Heute war ich mit einer Freundin einkaufen, im Coop in Unterentfelden. Dort kann man seine Einkäufe selbst scannen und braucht dann an der Kasse nur noch zu bezahlen. Das ganze nennt sich "passabene" und funktioniert mit diesem handlichen Gerät:

Gewöhnen muss man sich daran, nicht einfach die Waren in den Korb schmeissen zu können, sondern immer zuerst zu scannen - vor allem, wenn man zu zweit einkauft und nur einer den Scanner in der Hand hält. An den Kassen werden nur stichprobenmässig Kontrollen gemacht, sonst schaut die Kassierin überhaupt nicht mehr in den Korb. Deshalb kriegt man auch so eine hübsche grüne Tasche, die man dann gar nicht mehr zu leeren braucht, wenn die Sachen einmal drin sind. Ich wollte die Waren aus reiner Gewohnheit schon aufs Fliessband laden.
Ich frage mich, wie viele Leute da der Versuchung nicht widerstehen können, einfach mal etwas zu "vergessen" zu scannen. Wahrscheinlich wird man dann angezeigt, verpflichtet man sich ja mit dem Unterzeichnen des "passabene"-Formulars dazu, aufzupassen, dass einem niemand Ware in den Korb legt, und von selbst darauf aufmerksam zu machen, wenn ein Strichcode nicht funktioniert hat.
Bei uns hat aber alles prima geklappt. Und auch Spass gemacht. Wie beim "Verchöiferle" als Kind - lustig, wenn man selbst Sachen scannen kann und es dann "piip" macht.
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