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26. Oktober 2012

Go outside!

Chili, ginger, mint, lemon, honey: My new favourite tea, inspired by a tea I drank at one of my fave cafés in Aarau, Tuchlaube.


Beware, it's quite spicy, especially if you cut the chili in half! (Spicy tea, isn't that great?)


I've been feeling really healthy the past few weeks. We have a subscription for organic vegetables from a farm some 30 km away, so I've been cooking especially healthy dishes recently. (FYI: Even if my roommate likes to pretend that a topless young farmer with a sixpack and a cute little calf delivers the box of veggies every week, I'm afraid that's not true. It's all very anonymous.) So far we got pumpkins, lettuce, shitake mushrooms, tons of carrots, fennel, sprouts and so on - what a blessing! I hardly ever eat pasta and bread anymore, even if I used to love it. It just doesn't feel that good anymore. Every now and then I bake a cake or indulge in self-made pizza. This, I love! Plus the wine and the friends that usually come with making pizza...

Also, I've been running a lot. Three to four times a week, for over a month now. Yesterday  I reached a milestone: I was not only looking forward to going running in the evening - I almost couldn't wait! It feels so good to go out into the forest, with fog hanging in the trees or the sun shining brightly. I love to breathe in the cool air and shake off the cold that's crawling through my bones when I'm working at home by getting my body moving.


Isn't that beautiful? I wish I lived in a country with bigger forests, even more majestic and magical, with less people and more freedom.

What I love about running is that you can tell that you made progress each week. 110% every time. Suddenly you can run ten minutes without your lungs burning, and what tries to stops you isn't that you can't breathe but that your legs start to hurt. Running is so easy, just don't be too hard on yourself when you first start.

I also love my inspiration board on Pinterest. Whenever I know that tomorrow's going to be a running day and I really don't feel like it I browse through pictures of the forest and inspirational quotes.


I try not to take it too seriously, though. I don't run to get results but to feel fit. I run to clear my head, to get out of the house when I've been working from home all day. To think about things that trouble me. I usually don't listen to fast music because I have difficulties finding my pace and breathing rhythm, so I listen to an audiobook (at the moment, "The Casual Vacancy" by J. K. Rowling), to a podcast, or just to some slow, quiet music without a dominant rhythm.


I hope that I can keep the running up during the winter. It's getting colder now and soon it's going to be dark morning and evening so I'm not gonna run in the woods anymore. Fortunately, I've got some great friends living nearby that I can run with.

Aww, writing this I regret that today is a relax and recovery day for me! My advice to you:


6. September 2012

Please send music and...

Endlich wieder selber kochen! Vergangene Woche habe ich unter anderem Folgendes gemacht:

- Gemüselasagne mit Kürbis, Zucchini und Rüebli
- Indisches Gemüse-Tandoori mit Naan-Broten und Joghurt-Ananas-Raitha
- Grüner Salat mit Stangensellerie, Apfelschnitzli, Walnüssen, Ziegenfrischkäse an Apfelvinaigrette
- Dorschfilets auf Polenta-Käse-Plätzli, mit Ratatouille
- Kürbis-Knoblauch-Pasta

Bild und Rezept: www.saison.ch
 

Aber: Ich brauche neuen Sound zum Kochen! Vorschläge gesucht.

**

Finally back in the kitchen! Last week's menus included:

- veggie lasagna with pumpkin, zucchini and carrots
- vegetable tantoori with naan breads and yoghurt/ananas raitha
- green salad with celery, apples, walnuts, goat cheese and an apple vinaigrette
- codfish filets on polenta cakes with cheese, plus ratatouille
- pasta with pumpkin/garlic cream sauce

My only problem: I need new sound for when I'm cooking! Please send music.

20. August 2008

Küchenkatze

Meine Katze steht in der Küche - ein untrügliches Zeichen, dass da was köchelt. Und zwar eines meiner absoluten Lieblingsessen: Spaghetti alla siciliana. Vor einiger Zeit habe ich meiner Mitbewohnerin gesagt, ich fände es so schade, dass ich in letzter Zeit abends nichts kreatives mehr mache. Letzten Winter habe ich so viel gebastelt und genäht.

Gestern, beim Kartoffelsuppe-Kochen, fiel mir dann ein, dass das Kochen ja vielleicht auch zählt. Alleine seit dem Wochenende habe ich Lasagne, Wok-Gemüse, eben Kartoffelsuppe und jetzt Spaghetti mit Aubergine und Mozzarella gekocht. Möglichst exakt schnippeln und fein würzen - ist doch auch kreativ.

8. April 2008

Schinken, Fisch und Braten

Ich liebe Etsy. Da kann ich stundenlang rumsurfen. Und jetzt, wo der Dollar so tief ist, ist der Reiz, etwas zu bestellen, noch viel stärker... Wenn doch nur der Transport von den USA in die Schweiz nicht so dauern würde.

Ich finde übrigens Norah Jones' neue Frisur herzig. Nur so zum Sagen :)

Und wenn sich jemand fragt, weshalb es öppedie gelöschte Einträge auf den Kommentarseiten hat, das war alles Spam. Im Stil von "See here" und dann kommt irgend eine Pornoseite. Und ich freue mich jedesmal zuerst, dass jemand mich mit einem Kommentar beglückt...

Eigentlich weiss ich wieder mal nicht, was schreiben. Aber ich will ja meinen Blog nicht einschlafen lassen. Ich könnte erzählen, dass ich gleich für Pesche und mich Schinkenbananen kochen werde. Mmmh. Das war eines von meinen Lieblingsgerichten als Kind. Wer nicht weiss, was das ist, das sind in mit Senf bestrichenen Schinken gewickelte Bananen, überbacken mit einer Käsesauce. Na, Hunger?

Die Fisch-Grilladen auf der Terrasse müssen übrigens noch ein wenig warten. Es ist einfach saukalt im Moment. Vorher, als ich noch in der alten Wohnung lebte, war schon fast Sommer - und jetzt schneit es wieder.

Und die Lampen haben wir immer noch nicht hochgehängt. Wegen dieser blöden Betondecke, da braucht man einen Schlagbohrer. Und immer, wenn der hier ist, ist Sonntag oder Abend und lautes Bohren wäre wohl nicht so hilfreich für eine gute Nachbarschaftsbeziehung. Übrigens gebe ich mir Mühe, immer alle Nachbarn, denen ich begegne, nett zu grüssen. Am Anfang hab ich mich sogar jeweils vorgestellt. Sobald dann schön warmes Wetter ist, werden wir mal einen Apéro für das ganze 6a veranstalten. Freu ich mich schon drauf.

(Eigentlich bin ich ja gar nicht so schlecht im Bloggen. Andere hätten nämlich aus diesem einen gleich fünf Mini-Posts gemacht. Aber das macht den Braten ja auch nicht feiss.)

26. Oktober 2007

Evelyne Wildeisen

Dafür, dass ich an meiner Konfirmation auf die Frage, was ich nie tun würde, geantwortet habe: "Ein fünfgängiges Menu kochen", ist es doppelt erstaunlich, dass ich inzwischen sehr gerne in der Küche stehe. Kochen ist sogar schon fast ein Hobby von mir geworden. Gestern Nachmittag etwa war mir langweilig und so beschloss ich, Chocolate-Cookies zu backen. Und - festhalten! - peppte das Rezept mit Bananenstückchen und Zimt sogar noch kreativ auf.

Höre ich "Wow"'s? Recht so. Im letzten Monat habe ich nämlich unter anderem Dampfnudeln mit selbstgemachter Vanillesauce, selbstgemachte Pizza und Sushi gekocht, und momentan warte ich darauf, dass die Farfalli zu meinem chinesischen Wok-Gemüse gar werden. Beim Warten hilft mir ein "Heiratsbeschleuniger", wie mein Freund zu sagen pflegt, und die halbe Flasche Rotwein, die vom Pizzaabend noch übrig ist. Deswegen stelle ich diesen Eintrag besser gleich online, bevor ich ihn noch verpfeffere.

11. August 2007

"Shut up and eat!"

Nach dieser Antwort meines Cousins auf meine naive Frage, wie man sich in Nordamerika Guten Appetit wuenscht, haette ich mir eigentlich jegliche kulinarischen Erwartungen getrost sparen koennen. Und obwohl mir auch die boes dreinschauende und missmutig kraechzende Moewe vor der Kentucky Fried Chicken-Filiale im Nachhinein wie ein warnender Prophet erscheint, war ich ungeheuer enttaeuscht, als mir das Traditionsrestaurant dieses Menu vorsetzte:













Warum kriege ich, wenn ich etwas bestelle, was auf dem Plakat nach Chicken Nuggets aussieht, Pouletstuecke mit Knochen, Sehnen, Haut und obendrein noch einer zwei-Inches-dicken Teigschicht rundherum? Was bitte ist dieses gruene Salat-Geschnipsel, das suess, aber absolut scheusslich schmeckte? Und weshalb gibt es trotz dieses Frasses an jeder Ecke eine KFC-Filiale?

Natuerlich haben wir auf unserem Ontario-Trip auch saemtliche anderen Fast-Food-Provider sowie viele kanadische Lebensmittel ausgecheckt, hier einige Resultate dieser Studie:

- alles Gemuese, sogar Ruebli und Sellerie, ist gentechnisch mit Zucker versetzt, und Milch ohne "additional Vitamines" zu finden, ist schwer
- fluessige Ovo ist irgendwie seltsam
- McDonalds als Katerfruehstueck ist gar nicht so uebel
- obwohl weiter weg vom urspruenglichen Erfinderland, schmecken die Chocolate-Chip-Cookies in der Schweiz besser
- wenn man unterwegs mal muss: die Klos von Tim Horton's befinden sich immer rechts direkt hinter dem Eingang

Das einzige Erlebnis, was ich noch vor mir habe, ist "Poutine", eine Art Quebec'sches Nationalgericht: Pommes und Cheddar-Kaese, uebergossen mit fettiger Bratensauce (fuer ein appetitliches Bildli in Wikipedia auf diesen Link klicken).

(Nach dem ungeniessbaren KFC-Food machte mich uebrigens das Chewing-Gum-Icecream zum Nachtisch doppelt gluecklich; erstens wegen des unvergleichlichen Geschmacks - mmmmmh - und zweitens wegen der herrlich blauen Zunge, die man davon kriegt :) )

18. Juni 2007

Ode an el gazpacho

Lunes. El dia de mi clase de espanol. Meine Tastatur scheint Spanisch nicht zu mögen, die entsprechenden Sonderzeichen fehlen jedenfalls... Ich bin todmüde. Mag eigentlich gar nichts schreiben, nichts erzählen. Weder vom anstrengenden Art-Besuch gestern (Fazit: schmerzende Füsse), noch vom halbfertig gelesenen Text über Kulturrelativismus vor einer Viertelstunde (Fazit bisher: Menschenrechtsfundamentalismus ist passé), noch von meiner Spannung auf den Jelinek-Theaterbesuch übermorgen (Fazit vom heutigen Tag auf der Redaktion: Abokündigungen wegen dem "pornografischen" Bild aus der Aufführung, das neben der Kritik abgedruckt war). Deshalb werde ich jetzt nur etwas Kurzes schreiben. Dafür über etwas Kräftiges, Sinnliches und durchwegs Freudiges - und zwar über mein Gazpacho maravilloso, das ich mir soeben gekocht habe.

Ich liebe Gazpacho. Es ist gleichzeitig leicht und nahrhaft, scharf und kühlend, mild und würzig. Es ist eine der erfrischendsten und aromatischsten Speisen, und besonders im Sommer steht es deshalb mindestens einmal pro Woche auf meinem Speiseplan. (Ja, zugegeben, ich habe gar keinen Speiseplan. Meist gibt es neben den herrlichen Moser-Sandwiches am Montag und Freitag einfach ein paar Mal Spaghetti mit selbst zusammengebrauter Sauce (my favourite: Spaghetti alla Siciliana - absolut himmlisch) und den Rest der Woche entweder Salat mit Senfsauce, Kernen und Tomme oder eben eine kalte Suppe. Oder auswärts. Letzten Dienstag habe ich zum Zmittag Sushi aus dem Gourmessa gegessen und mich wunderbar dekadent gefühlt. Mmmmh.) Gazpacho ist super - es ist innert zehn Minuten zubereitet und kann als Zmittag einfach in einer Pet-Flasche mitgenommen werden.

Und weil ich ja gerade nicht so viel schreiben mag, teile ich jetzt einfach mein Rezept mit euch. Mi amores - kocht Gazpacho!


1/2 Gurke
1/2 grüne und 1/2 rote Peperoni
1 Knoblauchzehe
1/3 Zwiebel
250 g Tomaten aus der Dose
1 TL Bouillon-pulver
ein grosser Schuss Olivenöl
ein etwas kleinerer Schuss Balsamico bianco
frischer Basilikum
Salz, Pfeffer


Bild geklaut von touchoftaste.com
Alles ein wenig klein schneiden, in einen Krug geben und mixen. Frisches Vollkornbrot mit dem M-Budget-Frischkäse bestreichen und reintunken.

25. Mai 2007

Betrachtige öber nes Sändwitsch

Butterweicher Lachs mit Meerrettichschaum und Schnittlauchsprossen.
Avocadoscheiben mit Tomate.
Leicht angebratene und in Olivenöl eingelegte Zucchetti-Streifen.
Camembert mit getrockneten Tomaten.

Schon beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Mund zusammen - die himmlischen Sandwiches, mit denen ich mich jeweils am Montag und am Freitag, wenn ich in Baden arbeite, verwöhne.









Eigentlich könnte ich sie ja, anstatt sie (teuer!) zu kaufen, auch selber machen. Und noch viele viele andere aufregende Zutaten hineinlegen wie Oliven, Salat, Thon, Chili-Salsa, Spargeln, Matjes, Trauben, Apfelkerne, Bohnen, Gänseblümchen, Gummibä -

Schade, sind Montag- und Freitagmorgen einfach nicht meine Paradezeiten, wenn es um was anderes geht, als morgenmufflig zu sein und Depromusik zu hören.

14. März 2007

Ich hab' die Kokosmilch

Soeben ist mir zum ersten Mal seit langem beim Kochen was angebrannt. Im Rezept stand "zugedeckt 7 Minuten leicht köcheln lassen", doch offenbar hab ich es zu stark geköchelt. Mit etwas mehr Sojasauce, Curry und Kokosmilch machte ich meine Gemüsepfanne wieder geniessbar.










Obwohl ich ja Dinge mit Kokosaroma nicht sonderlich mag, habe ich letzte Woche diese Zutat für mich entdeckt, als ich folgendes Rezept aus einer Swissaid-Broschüre (die trotz "Keine-Werbung"-Kleber in unserem Briefkasten landete) für meine Mitbewohnerin und mich zum Zmittag kochte: (ich hoffe, die haben nichts dagegen, dass ich das Rezept hier poste)

Reis mit Kokosmilch


Für 4 Personen

400 g Reis

1 gehackte Zwiebel

4 gehackte Tomaten
1 EL Tomatenmark

1/2 TL Paprikapulver

7 dl Bouillon

1 Tasse geriebene Kokosnuss (hab ich weggelassen)

1 EL Butter (hab ich vergessen)

1 Tasse Kokosmilch

Palmöl (keine Ahnung, wo das reinkommt, kommt nämlich nachher nicht mehr vor)

Salz (hab ich auch weggelassen. Hat ja Bouillon drin)


Bouillon in einem grossen Kochtopf zum Kochen bringen. Zwiebel, Tomaten, Tomatenmark, Paprika und Salz hinzufügen. Auf kleiner Flamme zugedeckt 10 Minuten kochen lassen. Reis hinzufügen, gut umrühren, aufkochen. Auf kleiner Flamme weitere 20 Minuten köcheln lassen bis der Reis gar ist (komisch, da beherrschte ich ja das köcheln noch...). Geriebene Kokosnuss hinzufügen, Kokosmilch dazugeben, gut umrühren. 5 Minuten aufkochen und servieren.


Esch fein gsii. Und meine kulinarische Zukunft sieht ebenfalls rosig - bzw. milchig aus: Auf meiner
Lieblingskochseite sind ganze 760 Rezepte zu finden, in denen Kokosmilch verwendet wird, von der Alkoholfreien Pina Colada bis zum Zwiebelpfannkuchen mit Kokossauce.