Heute noch ein paar kleine Beobachtungen, die nicht unbedingt mit meinem Praktikum zu tun haben. Zum Beispiel habe ich gelesen, dass Elche bis zu 2,35 m Schulterhöhe, 3 m Länge und 800 kg Gewicht erreichen können. Und ich dachte immer, Elche seien etwa so gross wie Pferde! Das sind ja wohl eher Kamele oder Elefanten! Das stellt mein Weltbild völlig auf den Kopf, daran muss ich mich zuerst gewöhnen. Zu diesem Zweck habe ich Fotos von Elchen gesucht, für einen Grössenvergleich, aber das einzige was ich gefunden habe waren Elche neben Bäumen oder tote Elche, mit denen Jäger stolz posierten. Makaber.

Dann ist mir während der Solothurner Filmtage, wo ich am Samstag mit meiner Schwester war, während dem Schauen des Films "Winterreise" (nicht zu verwechseln mit "Elisabeth Koppf - eine Winterreise") aufgefallen, dass ich mir im Kino paradoxerweise immer bei schlechten Filmen wünsche, dass sie noch etwas länger gehen könnten. Wogegen ich bei solchen, die mich berühren, wie eben dem Winterreise-Film, gegen Ende das Gefühl habe, jetzt dürfte er dann langsam fertig sein. "Capote" beispielsweise hielt ich fast nicht aus - war aber damit sicher nicht die einzige. Allerdings ist dies ein spezieller Fall - diesen Film finde ich zwar sehr gut, würde ihn aber nie ein zweites Mal sehen wollen. Letzte Woche schaute ich mir "The Prestige" an - und obwohl jede Minute davon sehr spannend war, fand ich ihn zu lang. Schlimm war es bei "16 Blocks", bei dem ich, genau weil er so spannend war, das Ende nicht erwarten konnte und es beinahe nicht mehr aushielt. Hingegen habe ich "Eragon" absolut sch* gefunden, trotzdem war er mir zu kurz. Vielleicht habe ich bei schlechten Filmen das Gefühl, wenn sie schon so furchtbar sind, habe ich für meine 15 Franken wenigstens noch etwas längere Unterhaltung verdient.
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