30. Januar 2008

Mein Freund, der Zahnarzt

Kann ein Tag besser beginnen? Früh aufstehen, ein Stück Brot mit Quittengelée essen, zähneputzen, eine halbe Stunde Zug fahren und dabei Kurzgeschichten von Murakami lesen, dann der Zahnarztbesuch. Eine kurze Zeit der Ungewissheit und dann die beruhigenden Worte: "Sieht alles bestens aus." Uff. Danach der unangenehme Teil, die Zahnhygiene mit diesem surrenden Schleifgerät, und die Frage des Zahnarzts, ob eine Diplomarbeit etwa das gleiche wie eine Dissertation sei, wo einem mit dem Absauggerät im weit offenen Mund gar nichts anderes übrig bleibt als ein "Mja-ah". Dafür noch zwei Stunden später herrlich glatte Zähne, wenn man mit der Zunge darüberfährt.

Den Zug verpassen, im Bahnhofsbistro ein Gipfeli essen, eine heisse Schokolade trinken und eine weitere Geschichte lesen. Passt doch.

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