29. Juni 2007

Fotoalbum

Nein, ich arbeite zwar momentan sehr viel, aber ich kann nicht sagen, dass ich Aufmunterung dringend nötig hätte. Allein heute hatte ich drei tolle Erlebnisse: ich war mit meiner Schwester Mittagessen und es gab Chilli Peppers vom Gourmessa, gleich danach schlenderte ich am Ausverkauf vom Pasito vorbei und erstand dieses Paar Schuhe:









Das Foto ist zwar miserabel, sie sind nämlich eher violett, aber
auch in Wirklichkeit ist das Leder des einen Schuhes etwas ausgebleichter als das andere. Und beim Nachhausekommen habe ich bemerkt, dass ich ja schon ein Paar von dieser Farbe besitze. Allerdings sind die aus der Brocki und haben einen etwas merkwürdigen Schnitt, älter halt. Alles in allem aber sind diese Pumps doch wirklich wunderbar. Vor allem: für 19 (!!!) Franken.

Und drittens: ich hatte heute meinen letzten Tag (vorläufig...) auf der Redaktion und habe total Gas gegeben, so dass ich ganze drei Seiten geschafft habe. Drei sind viel.


Überhaupt habe ich in den letzten Wochen einiges Besonderes erlebt, wovon ein paar Bilder in meinem Handy-Album zeugen. Etwa damals, als ich im Zentrum Paul Klee war. Da bin ich nämlich spontan einige Haltestellen vor dem Bahnhof ausgestiegen, um mir den Bärengraben anzuschauen:






















Find ich noch schön. Ich m
ag Bären sehr. Und ich wusste gar nicht, dass diese Bären (es sind übrigens nur 2) so gross sind! So richtig, wie man Braunbären von Fotos kennt!

Oder diese tollen Blumen, ich weiss jetzt nicht, wie sie heissen, aber sie blühen momentan überall. Diese hier gehören unseren Nachbarn, und ich habe sie ganz früh am Morgen fotografiert, als wir nach Kassel zur documenta fuhren. Das Bild sieht irgendwie aus wie ein impressionistisches Gemälde, aus der Nähe, weil es so verpixelt ist.



















Und no es Fötteli, von der documenta. Ich habe, 5 Minuten bevor das Tram zum Bahnhof fuhr, noch schnell den Erdkilometer gesucht. Ich hab den vor 4 Jahren für meine Maturaarbeit "verwendet", wo es um versteckte Kunst ging. Kleine Erklärung: an der documenta 6, 1966, versenkte der amerikanische Konzeptkünstler Walter de Maria Messingstäbe in einem Loch im Boden, die, zusammengesteckt, einen Kilometer tief in die Erde hineinreichten. Nun sieht man einfach eine kleine Messingscheibe am Boden und kann sich ausmalen, dass sie nur das oberste Ende einer 1km-Stange ist... Faszinierend. (Der Kilometer beginnt auf meiner Schulter - es war so hell dass ich nicht genau gesehen habe, was ich knipste.)













Aber worauf ich eigentlich hinauswollte. Vielleicht geht es ja einigen von euch nicht so gut wir mir und ihr benötigt dringend etwas zu Lachen. Dann gibt es etwas, was ich euch wärmstens empfehlen kann: nämlich dieses Video von Will Ferell und Pearl. Absolut herrlich.

Keine Kommentare: