
10 Tage hier, und so vieles ist schon Alltag geworden! Das Musikhören abends in meinem gemütlichen Zimmer im Guesthouse, die morgendliche Fahrt mit dem Sammeltaxi zur Schule. Das Joghurt-Müesli-Frühstück auf dem Balkon. Reception-Johns Antwort auf meine Frage, wie es ihm geht: "Okay." W-Lan auf dem Handy morgens und abends kurz einschalten, um Whatsapp-Messages abzuholen (wink!!). Dass die Tiere hier T-Shirts tragen und die Menschen trotz der Hitze langärmlige Shirts. Das Mittagessen beim "local Restaurant", wo es herrliches grünes Curry gibt, Krokodilfleisch (hab ich noch nicht gegessen) und diese speziellen Omeletts mit sour sausage. Dass die Stromleitungspfosten mit CDs versehen sind, damit sie die Auto- und Töfflifahrer auch nachts sehen. Die Oreo-Guetzli zum Zvieri, nach denen ich bereits süchtig bin. Aber auch der viele Verkehr und leider auch der Obdachlose, der hinter einer Statue beim Tempel haust, an dem ich jeden Tag vorbeifahre.

Etwas vom Schönsten an meinem neuen Alltag sind die Schüler, die wir jeden Abend unterrichten. Erstaunlich schnell konnten wir uns ihre einsilbigen Spitznamen merken - Noon, Sam, Eam, Nee, Pai... - und erstaunlich lieb gewonnen haben wir sie schon in der ersten Schulwoche. Es war unheimlich schön zu erleben, wie der schüchterne Mark aufgetaut ist. Heute habe ich in der Zvieripause mit zwei neuen, mit ihren 16 Jahren sehr jungen Schülerinnen geplaudert und sie gleich ins Herz geschlossen. Und soeben habe ich bei Saii, die bei einer Reiseagentur hier in Chiang Mai arbeitet, einen Kochkurs für das kommende Wochenende gebucht. Ich musste lachen, als sie mir per Mail die Infos schicke und mit einem ** These prices are the special for you!!! <3 Secret ^^ versah...
Umso erfreulicher war es deshalb, dass meine schriftliche Beurteilung zum ersten Kursdrittel so positiv ausfiel. "Very nice rapport/manner with your students", lautete die erste Zeile ("rapport" ist der Fachbegriff für die Beziehung Lehrer-Schüler), und "Keep up your strong start to the course Evelyne" die letzte. Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass mir der Kurs und vor allem auch das Unterrichten Spass machen. Es hätte auch sein können - und davor hatte ich Angst -, dass es mir so gar nicht zusagt und ich mich ein halbes Jahr lang durchquälen müsste.
So freue ich mich auf meine "richtigen" Schüler in Laos, die ich in drei Wochen kennenlernen werde. Und bin gespannt, wie der Alltag dort aussehen wird.
2 Kommentare:
du hesch jo scho Ersatz före George ond d Amel gfonde ;) söue mer ehne ou mou T-Shirts versueche azlegge? hihi!
schön z läse, dass der so guet gfaut! be öis eschs emmer no iisig chaut, drom beni ganz niidisch of aui wo a de Wärmi send / ad Wärmi gönd ;)
stay in touch! :)
ach eve, i fendes eifach onbeschriblech toll, dass du so öppis nöis machsch! =D be eifach stolz of di!
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