Schreibtisch-Potatoe
Es bringt viele Vorteile mit sich, zu Hause arbeiten zu können: Man - frau - ist flexibel, was die Zeiteinteilung angeht. Kann ausschlafen, mitten am Vormittag ein Bad nehmen oder die Arbeit für einen kurzen Besuch unterbrechen. Es überwacht einen niemanden, man muss an keine Sitzungen, kann auch gut im Pijama am Schreibtisch sitzen und zwischendurch ein Fasnachtschüechli futtern. Es stört niemanden, wenn man geräuschvoll die tropfende Nase hochzieht oder mal furzt. (Es stelle sich aber jetzt niemand vor, dass ich all das gleichzeitig oder ständig tue... die weibliche, arbeitende Version des fetten Couch-Potatoes mit Bier und Chips bin ich nicht :) Heute trage ich sogar Jeans und nicht bloss eine Jogginghose! (Naja, eigentlich nur weil mein Freund, der zum Mittagessen kam, mich empört mit "fuuli Trocke" ansprach, da hab ich mich schnell "richtig" angezogen. Dafür bin ich fast gleich früh wie er aufgestanden, um viertel nach sieben nämlich. Jawohl.))

Leider zieht die flexible Arbeit auch Nachteile mit sich. Man hat keine geregelten Arbeitszeiten, wird die leise "du-solltest-doch-noch"-Stimme auch abends nicht los und wird ständig abgelenkt, ob nun durch ein SMS, die Zeitung, die Katze, Leute, die auf dem Tennisplatz nebenan am Schwitzen sind (ich hüte gerade bei meinen Eltern besagte Katze, bei uns zu Hause hat es leider keinen Tennisplatz). So bin ich über jede Minute stolz, in der ich es tatsächlich schaffe, zu arbeiten. Und sonst gilt: morgen ist ja auch noch ein Tag.
(Unser Schnüfi, Maybelline.)
1 Kommentar:
Ja also ich meld mich mal wieder und finde Qualität kommt vor Quantität und Qualitäten sind bei dir jede Menge vorhanden,weiss das dein Freund...
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