Was ich mir vornehme:
- Gas geben beim Nachdiplomstudium in Theologie.
Was mir dazwischenkommt:
- Ein Bäbi für mein Gottimeitli nähen.
- Sport.
- Abendessen mit der WG.
- Eine wunderschöne Beziehung.
- Arbeiten.
- Ferien machen.
- Protokolle für die NGO schreiben, in deren Vorstand ich sitze.
- Längere Zwischen-Tür-und-Angel-Gespräche mit WG-Mitbewohnern.
- Für die Arbeit meiner Mama den Flyer texten.
- Sonstiges Zeugs schreiben.
- Bett frisch beziehen und Staub wischen.
- Trauzeugin-sein, sprich:
- Bierdeckel mit Foto bestellen.
- Liedblatt gestalten für die Trauung.
- Mails mit Gästen, die Fragen haben.
Was ich leider/dummerweise gerne verschiebe:
- Mich um einen Krankenkassenwechsel kümmern.
- Ein vorteilhaftes Handy-Abo aushandeln.
- Eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr bestellen.
Wozu ich schon gar nicht komme:
- Eine Deckenlampe aufhängen in dem Zimmer, das ich seit bald zwei Jahren bewohne.
- Besagte Deckenlampe aussuchen und kaufen.
Dabei bin ich gar nicht so schlecht im Planen und Organisieren. Ich bin glaubs einfach zu gut im Leben.
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15. September 2015
1. Oktober 2012
Es weihnachtet... dummerweise gar nicht.
Liebe Freiberufler: Meldet euch bloss nie arbeitslos. Ich hoffe schwer, dass ich schon nur wegen dem Aufwand, für jedes noch so kleine Honorar eine Bescheinigung vom Arbeitgeber einzuholen, Geld von der Kasse kriege.
Ansonsten läuft es gut mit meiner Arbeitssuche: Kleinere, aber interessante Jobs häufen sich an. Spannende Begegnungen, das Honorar ist Nebensache. Morgen schon der erste Einsatz für meinen zukünftigen Arbeitgeber, die NGO, gestern das erste Mal hinter der Bar im Arthouse-Kino. Vielleicht demnächst auch noch hinter anderen Bars.
Momentan sollte ich ja eigentlich schreiben. Doch wie so oft... Ingwertee vorbereiten, schnell das Bücherregal nebenan abstauben - es stört mich sonst beim Schreiben -, der Kollegin in Laos per Skype eine Aufmunterung schicken und mir ihre Probleme anhören. Katzenklo putzen, Vorhänge aufziehen, Ingwertee in die Kanne abfüllen. Und dann nochmal ein Versuch, mit dem Schreiben zu beginnen.
Eine adventliche Geschichte ist bestellt. Advents-Stimmung hier? Noch lange nicht. Ich zünde mal eine Kerze an, vielleicht hilfts. Beim Suchen eines Feuerzeugs fällt mein Blick auf das vertrocknete, tote Weihnachtsbäumchen auf der Terrasse. Überraschende drei Jahre lang hat es gehalten, diesen Sommer aber das Zeitliche gesegnet.
Heute läuft hoffentlich das heisse Wasser wieder, damit ich nach dem Joggen dann ein Bad nehmen kann. Gestern wurde ich ganz unsonntäglich wütend, weil den ganzen Nachmittag kein warmes Wasser kam. An einem Sonntag, der sich so was von anbot, die DVD nicht vom Sofa, sondern von der Badewanne aus zu schauen.
Der Tee sollte inzwischen Trinktemperatur haben. Einen Löffel Honig rein, raus aus der Küche, nein, den Boden wische ich am Nachmittag. Nun steht die Tasse neben der flackernden Kerze; Adventsstimmung - mal schauen. Hinter mir trägt die heute-noch-Mitbewohnerin ihre Kisten zur Tür raus. Heisst "Advent" nicht Ankunft? Gut, die passiert ja dann später noch, mit der ab-morgen-Mitbewohnerin, auf die ich mich freue.
Eine WG-Geschichte könnte ich ja schreiben. Oder nochmal diese feinen Scones backen - oder Lebkuchen, dann wirds definitiv adventlich. Nein, jetzt muss ich schreiben! Und tue es eigentlich ja schon die ganze Zeit, neben dem Teekochen, Abstauben, Kerze anzünden. Dumm nur, dass daraus so gar keine Weihnachtsgeschichte werden will. Und beim RAV mein Blog leider nicht als Zwischenbeschäftigung zählt.
Ansonsten läuft es gut mit meiner Arbeitssuche: Kleinere, aber interessante Jobs häufen sich an. Spannende Begegnungen, das Honorar ist Nebensache. Morgen schon der erste Einsatz für meinen zukünftigen Arbeitgeber, die NGO, gestern das erste Mal hinter der Bar im Arthouse-Kino. Vielleicht demnächst auch noch hinter anderen Bars.
Momentan sollte ich ja eigentlich schreiben. Doch wie so oft... Ingwertee vorbereiten, schnell das Bücherregal nebenan abstauben - es stört mich sonst beim Schreiben -, der Kollegin in Laos per Skype eine Aufmunterung schicken und mir ihre Probleme anhören. Katzenklo putzen, Vorhänge aufziehen, Ingwertee in die Kanne abfüllen. Und dann nochmal ein Versuch, mit dem Schreiben zu beginnen.
Eine adventliche Geschichte ist bestellt. Advents-Stimmung hier? Noch lange nicht. Ich zünde mal eine Kerze an, vielleicht hilfts. Beim Suchen eines Feuerzeugs fällt mein Blick auf das vertrocknete, tote Weihnachtsbäumchen auf der Terrasse. Überraschende drei Jahre lang hat es gehalten, diesen Sommer aber das Zeitliche gesegnet.
Heute läuft hoffentlich das heisse Wasser wieder, damit ich nach dem Joggen dann ein Bad nehmen kann. Gestern wurde ich ganz unsonntäglich wütend, weil den ganzen Nachmittag kein warmes Wasser kam. An einem Sonntag, der sich so was von anbot, die DVD nicht vom Sofa, sondern von der Badewanne aus zu schauen.
Der Tee sollte inzwischen Trinktemperatur haben. Einen Löffel Honig rein, raus aus der Küche, nein, den Boden wische ich am Nachmittag. Nun steht die Tasse neben der flackernden Kerze; Adventsstimmung - mal schauen. Hinter mir trägt die heute-noch-Mitbewohnerin ihre Kisten zur Tür raus. Heisst "Advent" nicht Ankunft? Gut, die passiert ja dann später noch, mit der ab-morgen-Mitbewohnerin, auf die ich mich freue.
Eine WG-Geschichte könnte ich ja schreiben. Oder nochmal diese feinen Scones backen - oder Lebkuchen, dann wirds definitiv adventlich. Nein, jetzt muss ich schreiben! Und tue es eigentlich ja schon die ganze Zeit, neben dem Teekochen, Abstauben, Kerze anzünden. Dumm nur, dass daraus so gar keine Weihnachtsgeschichte werden will. Und beim RAV mein Blog leider nicht als Zwischenbeschäftigung zählt.
25. August 2008
Heiss und kalt
Der Dschungel lichtet sich - doch statt mit Feuer und Macheten sind wir unserem Terrassengarten in Bikini und Shorts, mit Schüfeli, Häckeli und Stechgabel zu Blatte gerückt (obwohl wir zeitweise auch um gröberes Geschütz froh gewesen wären). Was da nicht alles unter wuchernden, stachligen und völlig unnützen Gewächsen zu Vorschein kommt - zartester Thymian, zerdrückte Weiden, im Schatten dahinvegetierende Astern. Wunderschön, so ein Garten, aber ein Haufen Arbeit.
Ein Gutes hatte die Plackerei: ich habe mir einen zünftigen Sonnenbrand auf den Schultern geholt, weswegen ich heute für einmal im kühlen Büro nicht gefroren habe.
Ein Gutes hatte die Plackerei: ich habe mir einen zünftigen Sonnenbrand auf den Schultern geholt, weswegen ich heute für einmal im kühlen Büro nicht gefroren habe.
16. August 2008
Tierliebe
Habe ich erwähnt, dass meine Mitbewohnerin seit kurzem einen Hund hat?

Bild: www.icanhazcheesburger.com

Bild: www.icanhazcheesburger.com
14. März 2008
Endlich wieder Fernsehen!
Men in Trees ist bescheuert. Wir hatten am Montag unseren ersten Serienabend in der neuen WG und es war toll, Grey's und Private Practice und Desperate Housewives (ich war super vorbereitet, da wir in der alten WG alle DVDs von Grey's Anatomy geschaut haben), aber dann kamen diese blöden Alasker. Alle Frauen sind doof und sprechen mit so hoher Fistelstimme, und alle Männer tragen karierte Flanellhemden. Ich weiss, das ist wohl das Konzept der Serie (also das mit den Hemden). Und ich kann Anne Heche einfach nichts abkaufen, wenn sie lange Haare trägt und eine Möchtegern-Carrie-Modetussi spielt. Ich mochte sie eigentlich, ich habe bisher glaub ich nur das Psycho-Remake mit ihr gesehen, und da hatte sie raspelkurzes Haar und hat super geschrieen, als Vince Vaughn sie erstochen hat. Jetzt ist jemand schwanger, Katastrophe, die Exfreundin von Handsome Jack, und Anne Heche - die Zukunfts-Freundin von Handsome Jack - bringt sie ins Spital, und sie schütten ihre Herzen aus. "Es tut gut, mit Ihnen zu reden" - "Jack meinte immer, ich würde eine wunderbare Mutter abgeben" - "Finden Sie nicht auch?" Hach. *seufz*


Jetzt kann ich mir endlich wieder die Pizzeria-Philosophien der Viva-Stars anhören, bin auf dem Laufenden, was bei Gute-Zeiten für Dramen passieren und lerne auch immer die aktuellen Werbungen kennen, mensch, hat mir das gefehlt! Und das Beste ist: Swisscom ist immer für mich da! Immer! AAargh.


Jetzt kann ich mir endlich wieder die Pizzeria-Philosophien der Viva-Stars anhören, bin auf dem Laufenden, was bei Gute-Zeiten für Dramen passieren und lerne auch immer die aktuellen Werbungen kennen, mensch, hat mir das gefehlt! Und das Beste ist: Swisscom ist immer für mich da! Immer! AAargh.
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