4. Juli 2012

Mit Flipflops im Dschungel

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Wandern kann man in Laos auch in Flipflops. Viele Einheimische besitzen schlicht kein anderes Schuhwerk, vor allem Kinder nicht. Als wir am Samstag den steilen Aufstieg auf "Alex' Berg" in Angriff nahmen, ging Baep voran; eine unserer Hauswirtschaftslehrlinge. In billigen Plastiklatschen erkundete sie den Dschungel und führte uns den einfachsten Weg in Richtung Gipfel.

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Erst durch einen Fluss, dann über Reisfelder, vorbei an Wasserbüffeln und Reisbauern. Dann eine Stunde über Stock und Stein den Berg hoch - einen Weg gabs nicht. Festhalten konnte man sich im Dreck, an Felsbrocken, an Bäumen, wobei man nie wusste, ob man dabei in Dornen oder eine behaarte Raupe greifen würde.

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Der Wald tat so gut! Grün, feucht, stark, frisch, lebendig. Im Wald zu sein hat mir hier in Laos richtig gefehlt. Nach dem morgendlichen Regen war es angenehm kühl, trotzdem war ich wohl noch nie so schmutzig und verschwitzt wie als wir - weit oben am Berghang - eine kurze Pause einlegten. Die Mücken belagerten uns, zu Essen gabs Klebreis aus einem geflochtenen Korb. Die jüngsten von uns, 13, waren langsam müde, und da vor uns steile Felsen aufragten, entschlossen wir uns zur Umkehr. Ich war froh, als wir nach dem steilen Abstieg sicheren Boden erreichten - und die Kids in Flipflops waren die Schnellsten. Es war einer von uns Erwachsenen, der schliesslich noch einen Unfall baute: Josh renkte sich den kleinen Finger aus. Dem Rest von uns hat die Wanderung grossen Spass gemacht.




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In Laos it's possible to go hiking in flipflops. Well - many locals just don't own any other shoes, especially kids. When we started the hike to "Alex' mountain" on Saturday, Baep led the way, she's one of our housekeeping students. In cheap rubber sandals she explored the jungle and chose the easiest way to the top. 

Through a river first, then across the rice fields, passing water buffalos and farmers. After that, one hour up the hill - no pathway, a very steep climbing. I held onto rocks, the dirt, some trees - and never knew if I would grab thorns or a hairy caterpillar. 

I loved being in the forest! It was green, fresh, alive. I missed being in the forest, here in Laos. After the rain it was nice and cool, but still I'd never been as dirty and sweaty as when we reached our lunch stop. The mosquitos were eating us alive while we ate a handful of sticky rice out of a basket. The youngest among us, both 13, started to get tired, and as big rocks lay between us and the top of the hill we decided to go back. I was relieved when even the kids in flipflops came down the hill safely. It was one of us teachers who eventually had an accident: Josh dislocated a finger when he fell. For the rest of us, the hike was great fun.


Thanks to Dan Ferguson for the pictures!

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