
Voller Energie bin ich also in den Tag gestartet, nachdem ich gestern praktisch pausenlos von 08.15 bis 18.45 durchgearbeitet habe. Gestern war "Kunst Zürich 06"-Tag, relativ kurzfristig erfuhr ich, dass ich darüber schreiben könne. Gefreut habe ich mich schon über die Einladung zur gestrigen Preview, die ich von einem Galeristen bekommen hatte, aber natürlich war die Freude noch grösser, sogar darüber schreiben zu dürfen. Eine Herausforderung - die grosse Messe, die eigentlich im Vergleich zur Art Basel eine kleine ist, mit den rund 80 Ständen, die untereinander keinen Zusammenhang haben. Wie diese Vielfalt in einen Artikel packen? Und wie einen Überblick bekommen und weitergeben ohne jahrelange Erfahrung? Ich habe also mal den letztjährigen Artikel gelesen und gemerkt, dass ich diesen kompetenten Blick meiner Chefin, die den Text damals geschrieben hat, sicher noch nicht besitze. Deshalb überlegte ich mir eine "Strategie", wie ich dem Leser trotzdem etwas erzählen kann, was er selbst noch nicht weiss. Ich fragte also die Beteiligten selbst nach ihrer Einschätzung der aktuellen Tendenzen an der Messe.
Für meinen iPod (meinen alten Schatz, der nun schon sagenhafte zwei Jahre lang täglich treu seinen Dienst tut und hoffentlich noch lange tun wird - vielleicht nützt ja der Glücksbärchi-Aufkleber auf der Rückseite) habe ich ja so ein tolles kleines Mikrofon. Das lässt sich ganz einfach aufstecken (geht bei den neueren iPods nicht - ätschbätsch), dann geht automatisch ein "Sprachmemo"-Menu auf. Ich mache jetzt hier mal schamlos Werbung - natürlich nimmt der Voice Recorder nicht in Radioqualität auf, aber gestern habe ich wieder mal gestaunt. Obwohl im Hintergrund gebohrt und gehämmert wurde und ich den iPod nur locker in der Hand und nicht dem Interviewten ins Gesicht hielt, war jedes Wort verständlich. Die Investition hat sich absolut gelohnt. Das Speichern und die anschliessende Wiedergabe hat zwar schon zwei-dreimal nicht ganz reibungslos funktioniert. Ach ja - das Mikro hat als kleines Extra auch einen klitzekleinen Lautsprecher, wo ich ganz leise einerseits natürlich hören kann, was ich gerade aufgenommen habe, aber auch Musik abspielen kann. Wie gesagt aber nur ganz leise. Leider muss ich aber ständig Angst haben, das kleine Teil in einer meiner Taschen zu verlieren. Hui, jetzt habe ich beim Verlinken gesehen, dass das Produkt gar nicht mehr lieferbar ist - es gibt dafür jetzt einen Mikrofonadapter. Wahrscheinlich sollte ich mir jetzt ein grosses, buntes Etui dafür besorgen, damit mein gutes Stück ja nie irgendwo untergeht. Hm - bald habe ich ja Geburtstag *winkmitdemzaunpfahl*
2 Kommentare:
Hi
ist schon spannend immer wieder mal in den Blog zu schauen, wo du sich so "rumtummelst", sorry - arbeitest. hab übrigens deine buchrezension heute echt gut gefunden. also denn bi gspannt was wiiter chunnt..
Nun muss dein Mikrofon hoffentlich nicht mehr frieren ;) lg fa
Kommentar veröffentlichen