Die New Yorker Künstlerin Madelon Galland hatte eine wundervolle Idee zur Verschönerung von grauen Städten - schauts euch an und macht mit!
26. Februar 2007
crazy
Die New Yorker Künstlerin Madelon Galland hatte eine wundervolle Idee zur Verschönerung von grauen Städten - schauts euch an und macht mit!
15. Februar 2007
4 Schritte zu Martin Disler
2. Jeden zweiten Donnerstag findet im Aargauer Kunsthaus Aarau eine Führung durch die grosse Disler-Retrospektive statt. Dort werden zwar nicht die einzelnen Bilder erklärt, aber die Absichten und Lebensumstände des Künstlers erläutert, was ebenfalls viel zum Verständnis der sehr expressiven und eindrücklichen, manchmal sogar Ekel erregenden Gemälde und Skulpturen beitragen kann. Die Gips-Skulpturen im Saal links vom Hauptsaal haben mir besonders gut gefallen, sie erinnern sehr an Skulpturen von Louise Bourgeois.
3. Nun wage man sich alleine durch die grosse Ausstellung, mit viel Zeit und wenn möglich nicht nach einem erschöpfenden Arbeitstag.
4. Im Zuge der Retrospektive ist eine grosse Monografie über Martin Disler erschienen.

Quelle: www.swissart.net/staffelbach
13. Februar 2007
Aus der Flut der Agenturmeldungen
Hier habe ich noch zwei andere witzige Meldungen rausgesucht: Eine betrifft die Hochzeit einer Nationalrätin.
"Denn in Wahrheit wird sich ab dem Tag ihrer Hochzeit weder sie noch ihr Freund Ralf an einen neuen Nachnamen gewöhnen müssen. Beide heissen nämlich schon ihr ganzes Leben lang Hutter. Vor fünf Jahren haben sie sich dann während der Fasnacht kennengelernt. Die Gemeinsamkeiten des Paares beschränken sich aber nicht nur auf das Geschlecht: Hutter und Hutter waren sich gemäss eigener Aussagen von Anfang an einig, dass sie eine traditionelle Hochzeit in der Kirche mit Apéro bei den Eltern und einem Nachtessen mit Familie und Freunden ausrichten wollen." (SDA)
Und die zweite Nachricht ist an und für sich ganz normal, allerdings unter einem eher ungewöhnlichen Stichwort veröffentlicht worden:
9. Februar 2007
Feuertaufe

Soweit meine nachmittäglichen Beobachtungen. Vorher hatte ich ein sehr interessantes Telefongespräch. Für die "Meine Woche"-Rubrik in der AZ muss ich ein Porträt über den Hauptdarsteller des Musicals schreiben, das schon über hunderttausend Menschen nach Zürich gelockt hat. Und ich bin fast ein wenig erschrocken, als ich den Hörer auflegte und sah, dass ich soben mehr als eine halbe Stunde mit Ser.kan Kaya über Queen, Hermann Hesse und Damien Rice geplaudert hatte. Ein sehr sympathischer und bescheidener Mensch.
Und jetzt Wochenende - bis Sonntag Mittag, danach muss ich ins Büro zu meiner Feuertaufe - Sonntagsdienst. Bin schon ganz nervös deswegen. Beruhige mich momentan mit der perfekten Weekend-Einstimmungsmusik: "Fotografia" von Nelly Furtado und Juanes, das ist der mit dem schwarzen Hömmli. Camisa negra, für die nicht-Spanischsprechenden. So - hasta la próxima.
8. Februar 2007
Langsame Musik und langsame Filme

Erinnert mich übrigens an meinen gestrigen Versuch, eine Bildungslücke zu füllen: Kubricks 2001 - a Space Odyssey. Die ersten zwei Minuten lang ist der Bildschirm vollkommen schwarz, in den folgenden 20 Minuten kommt kein einziger Mensch vor (ausser die im Affenkostüm) und nach 24.35 Minuten fällt das erste Wort. Wow. Nach 50 Minuten (so lange dauert übrigens der ganze Film "Wintersong" über Dakota Suite) machte ich mir mal was zu essen, weiter bin ich also noch nicht gekommen.
Apropos Interview: Sehr zu empfehlen ist die Zeitschrift GALORE, monatlich am Kiosk erhältlich. Darin sind nur Interviews abgedruckt, jedoch schön lange, über zwei, drei Seiten. In der aktuellen Ausgabe gibt es unter anderem eines mit Felici.tas Woll, und auf den Fotos trägt sie einen wunderschönen Mantel und tolle Ohrringe. Worauf ich allerdings hinauswollte, zu lesen ist auch ein Gespräch mit einem Promi-Interviewer selbst, wo er Techniken und Strategien erzählt. Ähnlich wie Mark van Hui.sseling, aber viel uneitler. Deshalb weiss ich auch seinen Namen nicht mehr.
31. Januar 2007
Die Musicbox der Pandora
Manchmal schwirrt mir ganz schön der Kopf von all den Buchstaben, Wörtern, Meldungen und Aufgaben. Da bin ich richtig froh, dass ich mir jetzt einen Fotoband anschauen darf, der noch dazu beruhigend schwarzweiss ist und Bilder aus dem Walliser Leuk um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts enthält. Herrlich entspannend und wunderbare Fotos.
Auf meinem iPod findet sich definitiv keine Musik mehr, die ich während der Arbeit noch hören mag. Deshalb höre ich momentan immer auf Pandora.com, dort kann man sich sein individuelles Musikprogramm zusammenstellen. Sehr zu empfehlen, kostenlos, relativ viel Musik (nach einigen Stunden kommt schon mal ein Stück zum zweiten Mal, dann kann man aber einfach forwarden) und benutzerfreundlich. Gerade singt mir Amy Winehouse vor.
30. Januar 2007
Elche auf Winterreisen
Heute noch ein paar kleine Beobachtungen, die nicht unbedingt mit meinem Praktikum zu tun haben. Zum Beispiel habe ich gelesen, dass Elche bis zu 2,35 m Schulterhöhe, 3 m Länge und 800 kg Gewicht erreichen können. Und ich dachte immer, Elche seien etwa so gross wie Pferde! Das sind ja wohl eher Kamele oder Elefanten! Das stellt mein Weltbild völlig auf den Kopf, daran muss ich mich zuerst gewöhnen. Zu diesem Zweck habe ich Fotos von Elchen gesucht, für einen Grössenvergleich, aber das einzige was ich gefunden habe waren Elche neben Bäumen oder tote Elche, mit denen Jäger stolz posierten. Makaber.

Dann ist mir während der Solothurner Filmtage, wo ich am Samstag mit meiner Schwester war, während dem Schauen des Films "Winterreise" (nicht zu verwechseln mit "Elisabeth Koppf - eine Winterreise") aufgefallen, dass ich mir im Kino paradoxerweise immer bei schlechten Filmen wünsche, dass sie noch etwas länger gehen könnten. Wogegen ich bei solchen, die mich berühren, wie eben dem Winterreise-Film, gegen Ende das Gefühl habe, jetzt dürfte er dann langsam fertig sein. "Capote" beispielsweise hielt ich fast nicht aus - war aber damit sicher nicht die einzige. Allerdings ist dies ein spezieller Fall - diesen Film finde ich zwar sehr gut, würde ihn aber nie ein zweites Mal sehen wollen. Letzte Woche schaute ich mir "The Prestige" an - und obwohl jede Minute davon sehr spannend war, fand ich ihn zu lang. Schlimm war es bei "16 Blocks", bei dem ich, genau weil er so spannend war, das Ende nicht erwarten konnte und es beinahe nicht mehr aushielt. Hingegen habe ich "Eragon" absolut sch* gefunden, trotzdem war er mir zu kurz. Vielleicht habe ich bei schlechten Filmen das Gefühl, wenn sie schon so furchtbar sind, habe ich für meine 15 Franken wenigstens noch etwas längere Unterhaltung verdient.