
Bild von www.icanhascheezburger.com
Ich bin ein Energiesparmuffel. Ich mag es, wenn die ganze Wohnung hell erleuchtet ist, am liebsten ist mir, wenn aus möglichst vielen Ecken und Winkeln Licht strahlt. Als Gfröörli läuft bei mir auch im April die Heizung noch auf Hochtouren (natürlich laufe ich aber nicht im T-Shirt rum, sondern trage Pullis und/oder Jäcklis). Ich benutze meistens den Bus und nicht das Velo und lasse meinen Laptop im Standby. Ich liebe chemische Keulen zum einfachen Entfernen von Kalk und Schmutz, fliege sehr gerne in den Urlaub, trenne Abfall nicht immer ganz sauber und dusche mindestens jeden zweiten Tag (seit meiner neuen Sportlichkeit sogar mindestens einmal täglich) eine Viertelstunde lang.
Nur um das mal loszuwerden.
Weil ich mich aber nicht ganz unbeliebt machen will, hier noch ein paar meiner energiesparenden Gewohnheiten: Ich lasse das Wasser beim Zähneputzen nicht laufen (zwar mehr, weil mich das Geräusch nervt), kompostiere fleissig, benutze so wenig Waschmittel wie möglich (Handgelenk mal Pi) und bringe meine alten Bücher statt ins Altpapier in die Brockenstube.
Trotzdem. Seitdem ich mal gelesen habe, dass der Energieverbrauch während der Aktion, bei der ein ganzes Dorf fünf Minuten lang das Licht gelöscht hat, nicht merklich gesunken ist, bin ich noch weniger motiviert, mein Leben diesbezüglich zu ändern. Wenn ich hier und jetzt Wasser spare, nützt das meiner Meinung nach weder den verdurstenden Afrikanern noch meinen zukünftigen Kindern und Kindeskindern etwas. Wir haben ja mal in der Geografie den Wasserkreislauf gelernt, und demnach geht alles Wasser, was ich verbrauche, wieder zurück in die Atmosphäre. Oder?
Heute entdeckt:
- Elsitas wunderschöne Blumenmädchen
2 Kommentare:
ooooohhh so tolli bluememeitli! lizette esch härzig... eigentli alli! jöööö!
suzette ;-)
ooooohhh so tolli bluememeitli! lizette esch härzig... eigentli alli! jöööö!
suzette ;-)
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