Das Gespräch heute war um einiges besser. Ich sprach mit zwei Künstlerinnen, Ilona Rue.gg und Lisa Hoe.ver, wir machten einen Rundgang durch die Ausstellung und sie erzählten mir was zu den Werken. Auf dieses Treffen habe ich mich gut vorbereitet, die Presse-CD mit Bildern und Biografien lag schon seit zwei Wochen auf meinem Tisch, im aktuellen Kunst-Bulletin war zu beiden ein Artikel zu lesen, und im Internet fand ich auch einiges Material über die bisherige Arbeit der beiden Frauen. Zudem waren noch ein Schriftsteller, der am Wochenende in der Ausstellung eine Veranstaltung leiten wird, und die Galeristin anwesend, die ab und zu ebenfalls Inputs gaben. Nach dem Rundgang schaute ich mir die Sachen nochmals an und machte mir Notizen. Das Ganze dauerte eine gute Stunde.


links: Lisa Hoe.ver, Aquarell (http://www.friedr.artgalleries.ch)
rechts: Montage aus zwei Arbeiten von Ilona Rue.gg und Lisa Hoe.ver, (Trudelhaus Einladungskarte)
Ich bin gespannt, wie das morgige Gespräch laufen wird. Vor eineinhalb Wochen habe ich bereits für das Ausgehmagazin der AZ, das LIVE, eine Vorschau auf die Ausstellung geschrieben, und weiss deshalb ungefähr, was mich erwartet. Der Nachteil dieser Vorbereitung ist, dass ich die Fragen, die auftauchten, bereits gestellt habe und mir die Künstler sie per Mail beantwortet haben. Morgen werde ich also einfach die Werke (Videoinstallationen) „live“ sehen, allerdings nehme ich nicht an, dass das so lange dauern wird. Ein Punkt ist noch, dass ich wahrscheinlich Französisch sprechen muss, da die Künstler aus Genf kommen. Ich höre und spreche sehr gerne Französisch, bin also gespannt.
Ach ja – heute hatte ich meinen ersten „Dienst“, war also verantwortlich für die Produktion der beiden Kulturseiten. Ich glaube, schlecht habe ich es nicht gemacht, habe aber bisher kein Feedback bekommen. Die Seiten waren aber recht bald fertig und bereit zum Abgeben. Natürlich stelle ich noch viele Fragen und „stürme“ bei Christian und Sabine, doch grundsätzlich kann ich die Aufgaben schon ziemlich selbständig bewältigen. Etwas Bammel hatte ich vor der Redaktionssitzung, da geht alles so schnell und alle ausser mir wissen genau, wovon gesprochen wird, doch auch das lief gut. Von diesen Sitzungen erzähle ich mal separat.
Das war jetzt wohl nicht so interessant – kein Wunder, ich bin wirklich total müde. Ab in die Heia.
2 Kommentare:
i chönnt mer sehr guet mou vorsteue es buech vo der zläse... s'lest sech alles so flössig! öbrigens beni set es paar woche iifrig d'kultursiitene z'dorchforsche nach dine biiträg! :-D i be mega stolz of di, eve!
hdl.
susi
chan i mir guet vorstelle, dass es mängmol nid eifach isch mit dene Künschtlerinne und Künschtler, sind jo auch spezielli Lüüt...
aber i finde du machsch es super guet.bis denn. pa
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