10. Januar 2008

Nachweihnachtszeit

Nun ja - gerade erhebend hat mein 2008 nicht angefangen. Ich habe auch noch immer nicht den Eindruck, es sei schon so weit. Irgendwie ist mir das Weihnachts-Gefühl letztes (!) Jahr abhanden gekommen. Das lag wohl daran, dass wir in der Familie nur noch je ein Geschenk machten, dessen Empfänger ausgelost wurde. Ich hab was genäht und deshalb gar nicht gross einkaufen müssen. Ich kriegte also von Jubel, Trubel und Glitzergirlanden in den Geschäften gar nichts mit. Irgendwie schade, denn wenn man sich nicht schon im September in die Weihnachtseinkäufe stürzt und auch im Dezember einen kühlen Kopf bewahrt, sind die Dekorationen, Reklamen und ein, oder zwei „Do they know it’s Christmas“ eigentlich ganz schön. Ich wünschte, all die Dekorationen würden noch bis im März hängen bleiben. Naja - fast alle. Die unseligen kletternden Kläuse und rennenden Rentiere und die blinkenden und bunten Lichtchen und die schrecklichen blaugrünen Glocken an den Buchser Strassen und die halben, schiefen, kaltlichtigen Sterne an den Suhrer Strassen dürften ruhig für immer abmontiert werden. Man könnte sie ja gleich zusammen mit dem Kölliker Giftmüll entsorgen.



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