Ein Bereich, in dem ich wohl am meisten Bildungslücken habe - mal abgesehen von Nanotechnologie oder Sport - ist die Musik. Es gibt "grosse Namen", von denen ich keine Ahnung habe, wie sie klingen. Zum Beispiel The Who, Stephan Eicher oder Frank Zappa.
Die Berner Sängerin Natacha gehörte bei mir bis grad vorher auch zu den Namen-ohne-Musik. Gerade habe ich sie aber bei glanz&gloria gesehen und beschlossen, mir ihre neue CD zu kaufen. Eine unheimlich sympathische Frau. Ihr Outfit fand ich ein wenig seltsam, aber: sie trug ein violettes Glasstein-armband, das ich auch habe :)
(Und jetzt, beim Müsterli-hören auf ihrer Website, merke ich, dass ich sie ja doch kenne. Wie wohl auch die meisten anderen musikalischen Unbekannten auf meiner Rechnung.)
9. August 2008
4. August 2008
Asia up my life!
In der Attikawohnung eines multikulturellen Blocks zu leben bringt mit sich, dass man all die Küchengerüche der anderen Leute mitkriegt. Auf unserer Terrasse steht die Lüftungsanlage, und deshalb riecht es dort regelmässig nach Poulet süss-sauer.
Leider haben wir unsere Nachbarn immer noch nicht beim gemütlichen Beisammensein auf ebendieser Terrasse kennen gelernt, und deswegen können wir uns nicht einfach bei Nguyens aus der Parterrewohnung einladen. Blieb mir also nichts anderes übrig als mir ein asiatisches Kochbuch zu bestellen.
Heute abend gabs also wieder mal China-Pfanne. Allerdings noch nicht aus meinem Kochbuch, sondern à la "alles muss weg". Etwas weiche Rüebli, verschrumpelte Peperoni, unbedingt gegessen-werden-müssendes Hackfleisch, rote Zwiebeln und - das einzige, was wirklich knackig und frisch war-: Zucchetti. Mmmh.
Dazu gabs versuchsweise Glasnudeln. Also Reisnudeln, die man "2 minutes in hot or cold water" putten und dann ausdrücken muss. Leider waren sie auch nach zehn Minuten noch nicht weich - blieben glasig und zwischen den Zähnen hängen.
Offenbar sind Glasnudeln eine olympische Disziplin. Tipps und Dopes?
Leider haben wir unsere Nachbarn immer noch nicht beim gemütlichen Beisammensein auf ebendieser Terrasse kennen gelernt, und deswegen können wir uns nicht einfach bei Nguyens aus der Parterrewohnung einladen. Blieb mir also nichts anderes übrig als mir ein asiatisches Kochbuch zu bestellen.
Heute abend gabs also wieder mal China-Pfanne. Allerdings noch nicht aus meinem Kochbuch, sondern à la "alles muss weg". Etwas weiche Rüebli, verschrumpelte Peperoni, unbedingt gegessen-werden-müssendes Hackfleisch, rote Zwiebeln und - das einzige, was wirklich knackig und frisch war-: Zucchetti. Mmmh.
Dazu gabs versuchsweise Glasnudeln. Also Reisnudeln, die man "2 minutes in hot or cold water" putten und dann ausdrücken muss. Leider waren sie auch nach zehn Minuten noch nicht weich - blieben glasig und zwischen den Zähnen hängen.
Offenbar sind Glasnudeln eine olympische Disziplin. Tipps und Dopes?
3. August 2008
Blut und Herz
Wegen seines bescheuerten Titels hätte ich beinahe einen super Film verpasst - "Brügge sehen und sterben" klingt einfach eher nach Goethe als nach guter Unterhaltung. Zwei Profikiller, Colin Farrell und Brendan Gleeson, auf Befehl des Chefs im Urlaub im märchenhaften belgischen Städchen Brügge. Dem einen gefällt es dort recht gut mit den Grachten, der Altstadt und dem Kopfsteinpflaster, für den anderen ist das "verschissene Brügge" die Hölle. Dazu kommt mit Clémence Poésy eine der hübschesten Frauen, die in der letzten Zeit im Kino aufgetaucht ist.

Der Film ist skurril: die Dialoge zwischen den beiden Männern, die kindischen Sprüche des völlig deprimierten und absolut liebenswürdigen (ein Pechvogel mit einem Blick, der genau auf den Mutterinstinkt zielt) Colin Farrell sind manchmal richtig lustig und absurd, um nur ein paar Sekunden später ins Traurige und Verzweifelte zu kippen. Nur kurz nach der Drogenorgie mit einem "Gnom" begeht einer der Hauptdarsteller einen Selbstmordversuch, und der Schluss ist tragisch und richtig brutal. Und Ralph Fiennes ist wieder einmal un-heim-lich böse. Da tschuderets einem richtig.

Der Film ist skurril: die Dialoge zwischen den beiden Männern, die kindischen Sprüche des völlig deprimierten und absolut liebenswürdigen (ein Pechvogel mit einem Blick, der genau auf den Mutterinstinkt zielt) Colin Farrell sind manchmal richtig lustig und absurd, um nur ein paar Sekunden später ins Traurige und Verzweifelte zu kippen. Nur kurz nach der Drogenorgie mit einem "Gnom" begeht einer der Hauptdarsteller einen Selbstmordversuch, und der Schluss ist tragisch und richtig brutal. Und Ralph Fiennes ist wieder einmal un-heim-lich böse. Da tschuderets einem richtig.
28. Juli 2008
27. Juli 2008
Die schöne Angie
Am Freitag begannen die Bayreuther Festspiele. Zu diesem Anlass liefen bei uns im Bildarchiv massenweise Fotos ein. Und wieder einmal dachte ich mir: "Angie ist doch schon eine Herzige", und ich musste schmunzeln, als ich sah, wie die Bundeskanzlerin strahlte in ihrem schönen - diesmal nicht so tief ausgeschnittenen - Abendkleid. Definitiv das schönste Outfit im Vergleich zu ihren vorangegangenen Auftritten in Bayreuth.
10. Juli 2008
Amsterdam
Gestern im Juedischen Museum in Amsterdam stand bei der Kasse ein freundlicher alter Mann, der die Audioguides verteilte. Ein seltsames Gefuehl, ihn, der die Nazizeit bestimmt miterlebt hat, der in Amsterdam die Mehrheit der 80 000 Juden zum Opfer fielen, nach einem deutschsprachigen Guide zu fragen und ihn auf Deutsch "Jawohl" sagen zu hoeren.
Etwa genauso seltsam wie das Anne Frank-Haus: Dutzende von Leuten, die vor der Kasse Schlange stehen, um dann in Zweierreihe durch das voellig leere - keine Moebel - Haus zu trippeln. Beeindruckend ist nur der Schritt durch die beruehmte Tuer zum "Hinterhaus", welche durch das Buecherregal versteckt wurde. Sonst? Die 7.50€ nicht im Ansatz wert. Da spart man sich lieber die Zeit und liest dafuer das Buch nochmals. Oder besucht das Juedische Museum und isst im Anschluss an den Ausstellungsbesuch im Café einen "gefillte Fisch".
Etwa genauso seltsam wie das Anne Frank-Haus: Dutzende von Leuten, die vor der Kasse Schlange stehen, um dann in Zweierreihe durch das voellig leere - keine Moebel - Haus zu trippeln. Beeindruckend ist nur der Schritt durch die beruehmte Tuer zum "Hinterhaus", welche durch das Buecherregal versteckt wurde. Sonst? Die 7.50€ nicht im Ansatz wert. Da spart man sich lieber die Zeit und liest dafuer das Buch nochmals. Oder besucht das Juedische Museum und isst im Anschluss an den Ausstellungsbesuch im Café einen "gefillte Fisch".
1. Juli 2008
Negativmerkmal für einen Film
Gerade läuft Spiderman 3 auf Teleclub. Erinnert mich an meinen Heimflug von Kanada letztes Jahr, den habe ich nämlich damals zusammen mit Rob (Tom? Mike?) aus Manchester geschaut. Und was haben wir abgelästert. Spiderman 3 ist nach America's Sweethearts und Lake Placid 2 (der so doof und sooo schlecht gemacht ist, dass ich ihn trotzdem als erstklassige Unterhaltung empfehlen würde) der schlechteste Film, den ich je gesehen habe.

(Plakat sagt alles, oder?)
Ein Negativmerkmal für Filme ist meiner Meinung nach, wenn es einen Abschied gibt, bei dem sie ihm eine Kette umhängt - eben zum Beispiel bei Spiderman 3. Da muss man immer eine Kette dabei haben.
Eigentlich wollte ich ja jetzt eine Liste von Filmen aufführen, in denen es so eine Szene gibt. Aber ausser Lord of the Rings (Ausnahmen bestätigen die Regel) fällt mir einfach keiner mehr ein. Obwohl ich sicher war, ein gutes Dutzend aufzählen zu können.
(Übrigens: Rob (Steve? Greg?) bei der Landung in London: "I'm afraid I don't have a necklace with me to give you...")

(Plakat sagt alles, oder?)
Ein Negativmerkmal für Filme ist meiner Meinung nach, wenn es einen Abschied gibt, bei dem sie ihm eine Kette umhängt - eben zum Beispiel bei Spiderman 3. Da muss man immer eine Kette dabei haben.
Eigentlich wollte ich ja jetzt eine Liste von Filmen aufführen, in denen es so eine Szene gibt. Aber ausser Lord of the Rings (Ausnahmen bestätigen die Regel) fällt mir einfach keiner mehr ein. Obwohl ich sicher war, ein gutes Dutzend aufzählen zu können.
(Übrigens: Rob (Steve? Greg?) bei der Landung in London: "I'm afraid I don't have a necklace with me to give you...")
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