber ICH WILL ENDLICH - ENDLICH! - MAL WIEDER AUSGEHEN. Und wenn das morgen doch nichts wird, werde ich voll hässig imfall.
Mann, warum will eigentlich niemand mit mir ausgehen? "Böööh müde", "nöö, muss früh ins Bett", "och nein, nicht tanzen". Bitte meldet euch. Ich schlafe ja auch für mein Leben gerne. Aber ICH WILL ENDLICH - ENDLICH! - MAL WIEDER AUSGEHEN. Und wenn das morgen doch nichts wird, werde ich voll hässig imfall.
7. September 2008
Ein schöner Sonnenuntergang
Einer meiner Redaktionskollegen hat sich eine gute Angewohnheit zugelegt: Jeweils im Januar macht er Ramadan, was für ihn heisst: kein Alkohol. Nach den vielen Grillpartys, gemütlichen Beisammenseins und einem kleineren Frustsaufen im August hatte ich so um den 25. herum das Gefühl, auch mal so eine Alkoholpause gebrauchen zu können. Ich habe also beschlossen, im September auf Bier, Wein und Spirituosen zu verzichten.
Fazit nach Woche 1: Hart, sehr hart. Bisher habe ich zu einem Frauenbier und einem Glas Wein nicht Nein sagen können. Die faule Ausrede: "Ramadan gilt auch nur bis zum Sonnenuntergang".
Auch nach Sonnenuntergang hat die medizinische Permanence geöffnet, in der die neue SF-Serie "Tag und Nacht" spielt. In meiner Funktion als stellvertretende Medienredaktorin habe ich mir vorhin pflichtschuldigst das (ganz schlecht aufgelöste) Video angesehen. Und in meiner Funktion als "Grey's Anatomy"-Fan muss ich sagen: Naja. Zwar stehen auch dort die medizinischen Probleme eher im Hintergrund, aber die Protagonisten werden nicht noch in den letzten fünf Minuten schnell mit einer Epidemie konfrontiert und können dann die Patienten einfach ans Uni-Spital weiterreichen, sobald die Diagnose gefällt ist. Die Vorschau versprach für die nächste Episode aber interessante Fälle, ich bin gespannt. Sabina Schneebeli spielt gut, es gab in der Folge ein einigermassen natürlich wirkendes Filmkind und ich wünschte, ich würde mit schätzungsweise 60 (?) auch noch so toll aussehen wie Heidi Maria Glössner.
Fazit nach Woche 1: Hart, sehr hart. Bisher habe ich zu einem Frauenbier und einem Glas Wein nicht Nein sagen können. Die faule Ausrede: "Ramadan gilt auch nur bis zum Sonnenuntergang".
Auch nach Sonnenuntergang hat die medizinische Permanence geöffnet, in der die neue SF-Serie "Tag und Nacht" spielt. In meiner Funktion als stellvertretende Medienredaktorin habe ich mir vorhin pflichtschuldigst das (ganz schlecht aufgelöste) Video angesehen. Und in meiner Funktion als "Grey's Anatomy"-Fan muss ich sagen: Naja. Zwar stehen auch dort die medizinischen Probleme eher im Hintergrund, aber die Protagonisten werden nicht noch in den letzten fünf Minuten schnell mit einer Epidemie konfrontiert und können dann die Patienten einfach ans Uni-Spital weiterreichen, sobald die Diagnose gefällt ist. Die Vorschau versprach für die nächste Episode aber interessante Fälle, ich bin gespannt. Sabina Schneebeli spielt gut, es gab in der Folge ein einigermassen natürlich wirkendes Filmkind und ich wünschte, ich würde mit schätzungsweise 60 (?) auch noch so toll aussehen wie Heidi Maria Glössner.
3. September 2008
Herbst
Heute wird es Herbst. Auf dem Nachhauseweg wirbelten die Blätter über die Strasse und in dieser Sekunde beginnt es zu regnen. Meine Katze ist schmusig, in den Läden hängen Herbstklamotten und ich habe Lust nach Tee.
Und Ideen fürs Bloggen wollen auch keine kommen.
Und Ideen fürs Bloggen wollen auch keine kommen.
1. September 2008
28. August 2008
Goethe, mein Schatz und eine Rüeblitorte
Kennt ihr "Sopranos"? Kommt das in der Schweiz überhaupt im Fernsehen? In den USA ist die Serie um eine Mafiafamilie ein absoluter Hit, und deshalb hab ich mir mal die erste Staffel bestellt. Gestern hab ich die erste Hälfte der ersten Episode geschaut, und die war tatsächlich nicht schlecht. Bisher weiss ich aber offiziell noch nichts von zwielichtigen Tätigkeiten von Tony und Co., sondern nur von Enten, die im Pool zwischengelandet sind.
Bitte nicht wundern, wenn mein Geschreibsel heute nicht so Zusammenhang hat. Mein Freund hatte Geburtstag (am gleichen Tag wie Goethe, wie ich heute erfuhr), und wir haben Schwarzwälder gegessen und Wein getrunken bei seinen Eltern. Ich habe noch eine kleine Rüeblitorte gekauft, weil ich nicht wusste, dass wir eingeladen sind. Dementsprechend viel ist übrig - wer also Lust hat, meine Mitbewohnerinnen während meiner Amsterdam-Pressereise dieses Wochenende auf ein Stück Kuchen zu besuchen - nur zu.
Vielleicht gehe ich in Amsterdam nochmal ins Kino. Batman war wirklich super. Und die Aussenfassade des Tuschinski sieht ein bisschen aus wie eine Fledermaushöhle, das würde noch passen.

22. August 2008
Altes Velo - alte Liebe
Gestern im Zug erzählte ein Mann im Nebenabteil, wie sein Velo geklaut und später von der Polizei aus dem See gefischt wurde. Es sei zwar ein altes gewesen und wahrscheinlich hätte er für einen Hunderter ein wieder ein ähnliches bekommen, aber "ein altes Velos ist es wie eine alte Liebe."
Nun, über alte Lieben kann ich nicht referieren, aber dafür über alte Velos: Meines hat meine Mama vor fast 30 Jahren bei Bernard Burnier in Aigle gekauft. (Dort, wo ich sechs Jahre später so gerne das rosarote Velo mit den Röschen bekommen hätte, aber zwecks Nachtragen durch meinen kleinen Bruder schliesslich das hellblaue - "neutrale" - bekam.) Eines Frühlingsmorgens letztes Jahr überkam mich wieder mal die Liebe in Gestalt einer Reparaturwut. Zusammen mit meinem ganz persönlichen Handwerker habe ich Rost abgeschliffen und die Stellen liebevoll silbern übermalt. Wir haben die Gänge frisch eingestellt - inklusive neuem Kabel. Und die Halterungen für die abnehmbaren Velolichter entfernt, die eh immer zu Hause in der Schublade liegen when darkness falls. Dafür gab es ein nigelnagelneues Dynamo mit richtig altmodischen Lichtern.
Altes Velo - alte Liebe, dachte ich, und fuhr fröhlich mit meinem "neuen" Velo herum. Bis ich, eine Woche später, angefahren wurde und mich selbst sowie das Velo flicken lassen musste. Glücklicherweise nichts schlimmes, aber plötzlich fiel mir wieder viel mehr auf, wie hart die Gänge bei einem solchen Velo sind, wenn man eine Steigung von 5% zu bewältigen hat. Und dass ich ja noch nie gerne Velo gefahren bin. Nochmals eine Woche später riss das erste Lichtkabeli - soviel zu "mit Dynamo hat man immer Licht". Jetzt, ein Jahr später, steht das gute Stück seit einiger Zeit bei meinem Freund. Gehasst und doch vermisst.

Ich hoffe mal, mit der Liebe geht das anders.
Nun, über alte Lieben kann ich nicht referieren, aber dafür über alte Velos: Meines hat meine Mama vor fast 30 Jahren bei Bernard Burnier in Aigle gekauft. (Dort, wo ich sechs Jahre später so gerne das rosarote Velo mit den Röschen bekommen hätte, aber zwecks Nachtragen durch meinen kleinen Bruder schliesslich das hellblaue - "neutrale" - bekam.) Eines Frühlingsmorgens letztes Jahr überkam mich wieder mal die Liebe in Gestalt einer Reparaturwut. Zusammen mit meinem ganz persönlichen Handwerker habe ich Rost abgeschliffen und die Stellen liebevoll silbern übermalt. Wir haben die Gänge frisch eingestellt - inklusive neuem Kabel. Und die Halterungen für die abnehmbaren Velolichter entfernt, die eh immer zu Hause in der Schublade liegen when darkness falls. Dafür gab es ein nigelnagelneues Dynamo mit richtig altmodischen Lichtern.
Altes Velo - alte Liebe, dachte ich, und fuhr fröhlich mit meinem "neuen" Velo herum. Bis ich, eine Woche später, angefahren wurde und mich selbst sowie das Velo flicken lassen musste. Glücklicherweise nichts schlimmes, aber plötzlich fiel mir wieder viel mehr auf, wie hart die Gänge bei einem solchen Velo sind, wenn man eine Steigung von 5% zu bewältigen hat. Und dass ich ja noch nie gerne Velo gefahren bin. Nochmals eine Woche später riss das erste Lichtkabeli - soviel zu "mit Dynamo hat man immer Licht". Jetzt, ein Jahr später, steht das gute Stück seit einiger Zeit bei meinem Freund. Gehasst und doch vermisst.
Ich hoffe mal, mit der Liebe geht das anders.
21. August 2008
Alt werden
Seit einigen Tagen plagt mich eine seltsame Angst. Ich weiss nicht, ob es mit der Vorsorge-Beratung zu tun hat, die ich am Samstag hatte oder mit den Gesprächen der alten Leute, die ich im 6er-Bus immer mithöre, der am Pflegeheim vorbeifährt. Ich habe Angst, alt zu werden, krank, gebrechlich, langsam zu werden, nicht mehr klar denken zu können, nicht mehr selbst kochen oder putzen, mich nicht mehr selbst waschen zu können.
Vor allem tue ich ja gar nichts, was mich im Alter fit halten könnte - ich mache keinen Sport, cremele mich nicht wirklich oft ein und trinke ab und zu mal Alkohol. Ich rauche zwar nicht und ernähre mich gesund. Trotzdem - irgendwie fürchte ich mich.
Heute im Zug dann stand vor mir an der Tür zum Aussteigen eine ungefähr 80jährige Frau. Es war einer dieser Züge, wo man zum Öffnen der Tür einen Hebel ziehen muss, der für manche alten Leute zu schwer ist. Ich stand also hinter ihr und wartete darauf, ihr beim Tür öffnen behilflich zu sein.
Der Zug hielt an. Forsch griff die Frau nach vorne, zog kurz und kräftig am Griff, sprang aus dem Zug und ging schnellen Schrittes zur Unterführung.
So möchte ich auch mal sein.
Vor allem tue ich ja gar nichts, was mich im Alter fit halten könnte - ich mache keinen Sport, cremele mich nicht wirklich oft ein und trinke ab und zu mal Alkohol. Ich rauche zwar nicht und ernähre mich gesund. Trotzdem - irgendwie fürchte ich mich.
Heute im Zug dann stand vor mir an der Tür zum Aussteigen eine ungefähr 80jährige Frau. Es war einer dieser Züge, wo man zum Öffnen der Tür einen Hebel ziehen muss, der für manche alten Leute zu schwer ist. Ich stand also hinter ihr und wartete darauf, ihr beim Tür öffnen behilflich zu sein.
Der Zug hielt an. Forsch griff die Frau nach vorne, zog kurz und kräftig am Griff, sprang aus dem Zug und ging schnellen Schrittes zur Unterführung.
So möchte ich auch mal sein.
19. August 2008
Communication is life. Jaja.
Alle Jahre wieder - der Handyvertrag läuft aus und ich stehe vor der Entscheidung, mit welchem Handy mich die Telefongesellschaft beschenken soll. Jedes zweite Jahr ist es einfach, da nehme ich das billigste, verticke es danach gewinnbringend auf ebay und behalte mein altes. Dieses Jahr hätte ich mein altes, handliches Klapphandy sogar für ein drittes Jahr behalten, weil ich so zufrieden war. Betonung auf "hätte". WENN ich das hübsche Teil nicht in einem spontanen Wutanfall nach einem frustrierenden Telefongespräch zu Boden geworfen und so das Display kaputtgemacht hätte.
Nun steht also die ärgerliche Prozedur an, ein neues Handy auszusuchen. Will ich eines mit Touchscreen oder mit Tasten? Ist mir eine gute Kamera oder das Design wichtiger? Soll es zum Aufklappen oder aufschieben sein?



Und habe ich erst mal im Onlineshop eines ausgesucht, erweist es sich beim Rekognoszieren im realen Geschäft als zu backsteingrosses Walkie-Talkie, als zu fingerabdruckanfällig oder einfach als hässlich wie Schrott. Mittlerweile muss ja mein uraltes Handy als Ersatz herhalten. And the world starts talking: Denn weil darauf ein solches Chaos an Nummern herrscht, rufe ich ständig versehentlich die Eltern meines Freundes an.
Nun steht also die ärgerliche Prozedur an, ein neues Handy auszusuchen. Will ich eines mit Touchscreen oder mit Tasten? Ist mir eine gute Kamera oder das Design wichtiger? Soll es zum Aufklappen oder aufschieben sein?



Und habe ich erst mal im Onlineshop eines ausgesucht, erweist es sich beim Rekognoszieren im realen Geschäft als zu backsteingrosses Walkie-Talkie, als zu fingerabdruckanfällig oder einfach als hässlich wie Schrott. Mittlerweile muss ja mein uraltes Handy als Ersatz herhalten. And the world starts talking: Denn weil darauf ein solches Chaos an Nummern herrscht, rufe ich ständig versehentlich die Eltern meines Freundes an.
13. August 2008
Evelyne, ledig, sucht ... Sponsoren
Der einzige Satz aus meinem Traum, der mir geblieben ist: "Was hat eigentlich Fondue mit Pornos zu tun?" Und dass ich im Traum dachte, daraus lässt sich eine gute Kolumne schreiben. Freudianer, macht euch ans deuten.
Habe wieder mal verschlafen. Allerdings an meinem freien Tag, also halb so tragisch. Jetzt werde ich mal wieder Rückentraining machen, und danach mache ich mich auf Sponsorensuche für den OFF-Blog. Herrliches Wetter heute.
(Apropos Sponsoren: Vielleicht dachte ich ja im Traum an Appenzeller Käse und "Bauer, ledig, sucht...")
Habe wieder mal verschlafen. Allerdings an meinem freien Tag, also halb so tragisch. Jetzt werde ich mal wieder Rückentraining machen, und danach mache ich mich auf Sponsorensuche für den OFF-Blog. Herrliches Wetter heute.
(Apropos Sponsoren: Vielleicht dachte ich ja im Traum an Appenzeller Käse und "Bauer, ledig, sucht...")
25. Mai 2008
"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert"
Letzte Woche wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich schon einen Monat lang nicht mehr gebloggt habe. Obs wirklich stimmt, habe ich jetzt nicht nachgeschaut. Aaaber ich hatte auch viel los.

Ich habe eine schneeweisse Katze adoptiert: Sie kann Türen öffnen, macht jegliche Pläne, schwarze Kleidung zu tragen, durch ihren exzessiven Haarausfall zunichte und betrachtet mich in erster Linie als Helferin, um an laufendes Wasser zu kommen. Ihr bevorzugtes Zeichen von Zuneigung ist ein relativ heftiger Liebesbiss, und hochheben geht - ausser von meinem Freund - gar nicht. Klingt, als wäre sie eine doofe Zicke. Ist sie irgendwie auch, aber wer kann schon böse sein, wenn sie sich zum Gestreicheltwerden ankuschelt, sich einem dann auf die Brust legt und immer höher klettert, bis ihr Köpfchen - wie bei einem Säugling - in der Halsbeuge des Streichlers liegt?
Dann habe ich mein Diplom mit Bestnote bestanden und somit meine akademische Karriere bis auf weiteres abgeschlossen. Das ging natürlich mit einem grossen Aufwand an Produktion der Arbeit, Prüfungsvorbereitung, Ausstellungsvorbereitung und so weiter einher, nur um mich noch schnell für das lange Nicht-Bloggen zu rechtfertigen. Die Ausstellung, wo auch meine Arbeit präsentiert wird, kann übrigens noch bis zum 5. Juni im Güterbahnhof der SBB in Zürich besichtigt werden. Wer sich den Weg sparen will, klickt hier und kann sich auf den Seiten des OFF-Blogs die Arbeit auch als PDF runterladen.
Und übrigens: "A-Team" soll verfilmt werden. Es gibt sogar schon eine imdb-Seite dazu. Yippie - lasst uns basteln!

Ich habe eine schneeweisse Katze adoptiert: Sie kann Türen öffnen, macht jegliche Pläne, schwarze Kleidung zu tragen, durch ihren exzessiven Haarausfall zunichte und betrachtet mich in erster Linie als Helferin, um an laufendes Wasser zu kommen. Ihr bevorzugtes Zeichen von Zuneigung ist ein relativ heftiger Liebesbiss, und hochheben geht - ausser von meinem Freund - gar nicht. Klingt, als wäre sie eine doofe Zicke. Ist sie irgendwie auch, aber wer kann schon böse sein, wenn sie sich zum Gestreicheltwerden ankuschelt, sich einem dann auf die Brust legt und immer höher klettert, bis ihr Köpfchen - wie bei einem Säugling - in der Halsbeuge des Streichlers liegt?
Dann habe ich mein Diplom mit Bestnote bestanden und somit meine akademische Karriere bis auf weiteres abgeschlossen. Das ging natürlich mit einem grossen Aufwand an Produktion der Arbeit, Prüfungsvorbereitung, Ausstellungsvorbereitung und so weiter einher, nur um mich noch schnell für das lange Nicht-Bloggen zu rechtfertigen. Die Ausstellung, wo auch meine Arbeit präsentiert wird, kann übrigens noch bis zum 5. Juni im Güterbahnhof der SBB in Zürich besichtigt werden. Wer sich den Weg sparen will, klickt hier und kann sich auf den Seiten des OFF-Blogs die Arbeit auch als PDF runterladen.
Und übrigens: "A-Team" soll verfilmt werden. Es gibt sogar schon eine imdb-Seite dazu. Yippie - lasst uns basteln!
22. April 2008
Katzen und Nähmaschinen
Meine Nähmaschine ist hin. "Der Motor ist nichts mehr", sagte mir der Mechaniker, der sie genauer untersucht hat, heute morgen am Telefon. Kostenpunkt, um ihn zu ersetzen und auch den restlichen Service machen zu lassen: 400 - 450 Franken.
Für etwas mehr als 1000 Franken würde ich eine neue, wenn auch elektronische Bernina mit vielen "bells and whistles" kriegen:
Und eine neue mechanische würde mich 1500.- kosten. Meine Überlegung: Wenn der Mechaniker meine Nähmaschine so auf Vordermann bringt, dass sie funktionell gleichwertig mit der neuen mechanischen ist, lohnt sich das. (Vor allem, wenn sie nochmals 31 Jahre durchhält :) )

Update: Der Mechaniker empfiehlt mir bei einem Neukauf sowieso eine elektronische. Deswegen ist das Verhältnis 400 : 1000, und er sagte, je älter, desto mehr passiert. Also habe ich mich entschieden, die Maschine so wieder abzuholen und mir gegen Herbst eine Neue zu kaufen. Schade...
Apropos Mechaniker: Auf Made by Tess gabs heute den Link zu diesem Video, wo zwei Ingenieure Katzen erklären. Wie Tess auch gefällt mir die Szene mit dem "corporal cuddling" am besten. Vor allem, "not harmful, but sufficiently annoying" :). Könnt ihr das mal mit euren Katzen probieren und mir die Filmchen schicken? Wir haben ja noch keine. (Folgt/folgen aber bald - jupi!)
Update: Ja, wir legen uns ein Büsi zu. Und wahrscheinlich kriegen wir dieses hier: Die wunderschöne Amel, 6-jährig. Hach, wie ich mich freue...

Für etwas mehr als 1000 Franken würde ich eine neue, wenn auch elektronische Bernina mit vielen "bells and whistles" kriegen:

Und eine neue mechanische würde mich 1500.- kosten. Meine Überlegung: Wenn der Mechaniker meine Nähmaschine so auf Vordermann bringt, dass sie funktionell gleichwertig mit der neuen mechanischen ist, lohnt sich das. (Vor allem, wenn sie nochmals 31 Jahre durchhält :) )

Update: Der Mechaniker empfiehlt mir bei einem Neukauf sowieso eine elektronische. Deswegen ist das Verhältnis 400 : 1000, und er sagte, je älter, desto mehr passiert. Also habe ich mich entschieden, die Maschine so wieder abzuholen und mir gegen Herbst eine Neue zu kaufen. Schade...
Apropos Mechaniker: Auf Made by Tess gabs heute den Link zu diesem Video, wo zwei Ingenieure Katzen erklären. Wie Tess auch gefällt mir die Szene mit dem "corporal cuddling" am besten. Vor allem, "not harmful, but sufficiently annoying" :). Könnt ihr das mal mit euren Katzen probieren und mir die Filmchen schicken? Wir haben ja noch keine. (Folgt/folgen aber bald - jupi!)
Update: Ja, wir legen uns ein Büsi zu. Und wahrscheinlich kriegen wir dieses hier: Die wunderschöne Amel, 6-jährig. Hach, wie ich mich freue...

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