Auf meiner Veloklingel steht zwar "I Love My Bike", doch wer mich kennt, weiss, dass das so nicht ganz zutrifft. Eine typische Hassliebe: Das Velo gehört für mich fest zum Alltag und ich schätze die Schnelligkeit und Flexibilität - das wird mir aber meist erst klar, wenn es irgendwo klemmt oder einen Platten hat. Und ich warte immer noch auf die Nacht, in der ich auf dem Heimweg vom Ausgang damit im Stadtbach lande...
Es gibt aber Situationen, in denen ein Auto ganz schön gäbig ist: Zum Beispiel, wenn ich für meinen Geburtstag einen Sack Holzkohle und einen Sechserkarton Wein brauche, zusätzlich zum Katzenfutter-Vorrat, den vier Litern Milch und den sonstigen Lebensmitteln, die es in einer WG nun mal braucht. Zum Glück darf ich dann hin und wieder das Auto meiner Mitbewohnerin benutzen. Ich war extrem stolz auf mich, im Parkhaus des Einkaufscenters die Lücke zwischen einer Säule und einem anderen Auto auf Anhieb perfekt zu treffen. Der Horror kam zwei Minuten später: Meterhohe, zehn Meter lange Regale mit zwanzig Sorten Würsten, dreissig Sorten Fruchtsaft... Und dann ist auch noch Advent, was bedeutet, dass zusätzlich zum ganz normalen Überfluss auch noch so Unnützes wie Plastikchristbäume, rote Deko-Glöckchen und Dutzende von verschiedenen Kerzensorten im Angebot sind.
Macht uns das wirklich glücklich? Mich überfordert es. Und auch wenn ich "meine" Zahnpasta und meinen Lieblings-O-Saft in Laos bestimmt vermissen werde, bin ich froh, diesem Konsumwahnsinn mal für ein halbes Jahr zu entkommen.
28. November 2011
24. November 2011
Home is where George is
Laos also.
In zwei Monaten. Für ein halbes Jahr, mindestens.
Schön, kann ich mir bei meinem Job einteilen, wie viel ich arbeiten möchte. Das ist im Moment eher wenig als zu viel... Lieber nehme ich mir Zeit, um mich um die Versicherungen zu kümmern, die Steuerrechnung für 2011 anzufordern, mein WG-Zimmer zur Untermiete auszuschreiben und einige Schreibaufträge abzuschliessen.
Und bei all dem schleicht sich immer wieder jemand auf meinen Schoss, kuschelt sich ein und schaut mich mit grossen blauen Augen an, wenn ich ihn bemerke. Ein zweites Augenpaar fixiert mich mit etwas grösserem Abstand. Wen ich in Südostasien am meisten vermissen werde, weiss ich jetzt schon: Mein Baby - Kater George, und die weisse Hexe Amel.

Vielleicht skypen sie ja mal mit mir.
In zwei Monaten. Für ein halbes Jahr, mindestens.
Schön, kann ich mir bei meinem Job einteilen, wie viel ich arbeiten möchte. Das ist im Moment eher wenig als zu viel... Lieber nehme ich mir Zeit, um mich um die Versicherungen zu kümmern, die Steuerrechnung für 2011 anzufordern, mein WG-Zimmer zur Untermiete auszuschreiben und einige Schreibaufträge abzuschliessen.
Und bei all dem schleicht sich immer wieder jemand auf meinen Schoss, kuschelt sich ein und schaut mich mit grossen blauen Augen an, wenn ich ihn bemerke. Ein zweites Augenpaar fixiert mich mit etwas grösserem Abstand. Wen ich in Südostasien am meisten vermissen werde, weiss ich jetzt schon: Mein Baby - Kater George, und die weisse Hexe Amel.

Vielleicht skypen sie ja mal mit mir.
22. November 2011
433 Mal abbiegen

13 076 Kilometer.
Zuerst auf der Autobahn Richtung Bern, dann in Oftringen auf die A2 nach Luzern. Einige Zeit später durch den Gotthard. In Brindisi auf die Fähre nach Igoumenitsa an der griechischen Küste. Später in Teheran links auf den Qazvin Highway einbiegen, entlang der nördlichen Grenze von Pakistan und in Indien vorbei am Shri Siddhi Vinayak Hospital. Ganz zuletzt noch ein kurzes Stück auf der Rue Thadeua, und dann bin ich dort - in Vientiane, der Hauptstadt von Laos.
Klingt nach Abenteuer. Trotzdem werde ich der Einfachheit halber doch mit dem Flugzeug reisen. Meine Abenteuerlust wird das halbe Jahr in Südostasien noch genug stillen.
Drei Jahre später
Drei Jahre nach dem letzten, halbherzigen Post in meinem alten Blog "Zwischen den Zeilen" beginne ich wieder zu bloggen. Der Grund: Mindestens ein halbes Jahr in Südostasien erwartet mich, ein grosses Abenteuer! (Inklusive Kultur- und Klimaschock, neuen Erfahrungen, hoffentlich neuen Freunden sowie wahrscheinlich der einen oder anderen Magenverstimmung vom fremden Essen.)
5. November 2008
Ein heller Morgen, ohne Sorgen
(Ja, Barbara, es gibt mich noch. Und dein Kommentar war grad der Tritt in den Allerwertesten, den ich brauchte.)
Heute morgen wurde ich um halb 6 von einer SMS geweckt und es machte mich nicht mal hässig, obwohl ich erst um 1 ins Bett kam und danach bis halb 7 nicht mehr einschlafen konnte:

Und ich weiss gar nicht, was ich jetzt dazu schreiben soll, ausser: YES! Heute morgen konnte ich gar nicht morgenmufflig sein.
Heute morgen wurde ich um halb 6 von einer SMS geweckt und es machte mich nicht mal hässig, obwohl ich erst um 1 ins Bett kam und danach bis halb 7 nicht mehr einschlafen konnte:

Und ich weiss gar nicht, was ich jetzt dazu schreiben soll, ausser: YES! Heute morgen konnte ich gar nicht morgenmufflig sein.
18. September 2008
ICH BIN JUNG, HOLT MICH HIER RAUS!
"Mädchen wollen immer Mädchen haben." Jepp. Aber am liebsten gar keine Kinder. Uäääh.
Mann, warum will eigentlich niemand mit mir ausgehen? "Böööh müde", "nöö, muss früh ins Bett", "och nein, nicht tanzen". Bitte meldet euch. Ich schlafe ja auch für mein Leben gerne. Aber ICH WILL ENDLICH - ENDLICH! - MAL WIEDER AUSGEHEN. Und wenn das morgen doch nichts wird, werde ich voll hässig imfall.
Mann, warum will eigentlich niemand mit mir ausgehen? "Böööh müde", "nöö, muss früh ins Bett", "och nein, nicht tanzen". Bitte meldet euch. Ich schlafe ja auch für mein Leben gerne. Aber ICH WILL ENDLICH - ENDLICH! - MAL WIEDER AUSGEHEN. Und wenn das morgen doch nichts wird, werde ich voll hässig imfall.
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