Dass ich mich nach meinem Abschluss als Dipl. Designerin FH bezeichnen darf, wie ich heute der Anmeldung zur Diplomprüfung entnehmen konnte, finde ich im Prinzip ja noch lässig, aber völlig ungerechtfertigt. Aber wenn halt die Ausbildung nicht wirklich berufstauglich ist, gibts natürlich dafür auch keine angemessene Bezeichnung. (Andernorts nennt man uns zwar dann "Kunsttheoretiker". Das finde ich hingegen wieder recht abgehoben.)
Vielleicht muss man den Begriff "Designer" halt ein wenig ausweiten, abgesehen davon, dass ich ja schon noch gerne bastle und zeichne. Ich bin dann halt eine Gestalterin des Diskurses über Kunst (offenbar hab ich an meiner Schule zumindest Fremdwörter gelernt).
Aber noch lieber wäre mir, ich hätte nach dem Studium einfach einen festen Job bei einer Zeitung. Dann würde ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: ich hätte meinen Traumjob und, auch nicht zu verachten, eine klare und verständliche Berufsbezeichnung: Journalistin.
4 Kommentare:
jo ond wer benich denn? kauffrau.. tönt jo au seeehr toll... naaja
...und Pfarrer kann sich ja auch fast jeder nennen....
aso ich be en Ideemanageri ;)
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