15. Februar 2007

4 Schritte zu Martin Disler

1. Man besuche die kleinere Disler-Ausstellung in der Galerie Elisabeth Staffelbach, die einen guten Querschnitt durch sein Werk zeigt. Dort läuft auch ein Dok-Film über und mit dem Künstler, der kurz vor seinem Tod vor gut zehn Jahren gedreht wurde (Ko-Regisseur war übrigens Samir (Snow White)). Zudem ist die Galeristin gerne bereit, Auskunft zu geben, gerade wenn es sich bei den Interessierten um jüngere Menschen handelt. Obwohl die Werke natürlich eindrücklich sind, wird man nicht gleich wie von den Riesengemälden im Kunsthaus erschlagen.

2. Jeden zweiten Donnerstag findet im Aargauer Kunsthaus Aarau eine Führung durch die grosse Disler-Retrospektive statt. Dort werden zwar nicht die einzelnen Bilder erklärt, aber die Absichten und Lebensumstände des Künstlers erläutert, was ebenfalls viel zum Verständnis der sehr expressiven und eindrücklichen, manchmal sogar Ekel erregenden Gemälde und Skulpturen beitragen kann. Die Gips-Skulpturen im Saal links vom Hauptsaal haben mir besonders gut gefallen, sie erinnern sehr an Skulpturen von Louise Bourgeois.

3. Nun wage man sich alleine durch die grosse Ausstellung, mit viel Zeit und wenn möglich nicht nach einem erschöpfenden Arbeitstag.

4. Im Zuge der Retrospektive ist eine grosse Monografie über Martin Disler erschienen.












Quelle: www.swissart.net/staffelbach

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