8. Februar 2007

Langsame Musik und langsame Filme

Gestern führte ich ein richtig gutes Interview mit einem jungen Regisseur. Ich hatte mich gut vorbereitet, mir die DVD angeschaut und ziemlich viel Zeit genommen, um mir Fragen zum Leben und Arbeiten eines Nachwuchsfilmers aufzuschreiben. Während des Gesprächs ging ich aber nicht einfach diese Liste durch, sondern konnte, je nachdem, was er mir gerade erzählte, frei weiterfragen. Das Gespräch lief richtig gut. Sein Film ist ebenfalls empfehlenswert, er wird am 12.2. in Wettingen im Kino Orient laufen. Nichts für Ungeduldige! Es geht um die Band Dakota Suite, wer sich ein bisschen in ihre Musik einhört, wird verstehen, was ich meine.








Erinnert mich übrigens an meinen gestrigen Versuch, eine Bildungslücke zu füllen: Kubricks 2001 - a Space Odyssey. Die ersten zwei Minuten lang ist der Bildschirm vollkommen schwarz, in den folgenden 20 Minuten kommt kein einziger Mensch vor (ausser die im Affenkostüm) und nach 24.35 Minuten fällt das erste Wort. Wow. Nach 50 Minuten (so lange dauert übrigens der ganze Film "Wintersong" über Dakota Suite) machte ich mir mal was zu essen, weiter bin ich also noch nicht gekommen.

Apropos Interview: Sehr zu empfehlen ist die Zeitschrift GALORE, monatlich am Kiosk erhältlich. Darin sind nur Interviews abgedruckt, jedoch schön lange, über zwei, drei Seiten. In der aktuellen Ausgabe gibt es unter anderem eines mit Felici.tas Woll, und auf den Fotos trägt sie einen wunderschönen Mantel und tolle Ohrringe. Worauf ich allerdings hinauswollte, zu lesen ist auch ein Gespräch mit einem Promi-Interviewer selbst, wo er Techniken und Strategien erzählt. Ähnlich wie Mark van Hui.sseling, aber viel uneitler. Deshalb weiss ich auch seinen Namen nicht mehr.

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