28. April 2007

Help!

Wer kann mir sagen, mit welchem HTML-Code ich mein Blog-Layout so fixieren kann, dass die Ebenen mit der Schrift und der Hintergrund immer so übereinanderliegen, wie ich das will, und sich nicht - je nach Fensterbreite - verschieben?

Danke...

17. April 2007

Nur soviel:

Ich sollte eigentlich* dringend an drei Artikeln arbeiten.















* mmmh, Pesto aus den frisch gekauften Basilikum-Pflänzli wäre fein
* die Sonntagszeitung liegt immer noch ungel
esen auf dem Küchentisch, und es ist schon Dienstag
* die 375 rumliegenden Kleidungsstücke in meinem Zimmer sollten mal weggeräumt werden
* und mein Kleiderschrank platzt eh aus allen Nähten - ich muss aussortieren
* auf perezhilton.com gibts wieder Promi-Klatsch
* das GLAMOUR in meiner Tasche ruft mir irgendwie immer leise was zu
* warum schreibe ich nicht meinen Freundinnen noch schnell ein Mail, um ein Datum für Pan's Labyrinth zu vereinbaren
* im Gefrierfach liegen doch noch Eiswürfel für in den Tee
* hmm, jetzt wäre doch eine prima Gelegenheit, mal nachzulesen, was eigentlich Diabetes genau ist

5. April 2007

Noch bis Montag!

Für all diejenigen, die ...

... dieses Wochenende ein paar Stunden unverplante Zeit haben
... gerne einen Ausflug machen würden
... das schöne Wetter geniessen möchten
... sich für aussereuropäische, sprich japanische, Kunst interessieren,

hier der heisse Tipp:














Noch bis am Montag sind im Neubau des Museums Rietberg in Zürich (ganz bequem Tram 7 ab Bahnhofstrasse bis Haltestelle Museum Rietberg, der Eintritt kostet ermässigt 12.-, mit Museumspass (Euro26) gratis), mitten in einem Park voller blühender Bäume und Wiesen gelegen, teilweise über tausend Jahre alte Holzskulpturen, Tuschezeichnungen, Malereien und Kalligrafien zu sehen. Unter dem Titel "Kannon - Göttliches Mitgefühl" schaffte es die Kuratorin Katharina Epp.recht, Stücke nach Zürich zu bringen, die in Japan als heiliges Kulturgut gelten und von denen manche nur alle 60 Jahre einmal ihre Kammer verlassen und gezeigt werden dürfen. Entstanden ist eine wunderschön inszenierte Ausstellung in einem ebenso schönen Neubau, den man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte: Die Holzfiguren vor den dunkelroten Wänden sind ergreifend fragil und strahlen eine ungeheure Ruhe aus. Kannon ist übrigens eine buddhistische Gottheit, die den Menschen hilft, und je nach Bedürfnis unterschiedliche Gestalt annimmt - deshalb so viele verschiedene Skulpturen.














Unbedingt zu empfehlen ist auch das Schaudepot, ein Lager, in dem unzählige Kunstwerke aus den verschiedensten Kulturen und Epochen in Glasregalen ausgestellt sind. Sehr beeindruckend, vor allem die Schmuckstücke aus Gold und die Jadeschnitzereien (z.b. kleine Würmchen und ein Falter auf einem Blatt (!)) haben es mir angetan.













Die blühenden Bäume an der Tramhaltestelle erinnerten mich dann gleich nochmals an Japan.
(Kirschbäume waren es aber glaubs nicht).








(Hui, meine Handykamera ist ja gar nicht so schlecht, wie ich immer dachte!)

4. April 2007

En barco hasta Fraser Island

Ich habe einen neuen Job: Bis Ende Juni produziere ich für die AZ die beiden Reisen-Seiten, die jeweils am Mittwoch erscheinen. "Produzieren" klingt toller als es ist, meine LeserInnen der ersten Stunde wissen, dass damit das Redigieren, Layouten, Betiteln und Bebildern der angelieferten Texte gemeint ist. Mit dem Inhalt habe ich also praktisch nichts zu tun.

Trotzdem lese ich natürlich die Texte mehrmals, was mir am Montag unerwartet zu Gute kam. In Lektion 10 meines Spanischkurses lernten wir, wie man von einem Ort zum anderen kommt. Nämlich en avión, en coche, a pie oder en tren. Die erste Aufgabe lautete: "¿Que islas conoces? ¿Y cómo puedes viajar a esas islas?" Und während die anderen die Reise nach Mallorca, Elba und Kos beschrieben, konnte ich folgende Wegbeschreibung aus dem Ärmel schütteln:

Conozco Fraser Island en Australia. Puedes ir en avión (con Singapore Airlinges) hasta Singapur, luego en avión también hasta Sydney. Luego en coche dos cientos kilometros hasta Brisbane y allí en barco hasta Fraser Island.

Und weils so schön ist, hier noch eine fotografía von Fraser Island.

25. März 2007

Wie wärs mit...

...Fumetto? War am Freitag dort, als alles noch im Aufbau war. Falls ihr diese Woche einen Tag (weniger geht kaum...) frei habt, pilgert doch nach Luzern. Zwar werden 55'000 Besucher erwartet, doch es gibt so viele Ausstellungen in der ganzen Stadt verteilt, dass bestimmt auch noch für euch Platz sein wird.

La chef de cuisine empfiehlt:

Als Amuse-bouche die Ausstellung meines ehemaligen Mitschülers und über-alle-Ecken-Schwagers Mattias Leutwyler im Restaurant Drei Könige.

Als Vorspeise die leichte Wettbewerbsausstellung, häppchenweise sind kurze Comics in verschiedenen Alterskategorien und Stilen zu sehen. Da sie alle in einer Art Arena aufgehängt sind, könnte es dort etwas eng werden - doch herrscht an Apéro-Tischen nicht immer ein Gedränge?


Als frischer Saison-Salat wären die diversen Schaufensterpräsentationen geeignet, von allem ein bisschen, nirgends zu viel.

Als Hauptspeise empfehlen wir Beautycity von Stéphane Blanquet. Ein Labyrinth an Gewürzen, ein orgiastisches Fest der Sinne (erinnert mich jetzt gerade an die grande bouffe...) Der Höhepunkt des Fumettos. --> unbedingt die Website anschauen!
















Stéphane Blanquet 2005


Und als Dessert, süss, in festlichem Rahmen, die Ausstellung des italienischen Künstlers Gipi im Festsaal der Maskenliebhaber. Mit ein wenig Glück kann man sich dort auf einen der tollen Brokatsessel fläzen und in Ruhe die Powerpoint-präsi mit einer kleinen Comicgeschichte geniessen.

En guete!

20. März 2007

Ein Kilo Fleisch...

...pro Woche essen offenbar die Schweizer im Durchschnitt. (Story hier) Wenn ich mir da meinen Fleischkonsum von etwa 100g ein- bis zweimal in der Woche vor Augen führe, erschreckt mich das schon etwas... Und der jährliche Konsum würde dann etwa meinem eigenen Körpergewicht entsprechen.










Bild: http://www.ife.ag
Ich bin ja nicht grundsätzlich vegetarisch eingestellt, denke aber trotzdem, dass Fleisch unter den Nahrungsmitteln was Besonderes ist, das man nicht einfach so gedankenlos in sich hineinstopfen sollte. Wenn ich mir einen Menschen vorstelle, der 1 kg Fleisch pro Woche isst (das entspricht täglich einen Sandwich mit soviel Aufschnitt, wie in einem ganzen Päckli drin ist, eineinhalb Hamburgern, einem saftigen Huftsteak oder einem fetten Schweinsplätzli), dann glaube ich aber nicht, dass der noch viel dabei überlegt.

Ich weiss, das hat jetzt ga
r nichts Kreatives, aber irgendwie hat mich die Geschichte ein wenig erschreckt. Nichts gegen ein saftiges Plätzli oder etwas Bündnerfleisch, aber doch nicht jeden Tag.

16. März 2007

Silbernes Schuhwerk

Gestern habe ich mir diese unglaublich tollen Schuhe gekauft:










Isn't it beautiful? Die hier von Nike hatte es auch im Laden, doch die sahen in meiner Schuhgrösse so lang aus.






Und soeben habe ich gesehen, dass auch Adidas silberne Sneakers in der aktuellen Kollektion hat.










Das silberne Leder ist supertoll, meine Schuhe gefallen mir allerdings ingesamt besser. Obwohl sie weniger auffallen, als man denken könnte, (etwa viel weniger als knallrote Turnschuhe) läuft es sich damit gleich mit viel mehr Style in den Frühling. Am besten gefällt mir an den Pailletten, dass sie immer die Umgebung spiegeln, das heisst, der Schuh ändert sich ständig. Und ich stand ja schon immer auf glitzernde Schuhe. Wenn ich jetzt nur das Foto von den schwarzen Turnschuhen finden könnte, die ich teilweise rot angemalt und dann mit silbernem Glimmer bestreut habe... Diese Prozedur musste ich jeweils wöchentlich wiederholen, da die Farbe ständig vom Leder abblätterte.

Es gibt übrigens einige tolle Blogs, die sich Trends und Events im Bereich Design widmen. Beispielsweise der Blog vom Hochparterre. Oder, einer meiner Favoriten, The Cool Hunter. Süss und persönlich schreibt Pucchi, Swissmiss ist eine Schweizer Designerin gone New York, wohingegen sich der Blog von Sachenmachen auf Neues aus der Schweiz selbst konzentriert. Am liebsten und längsten lese ich allerdings schon die Einträge der Mädels von Go Fug Yourself, die Fashion (bzw. Fugshion) mit süffigem Klatsch und Tratsch verbinden.